82 Prozent der Journalisten und PR-Mitarbeiter nützen Social Media

5. März 2010, 11:06

Studie: Facebook unangefochten in Führung - Je jünger, desto Blog-affiner

Journalisten und Kommunikationsexperten in PR-Agenturen und Unternehmen sind Heavy User von Social Media. Rund 82 Prozent dieser Berufsgruppen nutzen eine oder mehrere dieser Plattformen, ergab eine Studie, die die PR-Agentur ikp und das Fachmagazin der "Österreichische Journalist" gemeinsam durchgeführt haben. Die Ergebnisse wurden am Donnerstagabend in Salzburg präsentiert.

Facebook

Überdurchschnittlich präsent auf Social Media-Plattformen sind mit 88 Prozent freie Mitarbeiter von Medien, erklärte Thomas Hofbauer vom Medienfachverlag Oberauer GmbH. Ausgewertet wurden die Fragebögen von 545 Personen. Facebook ist mit 79 Prozent unangefochten die am stärksten genutzte Plattform, gefolgt von Xing mit 69 Prozent und Twitter mit 30 Prozent. Während TV-, Radio- und Tageszeitungsjournalisten überdurchschnittlich oft Facebook verwenden, sind Mitarbeiter bei Agenturen und Pressesprecher von Unternehmen auf Xing stärker vertreten. Twitter und YouTube sind bei Onlinejournalisten und Bloggern die beliebtesten Plattformen.

Genützt werden die Social Media-Plattformen von 60 Prozent der Befragten zur Kontaktpflege und Erweiterung des eigenen Netzwerks. 36 Prozent begeben sich zur Recherche und zur Themenfindung auf die Plattformen, nur sieben Prozent nützen sie auch zu Akquise von Aufträgen.

"Das ist ein digitales Kontakt- und Adressarchiv"

Recht unterschiedlich ist die Häufigkeit der Nutzung: Während Facebook von vier Fünfteln der befragten Journalisten und Kommunikationsfachleuten täglich oder mehrmals wöchentlich besucht wird, sind es bei Xing nur ein Drittel, die so oft einsteigen. Zwei Drittel nutzen Xing selten. "Das ist ein digitales Kontakt- und Adressarchiv", meinte Hofbauer. Facebook sei wesentlich dynamischer. "Ich glaube, dass Facebook überleben wird und alle anderen Plattformen irgendwann verschwinden", prognostizierte Studienautor Günter Brandstetter.

Je jünger, desto Blog-affiner sind die Journalisten: 95 Prozent der unter 29-Jährigen haben ein Blog oder beobachten Blogs. Bei den 40- bis 50-Jährigen sind es 71 Prozent, bei der Zielgruppe 50 plus 68 Prozent. (APA)

 

Freie Welt
00
Na sowas,

mehr als zwei Tage online und das hier ist das erste Posting zu diesem Artikel.
Interessant...

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.