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Während der Bildaufnahme wird die Brust zwischen dem Objekttisch und einer Plexiglasplatte komprimiert.
Ausgehend von der erschütternden Tatsache, dass weltweit jede achte Frau im Laufe ihres Lebens mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert wird, herrscht zumindest in einem Punkt Einigkeit in der Fachwelt: Der gefährlichen Krankheit gehört der Kampf angesagt. Mit der Früherkennung als diagnostisches Tumor-Identifikationsverfahren wurde ein probates Mittel gefunden. Neben der möglichen Anwendung schonender Behandlungsmethoden bringt Früherkennung die größtmöglichen Chancen auf Heilung.
Die meisten EU-Länder bedienen sich seit einigen Jahren einer Screeningmethode, um bösartigen Veränderungen im Brustgewebe frühzeitig auf die Schliche zu kommen. Ein standardisiertes Verfahren, dass zur Steigerung des eigenen Gesundheitsbewusstseins und der Selbstkompetenz, Frauen ab 50 jährlich zur Mammographie einlädt. In Österreich ist das Einladungsprogramm derzeit noch Zukunftsmusik. Usus hierzulande ist die sogenannte opportunistische Mammografie, bei der Frau auf Empfehlung des Arztes, oder auch nicht, darüber entscheidet ob und wann sie ihre Brüste einer Mammografie unterzieht. Auf der Überweisung steht dann eine „Verdachtsdiagnose", damit die Krankenkassen die Kosten für die Untersuchung bezahlen. Ein flächendeckendes Brustkrebsscreening ist in Österreich für heuer geplant.
Mammografie rettet Leben
Die Praxis im benachbarten Deutschland hat gezeigt: Die Beteiligung an dem Programm entspricht nicht den Erwartungen und die Sterblichkeit infolge des Massenscreenings ist keineswegs so signifikant gesunken, wie prognostiziert. Zudem wird der Mammographie immer wieder mehr Belastung als Nutzen unterstellt. Falsch positive Befunde und die damit verbunden weiterführenden Untersuchungen (Biopsien), Tumore die nicht gefunden werden und Frauen damit in falscher Sicherheit wägen, und die Entdeckung verdächtiger Veränderungen, die sich möglicherweise unbemerkt zurückgebildet hätten, bilden einen Gutteil der umstrittenen Geschichte. Die hohen Strahlendosen werden außerdem selbst immer wieder als Stein des Anstoßes interpretiert.
Bei aller Skepsis bleibt eines jedoch unwidersprochen: Die Mammografie rettet Leben. „Die Strahlenbelastung einer Mammografie entspricht in etwa der terrestrischen Strahlung der man während eines Fluges von Wien nach New York ausgesetzt ist", hält Thomas Helbich stellvertretender Leiter der Universitätsklinik für Radiodiagnostik am Wiener AKH, Kritikern entgegen und zieht, Bezug nehmend auf die vielen falsch positiven Ergebnisse, den Vergleich mit der Koloskopie in der Dickdarmkrebsvorsorge: „Nicht jeder Polyp, den wir im Dickdarm biopsieren ist ein Karzinom. Trotzdem entfernen wir ihn, weil wir wissen dass aus diesem Polypen irgendwann Krebs wird." An die angebliche spontane Rückbildungstendenz angesprochener verdächtiger Veränderungen in der Brust glaubt der Experte nicht und vermisst hier evidenzbasierte Beweise.
Alternative Tomosynthese
Das Für und Wider macht Frauen die Entscheidung nicht leicht. Umso mehr, als die Mammografie oft als sehr schmerzhaft beschrieben wird. Die kommenden Jahre könnten allerdings eine Wende bringen. „Die Zukunft der Brustkrebsfrüherkennung ist die Tomosynthese", mutmaßt Helbich. Im Wiener AKH wird dieses CE-zertifizierte radiodiagnostische Gerät bereits routinemäßig eingesetzt. Was das Verfahren der Mammografie voraus hat: Es erzeugt im Schnittbildverfahren nicht zwei- sondern dreidimensionale Bilder und erlaubt dadurch Überlagerungen von Tumoren und Mikroverkalkungen besser zu erkennen. Die Strahlenbelastung ist ungefähr doppelt so hoch, wie bei der Mammographie, aber laut Helbich nicht von größerer gesundheitsschädigender Relevanz. Erfreulicher Nebeneffekt: Schmerzen bereitet die Tomosynthese nicht, da die Brust weniger stark komprimiert wird. (derStandard.at, 29.4.2010)
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Mammograpie
Modernste Geräte, optimale
Aufnahmetechnik(Film, Folien etc.) Organdosis: 2-3 mSv
Mittelwert in 170 Einrichtungen in (D) Organdosis: 6,6mSv
Mittelwert (Felix et al.) Organdosis: 3-65 mSv
Die Dosis durch kosmische Strahlung ist auf der Zugspitze gegenüber der mittleren Höhhe in Deutschland über NN um 0,3 mSv pro Jahr erhöht.
Hochgebirge
Ununterbrochene Aufenthalt
Auf der Zuzgspitze 7 Jahre (Organdosis) 2 mSv
22 Jahre (Organdosis) 6,6 mSv
100 Jahre (Organdosis) 30 mSv
Kurzinfo an die engagierten Posterinnern darunter, die ihre Mammographie an bestimmten Tagen des Zyklus durchführen lassen.
OPTIMAL und EMPFEHLENSWERT im Sinne einer guten Aussagekraft, ist die Mammographie zwischen dem 6. und 12. Zyklustag durchzuführen (Der 1. Zyklustag ist der erste Tag der Menstruation). In dieser Zyklusphase ist das weibliche Brustgewebe am besten bildgebend zu beurteilen und die "Feinheit" des Testens am höchstens.
[Ob dies auch einen Einfluss auf die "Unangenehmheit" der Untersuchung hat, weiß ich nicht. Allerdings darf man nicht den möglichen Benefit aus den Augen verlieren.]
dass während dieser phase die brust am wenigsten empfindlich und am "weichsten" ist, sich besser komprimieren läßt und damit das bild besser beurteilbar ist. die am film sichtbare struktur des gewebes ändert sich per se aber nicht.
Nach Info meines Arztes ist egal wann.
Wichtig ist, dass ein Vergleichsbild da ist vom Vorjahr. Einiges kann man erst aus der Veränderung her sehen.
Denn, sobald Frau die Pille nimmt, die 3 Monatsspritze, Hormonspirale usw. ist das mit den Zyklustagen sowieso uninteressant.
mit der mammografie in der laienpresse verbreitet wird.
erstens ist dieses "jede achte" eine ans vorsätzliche grenzende verzerrung der tasächlichen epidemik - es hat nämlich nicht jede achte zb vierzigjährige ein mamma - ca wie suggeriert wird, sondern im alter von 35-40 etwa eine von 400 im lauf dieser fünf jahre, 10 jahre später schon 6 mal so viele.
ein mamma - ca zu bekommen, ist primär einmal ein schicksalhaftes ereignis und wir haben nur HILFSMITTEL in der hand, es in einem möglichst frühen stadium zu entdecken, und auch nichts was einer art chemischer nachweismethode entspricht.
diese hilfmittel sind naturgemäß nicht perfekt und fehleranfällig und die sinnhaftigkeit ihrer anwendung ist nur für über 50jährige halbwegs erwiesen.
Was bin ich froh, von dir erleuchtet zu werden.
Weißt du, ich kenne viele Frauen, die meisten sind jünger als ich, also unter 50, und da ist die Quote der Brustkrebspatientinnen höher als jede 8. ich war in den letzten Jahren viel zu oft im Spital und bin einigen beigestanden. Ob das jetzt bei Frauen ab 50 einigermaßen nachgewiesen ist oder nicht, geht den kranken Frauen, und auch mir, ziemlich genau am A*sch vorbei.
Es ist wichtig, dass sich Frauen untersuchen lassen und es ist noch viel wichtiger, dass es rasch einfachere Methoden gibt zur Früherkennung, damit sich die Folgebehandlung einschränken lässt.
ihnen so gut es geht beistehen, und am besten die erkrankung überhaupt verhindern.
mitleid ist eine wunderbare eigenschaft von uns meschen, aber kein parameter, um den wahrheitsgehalt von fakten zu bestimmen.
und fakt ist zweierlei:
"jede achte" bezieht sich auf die summierte rate aller frauen bis zum lebensende und NICHT auf eine bestimmte altersgruppe. zwischen 35 - 40 bleibt das risiko für eine einzelne frau bei rund 1 zu 400.
die früherkennungsmöglichkeiten bei jungen frauen sind leider noch ziemlich trostlos - denn diese bekommen den tumor jung, weil er schnell wächst.
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