Webbetrügereien haben sich verdreifacht

10. April 2003, 11:22
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Schadenssumme schnellt ebenfalls nach oben

Die Betrügereien im Internet haben sich in den USA im vergangenen Jahr verdreifacht. Wie das FBI in der Nacht auf Donnerstag mitteilte, ist die Zahl der dem Internet Fraud Complaint Center (IFCC) gemeldeten Beschwerden 2002 auf über 48.000 angestiegen. Ein Jahr zuvor hatte es lediglich 16.800 Beschwerden gegeben. Auch die Schadenssumme hat sich mehr als verdreifacht und kletterte auf 54 Mio. Dollar. Die meisten Betrügereien gab es bei Internetauktionen

Die meisten Betrügereien gab es bei Internetauktionen, die 46 Prozent aller Beschwerdefälle ausmachten. Die Nichtlieferung von bestellten Waren bzw. die Nichtbezahlung von Waren durch Kunden waren für knapp über 30 Prozent aller Beschwerdefälle verantwortlich. Nach Bundesstaaten gerechnet kamen die meisten Web-Betrüger aus Kalifornien, New York, Florida, Texas, Illinois und Pennsylvania.

37.000 Fälle

Darüber hinaus hat das IFCC knapp 37.000 Fälle von Computer-Hacks, Spam, Kinderpornographie und anderen einschlägigen Gesetzesverletzungen behandelt. Das IFCC ist vor drei Jahren gegründet worden und wird vom National White Collar Crime Center und dem FBI getragen. Das IFCC leitet die Beschwerden an die zuständigen Staatsanwaltschaften weiter und gibt ihnen damit die Grundlage, die Fälle juristisch weiterzuverfolgen. (pte)

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