Wiener Städtische im ersten Quartal mit deutlichem Prämienplus

10. April 2003, 10:20
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Verrechnete Prämien stiegen um 15,7 Prozent auf knapp 550 Millionen Euro

Wien - Die börsenotierte Wiener Städtische Versicherung AG konnte im ersten Quartal 2003 die verrechneten Prämien um 15,7 Prozent auf 549,7 Mio. Euro steigern. Ein deutliches Plus gab es bei der Lebensversicherung mit einem Zuwachs von 22,4 Prozent auf 174,8 Mio. Euro, teilte die Städtische am Donnerstag mit. Die Prämieneinnahmen in der Gruppe der Wiener Städtischen erhöhten sich in den ersten drei Monaten 2003 um 13,4 Prozent auf 1,16 Mrd. Euro, dabei gab es im Inland einen Anstieg um 11,8 Prozent auf 840,8 Mio. Euro und im Ausland um 17,6 Prozent auf 319,4 Mio. Euro.

Zu den Auslandsgesellschaften mit den höchsten Prämiensteigerungen zählen in Tschechien die Kooperativa Prag (plus 16,4 Prozent), in der Slowakei die Kooperativa Bratislava (plus 40,8 Prozent) sowie die Komunalna (plus 77,4 Prozent), in Kroatien die Kvarner Wiener Städtische osiguranje (plus 48,1 Prozent) und in Rumänien die Unita (plus 88,5 Prozent). Signifikant sei in diesen Ländern das durchwegs zweistellige Wachstum im Lebensbereich.

Lebensversicherung wachsen stark an

In der Wiener Städtische AG lagen in der Lebensversicherung die Zuwächse sowohl bei den Einmalerlägen als auch bei den Einzahlungen gegen laufende Prämie im zweistelligen Bereich. In der Sparte Schaden/Unfall erhöhte sich das Prämienvolumen um 15 Prozent auf 303,4 Mio. Euro. Dabei wurde in den Sachsparten ohne Kfz eine Steigerung um 18,1 Prozent auf 214,2 Mio. Euro erzielt. In der Autoversicherung gab es es ein Plus von 8,1 Prozent auf 89,2 Mio. Euro. In der Krankenversicherung stiegen die Prämieneinnahmen um 4,2 Prozent auf 71,6 Mio. Euro.

Die Combined Ratio konnte in der AG im Jahr 2002 auf Grund des ausgezeichneten Kostenmanagements und der weiter fortschreitenden Optimierung der Arbeitsabläufe trotz der Hochwasserkatastrophe auf rund 95 Prozent verbessert werden, teilte das Unternehmen weiter mit. Ohne die Flutkatastrophe wären sogar 88 Prozent.(APA)

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