"Keine Existenzkrise"

9. April 2003, 19:52
posten

WAZ-Mann zum Tief der Medien

Bodo Hombach predigt, was sein Konzern in Österreich mit "Krone", "Kurier", Mediaprint und News-Gruppe längst vollzogen hat: Medienkonzentration.

"Vernünftige Kooperation" empfiehlt der neue WAZ-Manager beim Zeitungskongress und kritisiert das deutsche Kartellrecht. Holtzbrinck könne getrost die "Berliner Zeitung" zu seinem "Tagesspiegel" übernehmen. Im Ruhrgebiet ist die WAZ ja schon Monopolist.

Die Medienkrise sieht er als eine der Anpassung, keine existenzielle. Sorgen seien hausgemacht, würden Herausgeber zu Herausnehmern. Auch unter harten Bedingungen sei mit Zeitungen Geld zu verdienen, Luxus trügen sie nicht. Die der WAZ zählen zu den höchsten Renditen in Deutschland. (dpa, fid/DER STANDARD, Printausgabe, 10.4.2003)

Share if you care.