Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Bergen - Norwegen verschiebt die geplante Hebung eines vor 65 Jahren versenkten deutschen Kriegs-U-Bootes auf unbestimmte Zeit. Wie die Zeitung Bergens Tidende am Donnerstag online berichtete, liegen technische Probleme hinter der überraschenden Entscheidung der Regierung. Die U-864 sollte aus 150 Metern Tiefe vor der Küste nördlich von Bergen gehoben werden, um ein Auslaufen von 67 Tonnen hochgiftigen Quecksilbers nach dem Durchrosten der Behälter zu verhindern.
Die Regierung hatte sich mit ihrer Entscheidung den beharrlichen Forderungen von Umweltschützern und Anrainern gebeugt. Jetzt hieß es, man müsse nach einem neuen Gutachten zu technischen Problemen "wieder bei Null anfangen". Der Beschluss zur Hebung des Wracks an sich bleibe aber unangetastet.
Einbetonierung empfohlen
Die Kosten der für 2010 und 2011 vorgesehenen Hebung durch niederländische Spezialisten wurden auf mehr als eine Milliarde Kronen (124,2 Mio. Euro) veranschlagt. Vor allem wegen des enormen finanziellen Aufwands hatte die norwegische Küstenbehörde die Einbetonierung des Wracks empfohlen.
Hintergrund
Das U-Boot war am 7. Februar 1945 von Bergen zu einer Fahrt in das mit Nazi-Deutschland verbündete Japan aufgebrochen. An Bord waren neben 70 Besatzungsmitgliedern und drei Gästen geheime Rüstungskomponenten und Konstruktionszeichnungen sowie Quecksilber für die japanische Luftwaffe.
Kurz nach der Umkehr wegen eines Maschinenschadens wurde das U-Boot am 9. Februar vom britischen U-Boot "Venturer" geortet, verfolgt und versenkt. Alle Männer in der U-864 kamen ums Leben. Das Wrack wurde erst im März 2003 nahe der Insel Fedje entdeckt. (APA)
Link
Bergens Tidende: Ubåtheving utsatt igjen
Das Bakterium Yersinia pestis trieb schon lange vor dem Schwarzen Tod des Spätmittelalters sein Unwesen in Europa
1,60-Meter-Statue dürfte im Zuge eines Rituals ihren Kopf verloren haben
Kasseler Historikerin widmet sich den Hintergründen einer Jahrzehnte andauernden Mordserie mit rund 1.000 Opfern
ÖAI-Archäologen stoßen auf einen Fund aus der Zeit der Islamisierung Nordafrikas
Friedrich Zawrel erhielt das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich
Könnten Überreste einer noch unbekannten Kultur sein
Direktor des Nationalen Archäologischen Instituts ist entsetzt und kündigt rechtliche Schritte an
DNA-Analysen zeigen den von Rechenmodellen vorhergesagten hohen Verwandtschaftsgrad
Nur zwei Wochen firmierte ein fossiler Backenzahn als Beleg für den "ältesten Europäer", dann musste die Publikation zurückgezogen werden - vorläufig
Die Literatur hunderter Autoren wurde in der Nazizeit auch aus Schulbibliotheken entfernt - Grazer Schüler starteten "Rückholprojekt"
Präkolumbische Grabanlage mit Überresten von 28 Menschen entdeckt - Angehörige einer höheren sozialen Schicht nutzten Begräbnisstätte mehrere Jahrhunderte lang
Evolutionsbiologe: "Linguistische Halbwertszeit von 10.000 oder mehr Jahren"
Experten fordern rascheres Durchgreifen und Gesetzesänderungen
Fundstätte nördlich von Jerusalem umfasst etwa 1.000 Quadratmeter
Gedenkort und zwei neue Dauerausstellungen in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen eröffnet - Heer besetzt Heldenplatz am 8. Mai
Forensische Knochen-Untersuchungen der Überreste eines 14-jährigen Mädchens belegen, dass einzelne Siedler Menschenfleisch aßen
Ehemalige Wohnhäuser um einige hundert Jahre älter als die Gebäude in der Umgebung
"Die Wundersame" ist eines der berühmtesten Fossilien der Welt - fast sechs Jahre lang war sie auf US-Tournee
Am 30. April 1938 fand am Salzburger Residenzplatz die einzige von den Nazis in Österreich inszenierte Bücherverbrennung statt
Mauthausen, St. Georgen und Langenstein möchten künftig gemeinsam als "Bewusstseinsregion" dem aktiven Gedenken einen neuen Platz einräumen
Beginn der Ausschreibung für Mitte Mai vorgesehen
Bronzezeitliches Konstrukt war 2003 entdeckt worden - Fels zu instabil, um die Stiege weiter vor Ort zu belassen
Forscher finden Hinweise auf Veränderungen im Genpool Westeuropas vor 6.000 Jahren - Ursprung könnte auf der iberischen Halbinsel liegen
Auktion im Dorotheum: Diverse k.u.k.-Memorabilien erzielen Preise von jeweils mehreren tausend Euro
frueher (bis in die mitte der 60er jahre) verwendete man quecksilber-fulminat und das war sehr empfindlich auf stoss und reibung. heute sind es andere produkte, blei-azide oder derviate von tetrazen, die weniger korrosive und giftig sind als quecksilber-fulminat und auch stabiler.
danke für die antwort, hatte keine ahnung :), dachte halt daran, das die explosion eines torpedos die vermutlich zum versenken verwendet wurden sowieso das ganze uboot pulverisierten, aber dann gäbs auch kein wrack...
schätze das u-boot wurde nur leckgeschossen und das einlaufende wasser hat den rest erledigt.
Das erste Mal, dass ein U-Boot ein anderes versenkt hat.
http://www.youtube.com/watch?v=hNiyO6ZV0CU
die zweifelhafte Ehre hat sogar ein österreichische s UBoot aus dem 1. Weltkrieg...
Siehe:
http://www.denkmalprojekt.org/U-Boote/k... 20_wk1.htm
Juni 1915 deutsche Kaiserliche Marine SM U40 duch HMS C24 (Zusammen mit UBoot-Falle)
Juli 1915 deutsche Kaiserliche Marine SM U23 durch HMS C27 (Zusammen mit UBoot-Falle)
August 1915 italienisches Nereide durch kuk Kriegsmarine U5
wer findet noch eines?
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.