Internet am Handy: Kleines Display und Kosten größte Barrieren

04. März 2010 17:33

Studie: Rund jeder Dritte Handybesitzer greift mobil auf Internet zu - Kunden wünschen sich mehr Apps für Verkehr, Medien und Verwaltung

Smartphones samt ihren mobilen Anwendungen (Apps, engl. Applications) sind der neue Trend in der Mobilfunkbranche. Bereits rund jeder dritte Handybesitzer greift mobil auf das Internet zu, 27 Prozent haben schon Erfahrungen mit Apps gemacht, ergab eine aktuelle Studie des Markt- und Meinungsforschungsportals checkboxx unter 600 Personen im Auftrag von Nokia. Die größten Barrieren für das Internet-Surfen per Telefon sind zu kleine Bildschirme (37 Prozent) und die Unsicherheit über anfallende Kosten (36 Prozent). Für 29 Prozent der Befragten ist die mobile Internetnutzung am Handy unnötig, 20 Prozent verfügen nicht über ein Internet-taugliches Handy.

Männer

Die Verwendung von mobilen Applikationen ist offenbar noch Männersache: 35 Prozent der befragten Männer und nur 12 Prozent der Frauen nutzen Apps. Mehr Apps wünschen sich die Studienteilnehmer in den Bereichen Personen- und Warentransport, Medien, Verwaltung und Handel. Konkret wollen die Smartphone-Kunden Fahrpläne, Benachrichtigungen über angekommene Pakete, Fernseh-Programme, Nachrichten sowie Informationen über diverse Öffnungszeiten und Gebühren erhalten. 10 Prozent wollen über ihr Handy Onlinebanking sowie Börsen- und Geldmarkt-Kurse einsehen, genauso viele möchten Angebote, Preis- und Produktinfos bekommen.

Personen, die bereits Applikationen genutzt haben, haben durchschnittlich 10 Apps installiert. Das Ranking der beliebtesten mobilen Anwendungen führen Navigation (55 Prozent), Kalender (48 Prozent) und Kommunikation (43 Prozent) an. Der Großteil (41 Prozent) der Apps stammt direkt vom Hersteller (ÖBB, Facebook usw.), 29 Prozent greifen auf die Angebote der Mobilfunkanbieter zurück. (APA)

 

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Nokia

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