AWD ersetzt 91-Jähriger Schaden

04. März 2010 14:09

Der Finanzdienstleister hat einer betagten Anlegerin den von ihr geltend gemachten Schaden zur Gänze außergerichtlich ersetzt

Wien -  Damit habe AWD "dem Wunsch der Anlegerin entsprochen und ihr den behaupteten Schaden zwischenzeitig vollständig ersetzt. Damit wird sie nicht weiter einem möglicherweise jahrelang andauernden Rechtsstreit ausgesetzt" schreibt das Unternehmen in einer Aussendung am Donnerstag.

Zugleich wirft AWD dem Verein für Konsumenteninformation (VKI) vor, die Anlegerin über das Angebot nicht vollständig informiert zu haben und damit den Prozess unnötig verlängert zu haben. Der VKI wiederum schreibt in einer Reaktion auf die AWD-Entscheidung, der Finanzdienstleister habe mit dem Ersatz des Schadens "implizit eingestanden, dass man falsch beraten hatte". Der AWD habe seine Zahlung zuletzt noch an eine Geheimhaltung geknüpft. Der VKI sieht einen Zusammenhang damit, dass der AWD am gestrigen Mittwoch ein anderes Verfahren vor dem Handelsgericht - nicht rechtskräftig - verloren hat. (APA)

Kommentar posten
19 Postings
Thomas Forster4
19.01.2012 11:54
lasst euch nicht veräppeln!

Das kosten 100 Euro Zusatzpension

http://www.biallo.at/artikel//... ension.php

Truhe
 
04.03.2010 19:01

Ich würd ja sofort das Tesament der Frau kontrollieren - würd mich nicht wundern wenns sich herrausstellt dass das Geld nur "verliehen" wurde...

carbonara
04.03.2010 16:47
..."dem Wunsch der Anlegerin entsprochen"....

ja genau:

Die Dame sagte (in etwa ähnliches) zum AWD-Berater:

"Ich will mein ganzes Geld in einen CHF-refinanzierten Quanto Ladder Swap investieren. Außerdem möchte ich das EUR-CHF-Wechsel-kursrisiko durch einen CHF-Credit-Default-Swap hedgen".

Fillet of Soul
04.03.2010 17:03

... sprachs und schwang sich auf ihre harley, um in den dolomiten mit ihren fussrastern funken zu schlagen

Gerhard1967
04.03.2010 15:00
Gibt's da nicht immer die Klausel dazu ...

... "mit dieser (außergerichtlichen) Zahlung wird keinerlei Schuld eingestanden" oder so?

Liebe Grüße

schluss_mit_lustig
04.03.2010 15:00
Billiger PR Gag

Sehr viel billiger als den ganzen Schaden zu ersetzen.

Ob der AWD die Menschen für so beschränkt hält und glaubt sein Image ändert sich dadurch?

daxenos
04.03.2010 16:20
schlumilu

was hättest gepostet, wenn awd den ganzen instanzenweg mit der 91 jährigen dame gegangen wäre...?

schluss_mit_lustig
04.03.2010 16:32
Was hätten Sie gerne als Antwort, daxenos?

Stimmt: alles kann noch schlimmer sein.

Nun ist in einem von 1000-ten Fällen etwas Positives passiert: Gratulation AWD!

daxenos
04.03.2010 16:38
vor allem

wenn man bedenkt, dass der vki der 91 jährigen dame geraten hatte, den vergleich nicht anzunehmen....

schluss_mit_lustig
04.03.2010 16:42
vor allem...

Kann ja jeder selbst lesen:

http://www.biallo.at/artikel/G... ung-an.php

daxenos
04.03.2010 16:50
schluss_mit_lustig
04.03.2010 19:03
AWD Propaganda-Aussendung als Referenz?

Lieber daxenos: schon ein wenig seicht eine Propaganda-Aussendung des AWDs als Referenz anzugeben...
Sie waren schon einfallsreicher!

daxenos
04.03.2010 19:27
lieber schlumilu

du kannst auch die stellungnahme des vki unter http://www.ots.at/presseaus... r-beratung nachlesen (hatte es eigentlich vorausgesetzt)... und dann kannst noch die quasi kopierten aussendungen in diversen medien etwas etwas auflagenfreundlicher wiederfinden...

daxenos
04.03.2010 19:32
p.s.

und dir dann eine meinung bilden...

sandromazzola2
04.03.2010 14:50
vki

aha, würde der awd den vom vki eingeforderten ausgleich annehmen, dann würde der awd gleichzeitig eine schuld eingestehen ?
versteh ich das so richtig ?

Gabriele Hofleitner
06.03.2010 12:48
Nur mal angenommen ...

..., Sie haben ein Unternehmen. Dann passiert etwas. Jemand kommt und behauptet, ca. 8000 Schadensfälle seien von Ihrem Unternehmen zu verantworten, weigert sich aber strikt, Ihnen mitzuteilen, wer diese angeblich Geschädigten sind. Er sagt schlicht: "Entweder Sie anerkennen ALLE diese Fälle IM VORAUS OHNE NÄHERE PRÜFUNG oder ich mache Ihr Unternehmen über die Medien fertig!" Nach langem Hin und Her erhalten Sie endlich 10 Fälle, aus denen sich aber ihre "Nicht-Schuld" ergibt. Dennoch beharrt dieser Herr auf Ihrem Anerkenntnis (= komplette Zahlung + implizites Eingeständnis Ihrer Schuld, denn genau so würde es dargestellt). Und macht über die bankengesteuerten Medien munter weiter gegen Sie als Banken-Konkurrenten. Würden SIE jetzt zahlen?

Dagmar Rehak
 
07.06.2010 16:50
Na, na, na!

Dem AWD ist das durchaus bewusst, dass er den Leuten das Geld weggenommen hat. Die ganze Verschleierungsstrategie ist doch darauf aufgebaut, dass die Reingelegten nix merken. Es ist sozusagen Firmenzweck von AWD, jemandem Geld weg zu nehmen, es möglichst lange so abzuwickeln, dass das Opfer glaubt, es hat alles seine Ordnung, und wenn man erwischt wird, tut man so, als ob das alles legal wäre.
Die Geschädigten sind dem AWD also durchaus bekannt, und auch, wie es zu dem Schaden gekommen ist. Das ist ja wie gesagt Firmenzweck.

simi1
01.02.2011 20:40
AWD-derletzteVereindenesgibt

hierfürgibt esviele Beispile-bei unsin detschaldist dasnichtsanderes leute!!!!!!!

http://www.biallo.at/artikel/G... ewelle.php

http://www.biallo.at/artikel/G... llt-an.php

aber die hypoalpeist nochschlimmer

http://www.biallo.at/artikel/G... llt-an.php

schluss_mit_lustig
07.03.2010 19:14
AWD Kampfposter...

... setzen in dieser verheerenden Situation nach wie vor auf die Unwissenheit der Menschen.
Mehr ist zu diesem peinlichen Versuch nicht zu sagen - wurde ja alles unzählige Male dargelegt.
Vielleicht hofft man ja dass es den Menschen zu blöd wird auf so etwas noch zu reagieren.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.