Google: "In drei Jahren sind Desktops irrelevant"

Gregor Kucera, 4. März 2010, 09:48
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    foto: archiv

    Die Zukunft liegt im Smartphone als Zugang zu Information und Unterhaltung, meint Google.

Information und Unterhaltungen werden dann primär auf mobilen Endgeräten konsumiert werden

"In drei Jahren werden Desktops keine Relevanz mehr haben" - mit dieser Aussage skizziert Googles Europa-Chef John Herlihy die Zukunft der Informationsgesellschaft. Den primären Zugang zu Information und Unterhaltung werden dann die Smartphones bieten, so die Ansicht des Managers.

Cloud Computing als Chance

Eine wesentliche Rolle soll dabei das Cloud Computing spielen, das es den AnwenderInnen ermöglichen wird, auf alle relevanten Anwendungen und Dateien von Smartphones aus zugreifen zu können. "In Japan wird heute schon die meiste Arbeit über das Smartphone und nicht mehr über den PC erledigt", so Herlihy, der entsprechende Entwicklungen auch in Europa erwartet. Herlihy zitiert auch Google-CEO Eric Schmidt, der am Mobile World Congress 2010 erklärte, dass Google seine zukünftigen Entwicklungen durch die mobile Linse betrachte und einen klaren Fokus auf das Thema Cloud, Computing und Konnektivität legen werde.

Überall verfügbar

"Mobile Endgeräte machen Information universell zugänglich und verfügbar. Da es immer mehr Information gibt, wird auch das Thema Suche in Zukunft noch wichtiger", so Herlihy gegenüber SiliconRepublic.com. "Diese Trendwende schafft neue Möglichkeiten und Chancen für neue Geschäftsmodelle und neue Unternehmen."

Googles Angst

"Die Angst besteht, dass die nächsten Sergeys (Brin) und Larrys (Page), also die Google-Gründer, mit einer neuen Technologie kommen werden und damit Google obsolet machen könnten. Das spornt uns an die beste Qualität abzuliefern und unseren Partnern in einem transparenten und offenen Umfeld die bestmöglichen Ergebnisse zu ermöglichen."

Wer verdrängt Google?

"In naher Zukunft gibt es eine unglaublich große Chance für (Jung-)Unternehmer um neue Lösungen zu schaffen, die Google unter Druck setzen können. Es ist eine Herausforderung für uns, dies nicht geschehen zu lassen und weiterhin kontinuierlich Innovation zu schaffen und Wert zu steigern", so Herlihy.

Schnelllebige digitale Welt

Die digitale Welt unterscheide sich fundamental von den traditionellen Geschäftsmodellen und -Lösungen. Die Entwicklungen würden viel schneller stattfinden, Webseiten aus dem Nichts auftauchen und Geschäft machen, ein Video innerhalb von Stunden zu einem YouTube-Hit werden. "Es ist nicht ratsam in diesem Bereich klassisches Managementdenken anzuwenden.  Wir denken, dass Knappheit zu einer gewissen Klarheit führt."

Fehler zelebrieren

Noch einen wesentlichen Unterschied zwischen seinem Unternehmen und klassischen Konzernen ortet Herlihy: "Wir zelebrieren Fehler. Schon die römischen Legionen entsendeten Kundschafter - kam ein Kundschafter nicht zurück, ging man nicht in die gleiche Richtung. Wir suchen überall Feedback zu unseren Ideen und Überlegungen. Danach wird entscheiden: entweder die Idee ist gestorben, es wird adaptiert oder wir verteilen die Ressourcen neu." Diese Vorgehensweise helfe Google dabei, so zu denken wie es die KundInnen tun könnten und daraus ein sinnvolles und erfolgreiches Geschäftsmodell abzuleiten. "Die attraktivsten Jobs bei Google finden sich im Bereich des Data-Mining. Dort brauchen wir die besten MathematikerInnen, nicht die durchschnittlichen." Die größte Herausforderung für Google sei es zudem auch, den KundInnen die enorme Komplexität nicht zu zeigen und ihnen einen einfachen Weg zu schaffen, um ihre Geschäfte erfolgreich zu erledigen.(Gregor Kucera, derStandard.at vom 4.3.2010)

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nedi26
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wieso kauen die dieses thema jedes jahr durch und es wird trotzdem nichts draus?

nedi26
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hatten wir das...

nicht schon mal
und in zehn jahren sind fernseher überflüssig weil das programm direkt in de horizont übertragen wird :-)

think diffrent | think Linux
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was ist den mit den leuten die ihren computer zum Arbeiten brauchen? Programmieren, PCB's erstellen, Dokumentationen schreiben....???

gladio
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Das ist halt typische Manager-Denke, die wissen gar nicht mehr was Arbeit eigentlich ist^^

Alpha Centaurus
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Und die Erde ist eine Scheibe...

Ahnungs Loser
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deine mutter

ist irrelevant

werner b.
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Gehns Frau Mayr, tippen sie doch bitte mal den Brief in ihr Smartphone und schicken sie ihn an das Smartphone der Fa. XYZ.

Und erst im technischen Bereich. Auf Smartphone oder sei es nur so ein schei.. Netbook, Laptop, Tablett, ... lässt sich diese Arbeit nicht machen.
EDV-gestützte Arbeit besteht für die meisten Leute eben nicht aus 1Zeiler-Emails, Youtube-Filmchen oder Twitter-Ich-war-gerade-am-Scherm-Meldungen.

Vorratsdatenspeicherung = Verfassungswidrig!
10
cloud wird sich genau so viel durchsetzen wie TTYs und RDP

Cloud computing ist einfach ein neuer versuch alles zu zentralisieren.
wie eben schon mit terminals und rdp.
einfach das neue modewort für terminal.

und warum hat sich das schon einmal nicht durchgesetzt?

genau: single point of failure.
auch wenn cloud auf einem cluster rennt...
wenn jemand die applikation falsch einstellt, steht sie - egal auf wie vielen geräten sie rennt.

wenn das inet mal nicht geht, kann die ganze firma einen urlaubstag eilnlegen.

wenn die firma auf datenschutz schaut, wird sie es auch nicht machen.

und die paar kmus, die sich zu sowas überreden lassen, werden sicher nicht genug abwerfen, um das ganze durchzusetzen...

cloud = tot.

motte771
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Irgendwie verstehen sie das was falsch! Cloud Computing ist genau das Gegenteil von zentralisieren.

Dust von Dust
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cloud computing ist zentralisierung!

alter wein, mainframes mit terminals, in neuen schläuchen, cluster mit terminals.

das ist zentralisierung schlechthin!

hassel the hoff
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aber geh. wo hat das internet einen single-point-of failure? wo hat eine google-serverfarm einen single-point-of-failure? ich glaub, sie verstehen da was falsch.

den hype um die cloud halte ich aber auch für übertrieben. warum soll man google seine daten schenken, wenn man sie ohnehin mit seinem smartphone immer mit sich herumträgt?

Vorratsdatenspeicherung = Verfassungswidrig!
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natürlich

aus googles sicht wärs ideal.

die realität sieht anders aus...

johann potakowskyj
 
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so viele versicherungsvertreter gibt es ja gar nicht

dass der schmäh irgendwannn rentabel wird.

aber es gibt schon punkte, wo das funtioniert. rapidhsare z.b. viele user legen dort "ihre" daten ab. die sind aber nicht einmal das vorbild, denn auch große firmen verlegen ihre daten mitunter in ein datenzentrum. die piraten und die, die sie mitunter gern jagen möchten haben die gleichen motive. wollen sie ihre daten gar vor spontanen behördlichen zugriff schützen?

mango34
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cloud computing wird sich hoffentlich nie durchsetzen

wieso soll ich meine private daten auf fremde server legen??? (bitte keine klugsch..) der usb stick wird wohl reichen (gibt e schon 128 GB Sticks)

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ich hätt damit kein problem wenn die daten verschlüsselt wären, und zwar in der form dass sie erst im browser entschlüsselt werden. ist technisch zwar kein problem, trotzdem machts keiner (die cpu-last auf den servern ist kein lercherl nicht).

Vorratsdatenspeicherung = Verfassungswidrig!
01
ausserdem: wenns entschküsselt werden kann...

kanns jeder, der an den key rankommt entschlüsseln.

mehrere user - einer gibt das passwort einer phishing seite.
und schon is der schutz weg.

imho: solange leute auf phishing reinfallen, ist cloudcomputing nicht sicher.

ausserdem kann keiner garantieren, dass bei die firma, bei der mein cloud rennt, die daten nicht weiterverkauft.

auch wenn die versclüsselung jetzt möglicherweise sicher ist.
ist sie es in einem jahr immer noch?
wenn irgendwelche firmenmails rauskommen würden, die geheim sind - und auch zb mit 2 jahren verspätung - kann das die firma ruinieren.

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na geh, wollen's jetzt behaupten private-public-key infrastructure ist unsicher? so ließe sich das problem easy lösen, und die daten sind de-facto nutzlos beim anbieter. es gibt genügend technologien die das alles ermöglichen würden.

haus?
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aber wozu? inet verbindung geht net.. man kommt net an sein daten ran.. was jetzt? und das man von überall auf seine daten zugreifen kann ist für mich kein ausreichendes argument..

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für mich schon. es ist für mich nicht immer planbar wann ich wo was brauche, und das dauernde synchen eines usb-sticks geht mir auf die nerven (und ist angesichts der datenmengen, die sich in meinen projekten ändern, unrealistisch). da ich in der glücklichen lage bin, einen glasfaseranschluss bei mir zuhause zu haben und einen eigenen server dort stehen hab, ist die sicherheit gewährleistet. an die datenkraken würd ich diese daten nicht ausliefern.

Micro Ware
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Tja.

In 3 Jahren haben wir 2013, da sind wir schon 1 Jahr tot...

Spartacus der Sklavenbefreier
 
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Totgesagte leben länger.

Oracle wollte auch Ende der 90-er die Daten auf Servern speichern. Hieß damals Net-PC.

Die Zeit ist reif
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groosl hat gebrüllt groosl kann gehen

Smartphones sind ja recht nett, aber zum richtig
arbeiten komplett überschätzt. Sollten zusammen-
klappbare Smartphone mit mind.10" Monitoren auf
den Markt kommen kann groosl wieder brüllen.

Ob integr. LED-Beamer in 3Jahren auch Tageslicht-
tauglich sind ist auch abzuwarten.

Multimediabearbeitung wird noch sehr lange
auf div. Desktops erledigt werden. Zumindest
ein großer Monitor und ein sehr leistungsfähiger
Client wie auch die dazu passende Cloud wird von
Nöten sein um herkömmliche Desktops zu verdrängen.

buzzrider
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totales cloud computing ist shit - aber klar das google das gern hätte das alles bei ihnen in ihrer serverwolke liegt doch so steigt auch die abhängigkeit von den anwendern - cloud computing ist kundenbindung auf extremst.

Vorratsdatenspeicherung = Verfassungswidrig!
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leider sind viele kunden zu dumm

dass sie die tücken verstehen könnten.

pro argumente:
* von überall erreichbar.
* redundante speicherung

gegenargument:
---liste zu lang für 750 zeichen---

im prinzip ist das ganze nur für homeuser und kleinfirmen, die sich keine redundanten systeme leisten können und denen die nachteile egal sind (weil sie die risiken nicht kennen/kennen wollen)

Der Waehlerwille
 
02
prognosen neigen gemeinhin dazu

jahre später zu einem schalen lächeln zu verleiten ..

diese schafft es allerdings in echtzeit

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