Interview mit Karl

"In der Oper gibt es auch ein Kontingent"

3. März 2010, 19:08
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    foto: standard/cremer

    "Die Unis sind ja autonom, ich habe keine Möglichkeit einzugreifen", sagt Wissenschaftsministerin Beatrix Karl. Ihr Rezept gegen inhaltliche Überfrachtung udn Verschultheit: "Gespräche".

Ausverkauft ist ausverkauft, in der Oper wie auf der Universität, meint die neue Wissenschaftsministerin Beatrix Karl

UniStandard: Sie zelebrieren am 11. März mit den EU-Bildungsministern zehn Jahre Bologna - was gibt es da eigentlich zu feiern?

Karl: Die Idee hinter Bologna - einen europäischen Hochschulraum zu schaffen - ist zu begrüßen. Jedoch gibt es auf nationaler Ebene einige Umsetzungsprobleme. Wir müssen bei der Konferenz auch darüber diskutieren, was wir besser machen können.

UniStandard: Wo liegt Ihrer Meinung nach das Meiste im Argen?

Karl: Es gibt vor allem eine inhaltliche Überfrachtung. Was mich besonders stört, ist das Wegfallen von Wahlfächern und generell die Verschultheit.

UniStandard: Weniger Verschulung heißt dann auch weniger Anwesenheitspflichten?

Karl: Teilweise ja, das kann natürlich auch in Veränderungen in Bezug auf die Anwesenheit zum Ausdruck kommen.

UniStandard: Wie wollen Sie die Unis dazu bringen, die verpatzten Studienpläne zu reformieren?

Karl: Die Unis sind ja autonom. Ich habe keine Möglichkeit, in die Studienplanerstellung einzugreifen, bin aber in Gesprächen mit den Verantwortlichen.

UniStandard: Bis wann sollen die gröbsten Missstände beseitigt sein?

Karl: Es muss natürlich möglichst schnell gehen, dennoch kann man neue Studienpläne nicht von heute auf morgen erstellen. Aber fünf Jahre sind wohl nicht notwendig.

UniStandard: Glauben Sie, der steigende Leistungsdruck auf die Studierenden hängt mit dem Bologna-Prozess zusammen?

Karl: Nein, das ist meines Erachtens nach eine generelle Entwicklung. Der Wettbewerb am Arbeitsmarkt ist größer geworden, der Druck steigt - auch für Akademiker.

UniStandard: Ein anderes Thema: Die ÖH-Wahlen sind in Wien und Salzburg aufgehoben worden und müssten wiederholt werden, wie lange, denken Sie, wird es dauern, bis diese Wiederholung stattfindet?

Karl: Sowohl in Wien und Salzburg wurden Einsprüche erhoben - die Wahlwiederholung ist also noch nicht fix.

UniStandard: Zu den Zugangsbeschränkungen für Medizin: Ihre deutsche Kollegin Annette Schavan versicherte Ihnen kürzlich Unterstützung bei einer dauerhaften Verankerung der Mediziner-Quote im EU-Recht: Wieso setzen Sie dennoch auf einen weiteren Aufschub des Moratoriums bis 2017?

Karl: Kollegin Schavan hat mir zwar ihre Unterstützung zugesagt, nur können Österreich und Deutschland auf europäischer Ebene natürlich nicht alles im Alleingang bestimmen.

UniStandard: Ein anderes Problem betreffs Unizugang sind Knock-out-Prüfungen innerhalb der Studieneingangsphasen (STEPs). Wie sollen derartige Entwicklungen eingedämmt werden?

Karl: Ja, die STEPs sollen jetzt überall eingeführt werden, und die Unis sind dabei, Konzepte dafür zu erarbeiten. Knock-out-Prüfungen lehne ich ab. Wir brauchen gerechte, transparente Verfahren. Aber die Erstellung dieser STEPs liegt im autonomen Bereich der Universitäten.

UniStandard: Aber Sie könnten Vorstellungen artikulieren...

Karl: Mir ist wichtig, dass im Rahmen des Hochschuldialogs genau über dieses Thema diskutiert wird.

UniStandard: Im Hinblick auf Zugangsbedingungen sprechen Sie von individuellen Lösungen für die Unis - wie sollen diese erarbeitet werden, und wie wollen Sie Chancengleichheit gewährleisten?

Karl: An den FHs und Unis gibt es schon eine große Bandbreite an Zugangsregelungen - das geht von Aufnahmeprüfungen an FHs bis zu mehrstufigen Bewerbungsverfahren an der Veterinärmedizinischen Uni. Ich finde es sinnvoll, dass man hier die Unis und FHs über Zugangsbedingungen entscheiden lässt. Zur Chancengleichheit: Kapazitäten sind in vielen Bereichen begrenzt, denken Sie etwa an Opern- oder Konzerthäuser. Da gibt es auch ein bestimmtes Kontingent - trotzdem würde niemand sagen, dass wir deshalb einen beschränkten Zugang zu Kunst und Kultur haben. Es gibt begrenzte Kapazitäten, und das muss man akzeptieren.

UniStandard: Es hat Stimmen gegeben, die meinten, eine Studienplatzfinanzierung sei auch bei unbeschränktem Zugang möglich, was halten Sie davon?

Karl: Das Problem ist, dass das Budget, das ich zu vergeben habe, nicht nach oben hin offen ist. Wenn Sie beispielsweise einen Mietvertrag abschließen, wollen Sie ja auch genau wissen, wie viel Sie monatlich zu zahlen haben - und ich muss wissen, wie viel die Unis und Studienplätze kosten.

UniStandard: Haben Sie eine Wunschquote, wie viele Bachelors den Master anhängen sollen?

Karl: Das kann man nicht so global sagen, weil hier ja auch große Unterschiede bestehen. Ich glaube, dass derzeit das Interesse an einem Master-Abschluss noch sehr groß ist und der Bachelor als Titel sich nach und nach einspielen wird.

UniStandard: Wann wird der Bachelor vollends akzeptiert werden? Karlheinz Töchterle, Rektor der Uni Innsbruck, hat polemisch überspitzt gemeint, der Bachelor würde derzeit noch als "Titel für Studienabbrecher" wahrgenommen.

Karl: Wenn eine Universität Bachelors ausbildet, sollte sie auf diese auch stolz sein. Zu sagen, das sei ein halbfertiger Akademiker bedeutet ja, dass ich als Universität schlecht ausbilde, und das ist nicht die Aufgabe einer Universität. Das Problem ist, dass der Bachelor noch nicht so bekannt ist, das dauert einfach - gerade in einem eher titelverliebten Land wie Österreich. (Konstantin Teske, Tanja Traxler und Dominik Zechner, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 4.3.2010)

Zur Person:

Beatrix Karl (geb. 1967) studierte Rechtswissenschaften in Graz, wo sie auch als Professorin für Arbeits-, Sozial-, und Europarecht tätig war. Die ehemalige ÖVP-Wissenschaftssprecherin und ÖAAB-Generalsekretärin folgte Ende Jänner Johannes Hahn als Wissenschaftsministerin nach.

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DDr.Klugscheisser
00
10.3.2010, 22:55
Der Opernvergleich zeigt doch sehr schön wes Geistes Kind sie ist...

Sie glaubt der Universitätsbesuch ist eine entspannende Abendveranstaltung, die generell nichts Existentielles an sich hat.

Sie meint, das Studium ist für Staat wie Bürger ein teures Hobby, welches beschränkt gehört.

Hätten wir doch zu Zeiten von Frau Karls Studium Knock-Out-Prüfungen gehabt, dann wäre uns dieser Schwachsinn als zweiter Hahn-Aufguss erspart geblieben.

NO : ID
 
00
die HerrIn Karl reloaded 1. Akt 2. Aufzug; HerrIn Karl bekommt eine Nachhilfestunde zum Thema "Oper" von einem Notstandshilfeempfänger, der seinerseits die "Oper" nicht liebt, aber durchaus Kenntins davon nimmt.

HerrIn Karl; "In der Oper gibt es auch ein Kontingent"
Notstandshilfeempfänger; "Die Oper ist ein Bahnhof; zuerst ist nur ein ganz leises "va pensiero" zu hören und sogleich ertönt ein noch größerer chor "freude schöner götter funken".
HerrIn Karl; "aber was wird aus der Oper so wie ICH sie kenne?"
Notstandshilfeempfänger; "sie sind auf der bühne und ich schreibe das stück!"
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plot in arbeit / work in progress
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Sekundärliteratur und Links:
http://en.wikipedia.org/wiki/Va,_pensiero
http://www.arte.tv/de/La-Tra... 51554.html
http://de.wikipedia.org/wiki/La_traviata

Larissaa
01
wenn ich in der oper

keinen platz mehr bekomme, geh ich halt in die nächste vorstellung. bei der uni findet die nächste "vorstellung" allerdings erst in einem halben jahr oder jahr statt... mal ganz abgesehen davon, dass meine zukunftsaussichten durch einen opernbesuch eher unbeeinflusst bleiben.
treffender vergleich...

zellu lloyd
00
Dieser Vergleich

hinkt nicht mehr, sondern ist bereits beidseitig beinamputiert!

hugolino
 
00

also wenn ich in der oper eine karte kauf und dafür zahl, kann ich mir das gespielte stück anschaun und rechne fest damit, das ich den bezahlten platz auch bekomme...
bei der logik müsste dann jeder der studiengebühren ein recht auf einen studienplatz in jeder vorlesung haben (natürlich fürs ganze studium, man zahlt ja jedes semester)
und nachdem fr. bm karl ja das modell eines europäischen hochschulraumes so begrüßt, muss sie es ja auch begrüßen (und bezahlen), dass ausländische studenten, denen das österreichische hochschulsystem aus welchen gründen auch immer so gut gefällt, dass sie hier studieren, einen ordentlichen studienplatz geboten bekommen. sonst droht ihr europäischer hsraum zu sterben...

Paul K
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wer den zugang zur uni

mit dem "zugang" zur oper (gemeint ist wohl die elitäre staatsoper in wien) gleichsetzt, disqualifiziert sich als wissenschaftsministerIn selbst. seit schüssel, khol, bartenstein, grasser, josef pröll, molterer & co ist die övp wohl nur mehr eine partei, die dem mammon und der eigenen tasche dient. anders kann ich das nicht mehr interpretieren.

*QED*
10

Jeder der Zugangsbeschränkungen grundsätzlich
in Frage stellt, disqualifiziert sich selbst. Zugangs-beschränkungen an Unis gibt es praktisch in allen
Ländern, vor allem in den in Bildungsfragen als
beispielhaft dargestellten Ländern Skandinaviens.

Doe Frank
 
00
Traurig

Genau das habe ich mir auch gedacht, das zeigt auch einiges vom Weltbild vieler Konservativer, als ob es für das weitere Leben keinen Unterschied machen würde, ob man keinen Platz für die Oper oder keinene Studiumsplatz bekommen hat.

Man kann diesen Vergleich sehr dumm nennen, ich behaupte einmal (oder befürchte viel eher) er entspricht tatsächlich ihrem fragwürdigen Weltbild!

Peter G
01
Elitäres Bildungsverständnis ! ?

Zugangsbeschränkung wie in der Oper ?!

Ist das das elitäre Bildungsverständnis der ÖVP ?

Zur Erinnerung:
Vor kurzem wurden (wiedereinmal !) Untersuchungsergebnisse veröffentlicht, wonach sich Bildung "vererbt" wird: Kinder von höher Gebildeten haben ebenfalls eine höhere Bildung; Kinder von weniger gebildeten Bevölkerungsschichten bleiben auf diesem niedrigem Bildungsniveau.

Naja, Hauptsache, die "Hofräte" und "Industriellen" können ihre Kinder ins Gymnasium und auf die Uni schicken und abends in die Oper.

k_otin
01

natürlich ist der zugang zu kunst und kultur beschränkt. ich kann es mir nicht oft leisten, ins theater zu gehen. und wenn ich es mir dann leiste - oben auf dem juchee - dann spüre ich mit jeder faser, dass ich da nicht dazu gehöre, dass das nicht meine welt ist, obwohl ich theater mag.

aber ganz abgesehen davon hat das nichts mit der uni zu tun.
haben wir so viele akademikerInnen, dass wir uns das leisten können?

*QED*
00

Jedenfalls haben wir einen gewaltigen Überschuss
an (zukünftigen) Publizisten, Politologen und
Soziologen. Und die Studienbedingungen sind an
diesen Fakultäten/Departments sehr schlecht.
Andererseits fehlt es an Mathematikern,Physikern,
Chemikern und Technikern. Da ist in unserem
Bildungssystem etwas schief gelaufen!

Munis
00
Auch Volksschulplätze sind begrenzt...

Was machen wir nun, wenn nach ÖVP Wunsch die Leute mehr Kinder in die Welt setzen? Wenn es mehr Kinder als Volksschulplätze gibt, lernen eben einige nicht lesen und schreiben. Wäre sicher nach Wunsch der Volkspartei ein leicht beherrschbares ungebildetes Arbeiterproletariat zu haben. Kann man nach christlich sozialer Manier leichter ausbeuten. Wirklich ekelhaft diese neue Bildungsministerin, eine ekelhaft widerwärtige ÖVP Parteisoldatin....Ausser ein Denken in Scheuklappen nichts dahinter...

*QED*
00

Ihre "Analysen" sind eher durch persönliche Aversionen und Vorurteile begründet, als durch
sachliche Erörterung der Fakten.
So kommen wir nicht weiter!

doSomething()
00
So ein Blödsinn

Bei jeder Wahlanalyse kommt heraus, dass höher gebildete Wähler eher zu Grüne & ÖVP tendieren bildungsferne eher zu FPÖ & SPÖ. Natürlich nicht alle, aber tendenziell.

Was würde der ÖVP ein "leicht beherrschbares ungebildetes Arbeiterproletariat" bringen, wenn es sie nicht wählt?

Ihr Kommentar entstand nicht durch logisches Denken, sondern blindes ÖVP-Bashing.... Ausser ein Denken in Scheuklappen nichts dahinter...

freeye
00
ich versteh das nicht

ist der standard jetzt eine unabhängige zeitung oder sprachrohr von GRAS, VSStö usw?

Doe Frank
 
00

Lesen-Nachdenken-Posten.

In dieser Reihenfolge bitte, nicht umgekehrt!

momo10001
01
Ich verstehe das nicht

ist die Interviewte jetzt bei der GRAS, VSSTÖ usw oder doch Ministerin aus der ÖVP?

Autoreifen
00
Die Kapazitäten sind begrenzt

Die begrenzten Kapazitäten dieser Ministerin habe ich schon längst akzeptiert. Dazu muss ich vorher nicht in der Staatsoper gewesen sein.

murph
00
und es geht weiter nach unten

gehrer - hahn - karl

who is next ? freddy krüger ? die weisse mütze von dj ötzi ? das vor 20 jahren zuletzt benutzte toupet von erwin pröll ??

genauso wie frau karl fordere ich motivationstests - für politiker. z.b. ist eine wissenschaftsministerin motiviert, sich für bildung und forschung einzusetzen oder will sie nur den untragbaren status quo verwalten ?

Plabutsch
119
Da gibt es auch ein bestimmtes Kontingent - trotzdem würde niemand sagen, dass wir deshalb einen beschränkten Zugang zu Kunst und Kultur haben.

Das ist sowohl falsch - als auch unerhört.

Ist Frau Karl so abgehoben, dass sie nicht einmal weiß, dass für größere Bevölkerungskreise ein Opernbesuch nicht leistbar ist ?

Unerhört ist, dass Frau Karl universitäre Bildung mit Konsum vergleicht - Bildung ist kein Konsumartikel, sondern Existenz- und Lebensgrundlage.

Gleichzeitig ist diese Aussage verräterisch : Bildung wird zum Konsumartikel umfunktioniert. Und beim Konsum haben die Reichen die Nase vorn.

Bildung ist nicht per se quasi naturgesetzhaft begrenzt, sondern sie wird von der ÖVP begrenzt !

Die derzeit übiche Umverteilung von unten nach oben : zahlen für die Universitäten "dürfen" alle. Durch zusätzliche finanzielle Hürden werden sie aber vor allem den Reichen vorbehalten.

doSomething()
00

So schlimm ist es nun auch wieder nicht.

In OÖ gibt es einen Kulturpass. Damit wird sozial Schwächeren der Zugang zu Kunst & Kultur mehr als nur vereinfacht. Man bekommt de facto überall kostenlosen Eintritt bzw. sogar kostenlose Theaterkarten.

Natürlich ist Bildung nicht per se begrenzt - aber die staatlichen Mittel.

Plabutsch
10
Natürlich ist Bildung nicht per se begrenzt - aber die staatlichen Mittel.

Seltsam, dass bei Banken etc. das Füllhorn geöffnet wird - und bei der Bildung sofort von begrenzten Mitteln gesprochen wird.

Bildungsausgaben sind keine verschenkten Gelder, sondern Investitionen in die Zukunft - die über eine Steigerung des Wirtschaftsstandortes mit Zinsen zurückkommen.

Allerdings kann ein bisserl weniger Geld in die mafiösen finanziellen Netzwerke verschoben werden, wenn man mehr für die Bildung ausgibt.

Die ÖVP will den Zugang zur Bildung beschränken und eine Zweiklassengesellschaft schaffen - die "Elite" und die Dienerkaste.

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Ihr Opern-Vergleich ist bezeichnend : die Reichen können es sich in den ersten Reihen breit machen - und die Nicht-Reichen sollen sich um ein paar Stehplätze prügeln.

Abscheulich !

King Ralph
21

Ach, jetzt übertreiben Sie doch nicht. Karten für die Staatsoper gibt es ab schlappen 3 EUR. Ich glaube, die Karten sind daher allgemein leistbar (ein Kinobesuch kostet ein Vielfaches!!!). Wenn Sie natürlich Wert auf eine Karte in der 1. Reihe legen, dann werden Sie natürlich tierfer in die Tasche greifen müssen...

Plabutsch
01
Entlarvend

Ich glaube Sie merken gar nicht, wie entlarvend Ihre Bemerkungen sind :

Bildung für die Reichen nach Lust und zu besten Bedingungen ("1. Reihe"), und ein paar billige Restplätze als Brosamen für die Armen. Das Hauptkontingent soll jedenfalls den Vermögenden vorbehalten sein !

Bernd Senf for Wirtschaftsminister
03

2 Stunden vor Beginn anstehen, dann noch in einer Gesetz des Dschungels-Art einen Platz erkämpfen müssen und vom Personal wie Vieh behandelt werden ("hinsetzen ist verboten", "bitte gehen Sie wieder zurück in die Reihe", etc), ja das ist wahrlich ein Kulturgenuss.

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