Boom bei Kurztrips

2. März 2010, 15:46
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Trotz Krise machten die Österreicher 2009 mehr Urlaube als im Vorjahr

Auch wenn allerorts die Rede von der Krise ist, ihre Reiselust lassen sich die Österreicher nicht nehmen, das zeigen Zahlen der Statistik Austria für das Jahr 2009. Fast drei Viertel der Bevölkerung waren im vergangenen Jahr auf Urlaub - mehr als die Hälfte der Österreicher bleibt am liebsten daheim.

Besonders geboomt haben Reisen, die nicht länger als drei Nächte dauern. Solche Kurztrips verbringen die Österreicher am liebsten innerhalb der Landesgrenze. Hauptmotive für Heimaturlaube sind der Besuch von Verwandten und Freunden, Aktivurlaube und Erholung.

Auch bei längeren Reisen gab es 2009 eine Steigerung. Wer länger Zeit hat, reist am liebsten ins Ausland - am häufigsten nach Italien, Deutschland und Kroation. Hier stehen Kultur- und Städtetrips, Strand- und Badeurlaube im Vordergrund. Richtig weit weg zog es die Österreicher 2009 nicht mehr so häufig. Bei den Fernreisen gab es ein leichtes Minus.

Minus bei Geschäftsreisen

In einem Segment macht sich die Wirtschaftskrise allerdings doch bemerkbar: Die Zahl der Geschäftsreisen brach um beinahe 12 Prozent ein. Etwas mehr als die Hälfte der Dienstreisen finden im Inland statt. Bei Auslandsreisen ist Deutschland das häufigste Ziel. (APA)

  • Jeder Zweite macht Urlaub in Österreich, besucht Freunde und Verwandte, erholt sich in den Seengebieten oder geht Mountainbiken im Salzkammergut.
    foto: tp/ots erwin haiden

    Jeder Zweite macht Urlaub in Österreich, besucht Freunde und Verwandte, erholt sich in den Seengebieten oder geht Mountainbiken im Salzkammergut.

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