Führt Langzeit-Cannabis-Konsum zu Psychosen oder umgekehrt?

2. März 2010, 11:54

Studie stellt Zusammenhang zwischen Einnahme von Hanfprodukten und psychischen Störungen her - Kausalität bleibt allerdings unklar

Washington - Der Konsum von Cannabis kann das Risiko, an einer psychotischen Störung wie Schizophrenie zu erkranken, verdoppeln. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Forschern der Universität von Queensland in Australien, die am Montag in den USA veröffentlicht wurde. Die Wissenschafter hatten mehr als 3.800 junge Erwachsene um die 20 zu ihrem Cannabis-Konsum befragt und sie außerdem auf Psychosen, Wahnvorstellungen und Halluzinationen untersucht. 14 Prozent der Befragten gaben demnach an, schon seit sechs Jahren oder länger Haschisch zu rauchen.

Dauer des Cannabis-Konsums ausschlaggebend

Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass die Langzeit-Konsumenten ein doppelt so hohes Risiko haben, an psychotischen Symptomen wie Schizophrenie zu erkranken als die Studienteilnehmer, die noch nie mit Cannabis in Berührung gekommen waren. Sie waren auch doppelt so anfällig für Halluzinationen und hatten ein vierfach erhöhtes Risiko, unter Wahnvorstellungen zu leiden. Die Gefahr nimmt nach Einschätzung der Forscher parallel zur Dauer des Cannabis-Konsums zu. Je länger der erste Cannabis-Konsum zurücklag, desto größer war das Risiko einer Erkrankung.

Kausalität fraglich

Nach Angaben der Forscher ist die Kausalität unklar. Es ließe sich nicht sagen, ob die Erkrankung bei den Psychose-Patienten allein durch den Cannabis-Konsum ausgelöst wurde oder ob sie schon vor dem Drogenmissbrauch anfällig für Geisteskrankheiten waren. Bei Patienten, die schon in jungen Jahren unter Halluzinationen litten, war es demnach wahrscheinlicher, dass sie eher und öfter Cannabis konsumieren. (red/APA)

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Posting 1 bis 25 von 85
1 2 3
°L
00
17.8.2010, 21:37
Meines Erachtens

sind die kiffer und alkoholiker und sonstige giftler alle selber schuld wenn sie zu solchen mitteln greifen müssen um das leben genießen oder meistern wollen und müssen.

es gibt nämlich kein mittel zu dem man greifen muß - zumindest für einen an sich gesunden menschen.

Graf Robert von Donnerstag-Dachsenstein
00
18.1.2012, 18:17

Richtig.
genauso wie Sie niemals ein buch lesen müssen, eine Schallplatte anhören müssen, einen Film ansehen müssen.

So ein Schwachsinn.

Mirabeau
01
17.8.2010, 18:42
Kausalität.

Praktisch alle Patienten, die and psychotischen Störungen wie Schizophrenie leiden, haben als Kinder Milch getrunken.

Da erkenne ich einen klaren Zusammenhang.

MetaControl
 
00
21.7.2010, 17:29
Ja und Nein und das Gegenteil...

Wiedermal so halbherziges Geschwätz...
Cannabis KANN latente Psychosen auslösen, kann sie aber auch verhindern. Das ist eher eine Frage der Mischung und des eigenen Endo-Cannabinoiden Systems. Bei manchen Menschen wirkt es so, bei anderen anders.
Hinzu kommt, dass die Mischung der über 60 möglichen Cannabinoide eine sehr wichtige Rolle bei der Wirkung spielt. Einige fördern, andere unterdrücken Psychosen.

So simpel wie man es hier darstellt ist es nicht.

tritratrallala
 
04
31.3.2010, 11:34

ich denke dass die "angst" vor dem gesetz, da es ja illegal ist, eine nicht unwesentliche rolle dabei spielt, wie gefährdet man ist an Angstzuständen zu leiden.

Florian Wirth
03
18.3.2010, 10:03
Warnung!

Das Ernstnehmen von amerikanischen Statistiken zu chemischen und biologischen Substanzen kann zu massiver Beleidigung der Intelligenz führen.

Fangen Sie erst gar nicht an.

Für Fragen oder Anregungen wenden Sie sich an den Anbauexperten Ihres Vertrauens.

Herb All
03
12.3.2010, 11:30
statistiken sagen gar nichts...

13% aller Leute wissen das!

frune
03
In der Doku "Cannabis", die vor einigen Wochen

auf arte lief, kam man zu dem Schluss, dass sich das Risiko eines Kiffers an einer Psychose zu erkranken, nur dann erhöht, wenn der Konsum bereits im jungen Alter aufgenommen wurde.
Also vor erreichen des 18. Lebensjahres - weil sich zu dieser Zeit der Körper noch im Wachstum befindet.

Dieser Aspekt wurde offenbar nicht beachtet.

Aus anderen Studien ist längst bekannt, das dasselbe Phänomen beim Konsum von Alkohol, Nikotin auftritt.
Frühzeitiger Konsum von Rauschmitteln erhöht auch die Anfälligkeit für späteres Suchtverhalten.

Menschen, die mit dem Konsum von Cannabis erst nach Erreichen des 18. Lebensjahres begannen, zeigten keinerlei erhöhtes Risiko für die Erkrankung an psychischen Leiden.

Herb All
01
12.3.2010, 11:10
irreführende schlussfolgerungen!

Man geht davon aus, dass der Konsum von Canabis Psychosen hervorruft, weil eine gewisse Anzahl von Propanten welche an psychischen Erkrankungen leidet, Canabis konsumieren.
Aber auf die Idee, dass diese Menschen erst Aufgrund ihrer Erkrankung rauchen,eben um die Symptome zu lindern, scheinen nur die wenigsten zu kommen.

Wirtueller
00
18.8.2010, 10:17

Steht genau so im Artikel.

M L3
00
Wenn Suchtverhalten eine genetische Komponente hat/hätte:

dann könnte man auch sagen: starkes Suchtverhalten führt zu frühem Suchtmittelkonsum.

krank hansl
00
was ist an dieser studie neu

bereits seit den 1980er jahren gibt es forschungsergebnisse, die zu ebendiesem schluss kommen.

http://www.cannabislegal.de/studien/f... easson.htm

außerdem erscheint mir der artikel doch eher reisserischer natur zu sein, bedenkt man, dass die
Prävalenz der schizophrenie 0,5 - 1,0% beträgt, also einen relativ niedrigen anteil in der gesamtbevölkerung ausmacht.



Kontrolliert die Kontrollierer
014
32 Jahre

"Interesse" an Cannabis und noch nie ist mir ein Gras untergekommen, das zu Halluzinationen führte. Bitte wo gibt es das ausser in diesen Studien? Kriegt man das als Studien-Teilnehmer?
Und was bitte ist eine Psychose? Zählt da grundlos lachen auch dazu?
Und wieso schreiben immer nur nichtsahnende/nichts rauchende Journalisten, obwohl doch die Statistik sagt, dass gerade bei dieser Berufsgruppe hoher Substanz-Abusus vorherrscht? Ich weiss das. Lasst die Experten an die Tasten!

gelolepsie
00
22.4.2010, 12:50
.....

jaja, die medien...wer war das nochmal mit den "haschgiftspritzern" ? :)

Herb All
00
12.3.2010, 11:14
Ja das mit den Haluzinationen ..

find ich auch immer sehr unterhaltsam. Aber sonst würd sichs ja auch nicht so gruselig anhörn! zhehe

standardabweichung
50

bob marley könnt vielleicht was dazu sagen
doch der bob der sagt nichts mehr

mag2412
014
der konsum von cannabis

führt erst einmal immer zu fresspsychosen.

der kühlschrank ist dann zumeist chronisch leer
und dann kommt die patologische paraneua.

wer hat mein fressi ??

wie komm ich innerhalb der nächsten minuten zu einen fressi

verhaltesnorginalität und kriminalität die logische folge. massen an cannabisrauchenden fresspsychotikern plündern die supermarktregale.

warum glauben sie wurde der junge in krems erschossen. er hatte vermutlich einen durchgezogen und war knapp vorm durchdrehen. in krems ist um 2 uhr morgens nicht mal mehr ein würschtelstand offen.

wo sollte der arme kranke junge was zum futtern herbekommen.

deshalb, nehmt psychopharmaka, verschreibt euch jeder arzt, und euch vergeht der appetit.


hähö

;-)

Wirtueller
00
18.8.2010, 10:19

Nicht zu vergessen die Sexpsychose die dann massiv einsetzt.

senyo
00
13.8.2010, 18:29
haha

hahahaha

para-Celsus
06
Können Psychosen zu Cannabiskonsum führen?

Und wo bekommt man eigentlich Langzeitcannabis?

Wiener Konfitüre
08
THC-Konsum soll ja auch gleichgültig machen,

was mit aber ebenfalls völligst wurscht ist.

Kamui Kobayashi
05
Nikotin verursacht Psychosen

Ein Blick in die Nervenheilanstalten genügt.

Die meisten an schizophrenie erkrankten rauchen Zigratten. Es ist unmöglich in Psychiatrischen Abteilungen ein Rauchverbot durchzusetzen.

jodaflo
 
00
interessante doku

vor kurzem auf arte

http://isohunt.com/torrents/... V.XviD.rar

grandw
218

Ein Vorschlag:
Test mit 2 Kanditaten
Dauer 30 Jahre
A - THC B - Alk

Dann redet weiter.

phaidros
00

warum nicht gleich n=1?

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