Heer zieht Konsequenzen aus dem "Werbevideo"

2. März 2010, 11:01
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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unterstehen nicht mehr Generalstab, sondern Ministerbüro

Wien - Nach dem verunglückten Bundesheer-Werbevideo wird die Kommunikationsabteilung des Verteidigungsministeriums an die kurze Leine genommen. Die bisher im Generalstab angesiedelten Abteilungen für Kommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit werden zusammengelegt und dem Ministerbüro angegliedert, bestätigte ein Sprecher des Ministers entsprechende Zeitungsberichte. Von einer Entmachtung des Generalstabes will man freilich nicht reden. Als Grund für diesen Schritt werden effizientere Strukturen und eine einheitlichen Kommunikation genannt.

Auch das mittlerweile zurückgezogene Werbevideo (Stichwort: "Na Mädels, Lust auf ne Spritztour") sei ein Argument dafür. Ob die knapp 40 Mitarbeiter behalten werden, ist laut dem Sprecher noch offen. Man müsste erst sehen, wie die Referate aufgeteilt werden. (APA)

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