Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Fetthaltige Ablagerungen in den Gefäßen erhöhen das Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte.
Beer-Sheva - Drei Diäten helfen offenbar, blockierte Arterien wieder frei zu machen: Wenig Fett, wenig Kohlehydrate und die Mittelmeer-Diät. Zu diesem Ergebnis ist eine Untersuchung der Ben-Gurion University gekommen. Die Studie, an der 140 Personen teilgenommen haben, ergab, dass die richtige Ernährung tatsächlich helfen kann, die fettigen Ablagerungen in den Arterien zu verringern.
Ernährung kein Wundermittel
Am Ende der Studienlaufzeit von zwei Jahren, hatte sich bei den Teilnehmern der Durchmesser der Arterienwand um fünf Prozent verringert. Experten wie Charles Knight von der British Cardiovascular Society bezeichneten die Studie zwar als interessant. Ernährung allein sei jedoch auch kein Wundermittel gegen Ablagerungen in den Arterien. Details der Studie wurden im Fachmagazin Circulation veröffentlicht.
Fetthaltige Ablagerung
Bei einer Atherosklerose kommt es mit dem Fortschreiten der Krankheit zu einer Verdickung durch fetthaltige Ablagerung, die das Risiko von Herz- und Schlaganfällen erhöhen können. Das Team um Iris Shai wollte herausfinden, ob dieser an sich natürliche Alterungsprozess durch die Ernährung rückgängig gemacht werden kann.
Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit US-amerikanischen, kanadischen und deutschen Wissenschaftlern durchgeführt. Freiwillige ernährten sich mit einer der drei Diätformen. Sie wurden ersucht, zwei Jahre lang dabei zu bleiben und Aufzeichnungen über ihre Ernährung zu führen. An der Studie nahmen übergewichtige Personen teil, die zwischen 40 und 65 Jahren alt waren (überwiegend Männer).
Volumen der Halsschlagader
Mittels bildgebender Verfahren wurde die Intima-media-Dicke (Teil der Gefäßwand, Anm.) der Halsschlagader dokumentiert. Diese Messungen wurden am Anfang und am Ende der Studie durchgeführt. Shai betonte, es sei sehr interessant gewesen, festzustellen, dass diese doch sehr verschiedenen Formen der Ernährung ähnliche Auswirkungen hatten.
Eine zuckerarme Ernährung würde immer wieder mit einer Verstopfung der Arterien in Zusammenhang gebracht. Beweise dafür konnten laut der Wissenschaftlerin nicht gefunden werden. Ein möglicher Zusammenhang könne jedoch das Fallen des Blutdruckes durch die veränderte Ernährung sein. (pte)
Link zur Studie:
Warum scheitern Diäten? Der deutsche Ernährungspsychologe Thomas Ellrott hat sich mit dieser Frage eingehend beschäftigt
Veränderte Hirnregionen bestimmen Essverhalten und Erfolg von Diäten - Frauen brauchen vermutlich stärkere Willenskraft, um das Verlangen nach Essen zu regulieren
Immer mehr Menschen verzichten angesichts der Lebensmittelskandale auf Fleisch - Viele haben ethische Bedenken, Tiere zu essen. Aber ist Vegetarismus gesund?
Der Bericht der Nachrichtenagentur APA über einen Vortrag von Sibylle Koletzko sei "sachlich falsch und irreführend" - Unmut kommt auch von Menschen, die sich vegan ernähren
Kleine Teller, Ballaststoffe, Proteine und Bewegung - Eine Gewichtsabnahme ohne Jojo-Effekt ist nur bei grundlegender Umstellung der Ernährungsweise möglich
Mit Detox-Diäten wird man den Weihnachtsspeck sicher nicht los
Mit der "Morgen darf ich essen was ich will-Diät" verspricht der Seminarkabarettist Bernhard Ludwig einen Ausweg aus der Jo-Jo-Falle und gibt Anleitungen für einen gesunden Lebensstil
Rotwein wirkt am besten - Abstinenzlerinnen nahmen in Langzeitstudie am meisten zu
"Leicht verständlich" bis "zum Vergessen" - Abnehmprogramme von "Konsument" unter die Lupe genommen
Kalorienreduziert genießen bedeutet nicht, dass auf sämtliche Leckereien verzichtet werden muss
Übergewicht hängt oft mit Kummer oder Stress zusammen - Was Abnehmwillige über Diäten wissen sollten
Fleisch- und Fastenperioden im Wechsel
Immer mehr Menschen wenden sich vom Fleischkonsum ab und werden zu Vegetariern oder Veganern - Gerade Letztere geraten in Kritik, Anhänger einer Mangelernährungs-Philosophie zu sein
Bewusstsein für den hohen Wert von reinem Trinkwasser soll gestärkt werden
Gesunde und ungesunde Lebensmittel gibt es nicht, behauptet der Ernährungswissenschaftler Uwe Knop
Ungesunde Abnehmversuche können zu Anorexie und Bulimie führen - Initiative für Essstörungen (S-O-Ess) setzt auf mehr Bewusstseinsbildung
Verzicht, Reinigung, Läuterung: Fasten ist in vielen Kulturen eine fix verankerte Tradition
EU-Kommission will Bezeichnung aufheben
"Abnehmen ist leichter als zunehmen" - Böhnchen auf dem Teller: Diäten bringen nichts, sagen Experten
Einzelkämpfer halten Diätvorgaben oft nicht ein
Menschen mit wenig Geld können beim Abnehmprogramm “rundum gsund“ mit Hilfe von Experten Gewicht verlieren
Zehn Millionen Euro für die kommenden drei Jahre - 2011 wird Fokus auf Säuglinge, Kinder, Jugendliche, Schwangere und stillende Mütter gelegt
US-Studie lief über neun Jahre: Risiko für Gefäßleiden stieg mit dem Konsum von kalorienarmen Softdrinks um 61 Prozent
Diät-Konzepte funktionieren individuell - Männer tun sich mit kohlenhydratarmen Diäten leichter als Frauen
Conclusions—Two-year WEIGHT LOSS diets can induce a significant regression of measurable carotid VWV. The effect is similar in low-fat, Mediterranean, or low-carbohydrate strategies and appears to be MEDIATED MAINLY BY THE WEIGHT LOSS-INDUCED DECLINE IN BLOOD PRESSURE.
Atherosklerose ist in Afrika vermutlich schon wesentlich seltener.
Ich habe mal gehört, dass auch bei uns, beispielsweise in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts, ein normaler Hausarzt kaum jemals Fälle von Atherosklerose und damit zusammenhängend Herzinfarkt und Gehirnschlag zu sehen bekam und Altersdiabets war wirklich eine Krankheit der Hochbetagten und leine Kinderkrankheit wie heute.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.