Wenn Ostdeutsche in Tirol Knödel servieren

1. März 2010, 19:00
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    foto: apa/harald schneider

    Deutsche Fans bei der Fußball-EM 2008 in Österreich: Die deutsche Niederlage gegen Österreich im WM-Spiel im argentinischen Córdoba 1978 wird bis heute bei jedem Länderspiel thematisiert.

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    foto: robert newald

    Die Autoren Verena Moritz, Hannes Leidinger und Karin Moser (v. links): "Der Futtertrog-Neid ist noch vorhanden."

 Die Gegensätze zwischen Österreichern und Deutschen sind manchmal kleiner als gedacht, sagen die Autoren Karin Moser, Hannes Leidinger und Verena Moritz. Für die Identität sind sie aber wichtig. Von Julia Raabe.

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STANDARD: Córdoba ist über 30 Jahre her, aber trotzdem wird es immer wieder bemüht, wenn ein Spiel gegen Deutschland ansteht. Warum?

Moser: Córdoba war ein Grundelement der Identitätsfindung. Seit Ende der 70er Jahre, Anfang der 1980er Jahre war Österreich international stärker präsent, durch die Initiativen von Bruno Kreisky, Gipfelkonferenzen, die Uno-City wurde gebaut. Man hatte das Gefühl, man ist wieder jemand. In Córdoba hat man gemerkt, dass der Grundstein der Nation gelegt wurde - und offenbar brauchte man die Deutschen, um sich als Nation zu fühlen.

Leidinger: Seit der Entstehung eines österreichischen Nationalgefühls musste man sich ständig an den Deutschen reiben. Dementsprechend verkrampft war diese Nationsbildung in den ersten Jahren nach 1945.

STANDARD: Die gemeinsame Vorgeschichte geht ja weit in die Vergangenheit zurück.

Leidinger: Das Heilige Römische Reich ist so etwas wie eine gemeinsame Vergangenheit. Die Rückbesinnung darauf mündete mitunter in einen verheerenden Deutsch-Nationalismus. Man fühlte sich hierzulande aber auch ohne solche Reminiszenzen als eigentlich deutsch. Es gibt eine Umfrage von 1956, da waren immer noch 46 Prozent aller Österreicher der Meinung, dass sie zur "Gruppe des deutschen Volkes". Wann endet eine gemeinsame Geschichte? An Königgrätz kommt man nicht vorbei.

STANDARD: ... also die Schlacht zwischen Preußen und Österreich 1866, nach welcher der Militärmusiker Johann Gottfried Piefke den Königgrätzer Marsch spielte, daher der Ausdruck Piefke.

Moritz: Königgrätz - wer kann heute damit noch etwas anfangen? Das ist so ein Schlagwort. Aber was dahintersteckt, ist nur mehr sehr wenigen präsent.

Leidinger: Genau genommen, war es bis Córdoba in einer breiteren Öffentlichkeit nicht wirklich vorhanden. Aber plötzlich heißt es dann bei einem Fußballspiel: Rache für Königgrätz. Da merkt man, wie solche Mentalitäten abrufbar und instrumentalisierbar sind. Königgrätz war ein Trauma.

Moser: Aber nicht nur 1978, sondern es wurde 20 Jahre später auch noch herausgehoben, durch Bürgermeister Michael Häupl. Das ist schon erstaunlich. Aber man sieht, dass durch die Distanz zu Deutschland auch die eigene Nation begründet wird.

STANDARD: Also entsteht die österreichische Nation nur in Abgrenzung zum Deutschen?

Leidinger: Historiker haben versucht zu zeigen, dass die Idee vom preußischen Militärstaat in gewisser Weise ein Klischee war, um Österreich davon abzusetzen. Österreich hat unter Joseph II dieselben Militarisierungsmaßnahmen durchgeführt. Man hat hier den Gegensatz zwischen Kaffee und Walzer, Weichheit und Musikalität auf der einen Seite - und die Strenge, den Paradeplatz auf der anderen Seite. Dieser Gegensatz wird im 18. Jahrhundert nicht mehr greifbar. Er ist konstruiert. Nach 1945 wurde angestrengt versucht, die Existenz des neuen Österreich historisch rückzuprojizieren. Im Mittelalter hätte es schon so etwas wie ein Länderkonglomerat gegeben, welches das spätere Österreich vorwegnimmt. Aber die Kronländer hatten ziemlich eigenständige Ideen davon, was mit ihnen geschehen sollte. Wie ist es sonst verständlich, dass sie nach 1918 gar nicht alle zu Österreich gehören wollten? Es ist sehr fragwürdig, ob sie damals so etwas wie eine Einheit gebildet haben auf dem heutigen Territorium.

STANDARD: Das heißt: Die beiden Länder haben historisch mehr Gemeinsamkeiten und weniger Unterschiede, als sie sich zugestehen?

Leidinger: Das sehe ich so. Man sieht historisch in vielem ein bemühtes Abrücken, das bis hin zu Geschichtskonstruktionen geht.

Moritz: Das zeigt sich auch in unserem Bewusstsein Deutschland gegenüber. Die Heterogenität von Deutschland ist in Österreich nicht Common Sense. Ich finde es auch bezeichnend, dass im Tourismus von allen ausländischen Gästen in Deutschland nur 0,5 Prozent aus Österreich stammen. Umgekehrt sind es 30, 40, in den besten Zeiten bis zu 50 Prozent deutsche Touristen in Österreich. Also wie viel wissen die Österreicher auch vom eigenen Erleben her über Deutschland? Was weiß man voneinander? Der Deutsche - was oder wer ist das eigentlich?

STANDARD: Ist das auch ein Grund für das schwierige Verhältnis: dass man zu wenig voneinander weiß?

Moritz: Es ist auch liebgewonnene Traditionspflege, aufeinander loszugehen - in bestimmten Situationen, ob bei der Sportberichterstattung oder anderen Wortspenden.

STANDARD: Die jüngste Debatte über Deutsche in Österreich dreht sich auch um das Faktum, dass Deutsche bald die größte Einwanderungsgruppe sein könnten. Inwieweit ist das die alte Angst nach dem Motto: Die Piefkes kommen?

Leidinger: Ein kleines Land und Zuwanderung - das ist bei uns immer Thema. Aber es hat eine deutsche Sondernote. Es geht um Führungspositionen. Da erwacht der Gedanke: "Wenn sie kommen, übernehmen sie wieder die Kommandostellen". Sie übernehmen unsere Verlage, unsere Professorenposten, die Firmen. Das sind echte Ängste. Da löst das Migrationsthema auch auf Universitäten interessante Reflexe aus.

Moritz: Manche Österreicher beobachten es mit einem gewissen Amüsement, wenn Ostdeutsche ihnen in Tiroler Alpenhütten die Speckknödel servieren. Aber genau das ist eigentlich die Ausnahme: Die meisten Deutschen, die hier herkommen, arbeiten in den mittleren bis gehobenen Positionen.

Leidinger: Wir haben den Ossi auch gerne als Projektionsfläche einer Ösi-Minderwertigkeit gesehen - und jetzt kommt er und will Professuren haben. Fakt ist, dass die Ängste vorhanden sind. Dieser Futtertrog-Neid ist noch da.

Moser: Die Studenten haben es in der Uni-Debatte aber anders gemacht. Zumindest von ÖH-Seite aus wurde versucht, das über die EU-Ebene zu spielen und zu sagen: das ist eine völlig falsche Herangehensweise, und das betrifft nicht nur Österreich, sondern auch Deutschland und alle anderen EU- Länder. Man hat versucht, gemeinsam etwas zu schmieden und das auf einer anderen Ebene zu behandeln.

STANDARD: Stichwort EU: Treten die deutsch-österreichischen Gegensätze damit in den Hintergrund?

Moser: In den Schulen wird stark darauf geschaut, mehr europäische Geschichte zu bringen. Es ist schwer zu sagen, wie sich die EU auf das Verhältnis auswirken wird. Aber im Allgemeinen scheint es eher nachzulassen. Auch weil eine neue Generation heranwächst, für die das nicht mehr so wichtig ist. Wenn man sich Kinder anschaut oder Jugendliche - da gibt es sehr viel mehr Parallelen, die einfach über das Fernsehen transportiert werden. Bis hin zum Humor: deutsche Kabarettisten sind sehr populär, die vielleicht vor 15, 20 Jahren hier nicht so ein breites Feedback bekommen hätten.

Moritz: Obwohl gerade im Boulevard und Entertainment dieser Gegensatz, liebevoll bis gehässig, weiterhin gepflegt werden wird. Wahrscheinlich auch generationsspezifisch. Im Umfeld der EU scheint sich aber auch das Thema des österreichischen Minderwertigkeitskomplexes gegenüber Deutschland langsam aufzulösen.

Leidinger: Da bin ich mir nicht so sicher, wenn die Maria Riesch so erfolgreich ist - und wir als Alpinnation nicht. Da hört sich der Spaß auch schon wieder auf. Man sucht sich Ersatzwelten, in denen man wieder Großmacht sein kann. (DER STANDARD, Printausgabe, 2.3.2010)

Zur Person

Der Historiker Hannes Leidinger, geb. 1969, lehrt am Institut für Geschichte der Universität Wien. Zu seinen Schwerpunkten zählt die Entwicklung Österreichs im 19. und 20. Jahrhundert. Verena Moritz, geb. 1969, ist Lektorin am Institut für Geschichte der Uni Wien und arbeitet an Forschungsprojekten zur österreichischen und russischen Geschichte des 20. Jahrhundert. Karin Moser, geb. 1974, ist Filmhistorikerin, Lektorin an der Universität Wien und Mitarbeiterin am Filmarchiv Austria.

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ministry of silly walks
03

Die Maria Riesch ist erfolgreich weil sie einfach gut ist. Wenn jemand technisch so gut fährt wie die dann werden sich die Erfolge früher oder später einstellen. Darauf bin zumindest ich nicht neidig.

solo segler
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Ostdeutsche servieren in Tirol ...

... mittlerweile eher Klöse als Knödel ....

earl hickey
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Habe erst vor ein paar tagen im zuge der ganzen olympia berichte gelesen, das Toni Sailer und die ganzen Skilehrer die in den 60igern in die Welt hinaus geschickt wurden die Identitätsstifter waren für Österreich, was stimmt nun?
Und immer dieses Miderwertigkeitsgefühl Eingerede, wenn das stimmen würde, müssten sich ja in Andorra jeden Tag 5 Jugendliche, die grad gecheckt haben wie klein und unbedeutent ihr land ist,aufhängen.

pipi pipifax
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wtf?

rinius ante portas
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Sie haben da - glaube ich - was missverstanden.

Die Menschen in Andorra sind sich ihrer "Kleinheit" schon immer bewusst gewesen und stolz darauf, ihre Unabhänigkeit gegenüber Frankreich und Spanien bewahrt zu haben.

Zumindest einige Österreicher scheinen jedoch bis heute irgendwie nicht verschmerzt zu haben, dass die Schlacht bei Königgrätz Preußen gewonnen hat, diese damit die Macht im Deutschen Bund hatten und die Habsburger damit aus dem Deutschen Bund raus waren. Zudem mussten sie noch einiges an Gebieten an ihre Nachbarn abtreten. Und keine 60 Jahre später war es dann ganz aus mit der K.u.K Monarchie und es gibt seit dem nur noch den relativ unbedeutenden Rumpfstaat Österreich, auch wenn man sich in Wien mächtig Mühe gibt, die K.u.K Monarchie irgendwie "am Leben" zu halten.

earl hickey
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Was soll man daran bitte nicht verschmerzen? Niemand der jetzt am Leben ist hat bei der Schlacht mitgemacht also hat auch niemand einen Verlust erlitten. Ok, wenn ein paar 90. jährige ihrer Jugend dem Kaiser oder Großdeutschland nachtrauern, meinetwegen. Aber wer bitte bezieht die Geschichte (welche man nicht selbst erlebt hat) einer Nation in sein selbstbild ein? Oder besser gesagt, wie kommen Historiker dazu durch Herleitung über die österreichischen Geschichte solche ``Wir haben den Ossi auch gerne als Projektionsfläche einer Ösi-Minderwertigkeit gesehen´´ allgemeinen Aussagen über ``Österreicher´´ zu machen?

rinius ante portas
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Das es wohl so schwer ist, was einige Österreicher offensichtlich an Königgrätz stört, hier noch mal ganz langsam zum Mitmeiseln:

Wenn Habsburg die Schlacht bei Königgrätz gewonnen hätte dann wäre...
=> Preußen geschlagen gewesen, nona!
=> aus der klein-deutschen Lösung Bismarks nix geworden, sondern ein Deutscher Bund unter der Vorherrschaft der Habsburger!
=> wäre nicht Preußen und Berlin das politische Zentrum Deutschlands geworden, sondern Wien.
=> gäbe es heute möglicherweise KEIN Österreich als Staat sondern dann allenfalls als ein Bundesland eines Deutschlands, dessen Hauptstadt WIEN und nicht Berlin hieße.

Du verstehen?

Alfred Almeder
05
Historische Fakten

In der 1.Republik gab es breiten Konsens, dass im Zeitalter noch geringer Migrationsbewegungen Österreich Teil der deutschen Nation ist. Dies ist historisch betrachtet durchaus stimmig. Die Nazi-Diktatur hat hier aber eine Zäsur herbeigeführt, die den österreichischen Staat als kulturell-geschichtlich von Deutschland unabhängige Nation definieren ließ. In Wirklichkeit ist dieser "antideutsche gesellschaftliche Konsens" ziemlich unnütz. Er bewahrt uns weder vor Rassismus, noch ist er im Zeitalter des Verschwindens von Nationalstaaten noch irgendwie relevant. Das Bekenntnis zur demokratischen Republik Österreich soll und muss von türkischen, kroatischen, serbischen, usw. und auch deutschen Österreichern in gleicher Weise erfolgen.

Chanel3
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"Cordoba" im Rabenhof-Theater anschauen gehen!

Voll von scharfen Beobachtungen (z.B. auch bezüglich der Ossi-KellnerInnen in den Alpen).

Da ich sehr viel mit Deutschen zusammenarbeite, fällt mir als Hauptunterscheidungsmerkmal auf: Kaum Selbstironie. Die wenigen, die sie haben, sind dann oft zwar grandios, aber sie sind absolute Kleinstminderheiten und werden von den eigenen Landsleuten nicht verstanden.

D-AUT 0-0 nach 30 j
01
deutschland wird in österreich eh immer als land

des "fehlens" angesehen.was an deutschland im gegensatz zu anderen ländern gut IST , wird geflissentlich übersehen.so ist es und wird es bleiben.ich -als deutscher-stehe meinem land durchaus kritisch gegenüber , aber hier wird regelmäßig ein zerrbild erfasst , das jeder beschreibung spottet.viele schwafeln hier über ein feindbild , das nur in ihren köpfen existiert , nicht jedoch als reales land.und ungefragt nenne ich dann auch mein hauptunterscheidungsmerkmal:österreicher sind deutlich häufiger verbohrte , spießige nationalisten als deutsche-gerade jüngere.

Chanel3
00

Stimmt. Das ist der Minderwertigkeitskomplex - kleine Länder schwanken immer zwischen ihm und seinem Bruder, dem Grössenwahn, hin und her.

Übrigens empfehle ich dringend Norbert Mappes-Niedieks "Österreich für Deutsche". Er, ein Deutscher, hat mir endlich mein Land erklärt. Sollten auch Ösis lesen.

Ich lernte vom Buch, dass ich oft eher wie eine Deutsche reagiere, eben nicht zuerst einmal den Hintenherum-Weg suche, sondern Probleme offen angehe (was mich am meisten an meinen Landleuten stört).

Nur: Der Mangel an Schmäh und Selbstironie macht Arbeiten mit Deutschen schon zu menschlich kargeren Erlebnissen als ich's von hier gewöhnt bin. Vergleichen Sie nur einmal deutsche und österr. TV-Krimis, wie's da zugeht.

staudn "zwastanizl" schurl
01

ich hol mir jetzt beim fleischhauer zehn deka faschiertes ;)

Experte a.D.
01

Und wieso nehmen Sie nicht gleich 2 Pfund Mett?

Wieviel Demokratie ist es bitte?
01

Oder ein Kilo Gehacktes.

zar1
01

Hackfleisch, bitte :-)

Guy Montag
50
cordoba und sonst nichts?

wien ist voll von historischen (barock ,historismus, jugendstil) bauwerken.
was blieb in dresden,berlin und hamburg von den feuerstürmen übrig?
spiessige (identitätsstiftende) nachkriegszeitbauden!

pipi pipifax
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ja und? und was hat das mit dem thema zu tun?

maxbz
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Waren Sie schon mal in Hamburg? Hamburg kann lässig mit Wien mithalten, allein schon die Villen an der Alster und ihren Kanälen (mehr als Venedig), die alte Speicherstadt, der Hafen mit der Oper etc.
Übrigens gibt es gerade in den deutschen Großstädten inzwischen auch wirklich sehenswerte "Nachkriegsbauten" aus den letzten 20 Jahren, insbesondere in Berlin.

zar1
01
Ein wenig Nachhilfe ;-)

"was blieb in dresden,berlin und hamburg von den feuerstürmen übrig?"

Berlin:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia... n_2009.JPG

Hamburg:
http://www.hamburg-art.de/upload/15... rff_02.jpg

Dresden:
http://tu-dresden.de/studium/r... /canaletto

der bunte faschist
12

und was können die deutschen jetzt dafür?

wir hatten einfach nur glück, dass wien nicht brannte ...

Guy Montag
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was die deutschen dafür können??

wenn ich durch die herrlichen altbaustrassen wiens schlendere bin ich dankbar dafür dass keine phosphorbomben (und das ist kein glück sondern absicht) auf wien gefallen sind

pipi pipifax
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stellen's halt ein kerzerl in der kirche auf, wenn's dankbar sind.

der bunte faschist
01
ich bin auch dankbar


aber glück ist es allemal (genauso wie es glück ist, dass die stadt nur kurz umkämpft war, weil die streitkräfte in dieser region schon stark geschwächt waren)

oder sind sie einer dieser schicksalsgläubigen? dann halt kismet^^

D-AUT 0-0 nach 30 j
06
die hafencity ist jetzt nicht so spiessig!

pipi pipifax
01

wien ist in vielem viel spiessiger.

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