Spiele mit rauschendem Fest beendet

1. März 2010, 10:20
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    foto: epa/alessandro della bella

    Invasion der Snowboarder bei den abschließenden Feierlichkeiten im BC Place-Stadion...

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    foto: epa/hannibal hanschke

    Neil Young gab seinen Abschiedsbeitrag "Long may you run" zum Besten.

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    foto: reuters/todd korol

    Mit einem Feuerwerk neigten sich die Olympischen Winterspiele dem Ende zu.

Vancouver ist Geschichte, der Countdown für Sotschi läuft - Rogge: "Dies waren exzellente und sehr freundliche Spiele"

Vancouver - Die 21. Olympischen Winterspiele von Vancouver sind beendet. Vor 60.000 Zuschauer im ausverkauften BC Place Stadium erlosch um 19.01 Uhr Ortszeit/04.01 Uhr MEZ die Olympische Flamme. Fünf Minuten zuvor hatte IOC-Präsident Jacques Rogge die Spiele offiziell für beendet erklärt und die Jugend der Welt aufgerufen, sich in vier Jahren wieder zu den Winterspielen im russischen Sotschi zu versammeln.

Geschätzte 500 Millionen Menschen vor den Fernsehschirmen in aller Welt verfolgten die Zeremonie, die nach 16 Wettkampftagen den Abschluss der Spiele bildete, die zu Beginn vom Tod des georgischen Rodlers Nodar Kumaritaschwili überschattet wurden. Rogge gedachte in seiner Ansprache noch einmal des ersten Toten bei einem offiziellen Wettkampf bei Winterspielen: 'Die Erinnerung an Nodar wird immer bleiben.'

Musikalische Höhepunkte der Feier waren die Auftritte der Rockgruppe Nickelback sowie der Sängerinnen Avril Lavigne und Alanis Morissette. Als Rogge die Spiele beendet hatte, sang Alt-Rocker Neil Young: 'Long may you run.'

"Ihr habt es geschafft"

Ein großes Lob erhielt das Organisationskomitee der Spiele von Jacques Rogge. 'Danke Vanoc, ihr habt es geschafft, ihr habt gewonnen. Dies waren exzellente und sehr freundliche Spiele', sagte der ehemalige Olympia-Segler in seiner abschließenden Wertung.

Rogge richtete den Blick auch auf die nächsten Winterspiele 2014 in Sotschi und sprach dem kommenden Gastgeber sein Vertrauen aus. 'Die Leute aus Sotschi haben hier viel gelernt. Sie werden die guten Dinge von Vancouver übernehmen. Ich glaube, wir könnten sehr guten Spielen entgegensehen', sagte Rogge, der die Olympische Flagge von Vancouvers Bürgermeister Gregor Robertson an dessen Amtskollegen aus Sotschi, Anatoli Pachamow, übergab.

Letzter Olympiasieger

Als Letzter der 86 Olympiasieger hatte während der Schlussfeier der Norweger Petter Northug seine Goldmedaille erhalten, die er sich mittags im 50-km-Skilanglauf im Fotofinish gegen den Deutschen Axel Teichmann gesichert hatte.

Die Tirolerin Nina Reithmayer, die im Rodeln eine Silbermedaille erobert hat, trug bei den Abschlußfeierlichkeiten die rot-weiß-rote Fahne. Für Österreich waren es mit 16 Medaillen, davon vier Goldene, erfolgreiche Spiele.

Fahnenträgerin im Team von Gastgeber Kanada, der mit 14 Goldmedaillen einen olympischen Rekord bei Winterspielen aufstellte, war Eiskunstläuferin Joannie Rochette. Zwei Tage vor ihrem Auftritt im Kurzprogramm war die Mutter der 24-Jährigen gestorben. Ihr Schicksal bewegte eine ganze Nation. Rochette feierte mit Bronze ein sportliches Happy End.

"Crazy Monday" in Vancouver

Mehr als 150.000 Menschen haben nach dem goldenen Eishockey-Triumph in der Olympia-Stadt Vancouver die Nacht zum Tag gemacht. Die Party in der Innenstadt dauerte bis zum frühen Montagmorgen (Ortszeit). Alles blieb friedlich, die Polizei meldete keine Zwischenfälle. Der internationale Flughafen war nach wochenlanger Vorbereitung auf den erwarteten Ansturm eingestellt. Nach offiziellen Angaben sollten am "Crazy Monday" 39.000 Passagiere die Stadt verlassen - vermutlich ein Rekord für die Ewigkeit für den 1931 eröffneten Airport.

Zudem galt es, die rund 77.000 Gepäckstücke auf den richtigen Weg zu bringen. Bis zum Mittag lief alles reibungslos. Amerikas Olympia-Sender NBC geriet unmittelbar nach der Schlussfeier im BC Place Stadium ins Kreuzfeuer der Kritik. Noch während die Gala vor 60.600 Zuschauern lief, beendete NBC seine Live-Übertragung aus Vancouver. Scharfer Schnitt: Gezeigt wurde eine Reality-Show.

Unterdessen räumte Vancouver weiter auf. Straßensperren wurden abgebaut und eine wichtige Brücke in die Innenstadt für den Verkehr wieder freigegeben. Absperrgitter wurden entfernt, Parkverbotszonen aufgehoben. In den U-Bahnhöfen der Canada Line flimmerte auf Bildschirmen ein großes "Thank you" für die tausenden Olympia-Touristen. Die Olympia-Banner bleiben hängen, werden allerdings ausgetauscht. Vom 12. bis 21. März erwartet die Westküsten-Metropole und das Skizentrum Whistler Behindertensportler aus aller Welt zu den Paralympics. (sid/APA)

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Runder Fisch
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Endlich wieder Olympiade!

Mario90
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Ich möchte hier noch sagen: Danke Vancouver! Diese Spiele waren fantastisch. Trotz großer Probleme mit dem Wetter konnte die Veranstaltung über die Bühne gebracht werden. Das Highlight dieser Spiele waren für mich die Ski Cross-Rennen, die sehr viel Spannung versprachen und auch einfach Mal eine Abwechslung waren.

Ich freue mich jedenfalls schon auf Sotschi.

~ J ~
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Ski Cross

Ich bin auch froh, dass der Andreas Matt gewonnen hat. Vielleicht interessiert sich jetzt auch Österreich ein bisschen mehr an Ski Cross!

~ J ~
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ups

ich meinte natürlich "für"

gustav gans42
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den 400.000 Arbeitslosen haben diese Spiele sicher gut gefallen, bei der Sendezeit. Und dann schlafen bis zur Barbara Karlich...

Langstätter Toni
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war echt hammer. musik war 1a, trotz nickelback^^ sogar das lied war hörbar.

schöne schlussveranstaltung!

Butterbrotstreichman
01

Die Selbstironie bei der Schlussfeier (Handwerker bei der defekten Säule) hätte ich den Kanadiern gar nicht zugetraut, Respekt!

Die Regie hat aber auch am letzten Tag gepatzt, Choreographien mit ein paar tausend Leuten machen nur aus der Totalen gefilmt Sinn...

Kale Elak
22
Aberkennen

Ich würde den Gewinnern, die vor der Schlussfeier abreisen, die Medaillen aberkennen.!

Araquin
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So radikal wär ich nicht, aber ich finde es eine Schande, daß "das Fest der Jugend der Welt" nur mehr wie normale Wettkämpfe gesehen werden. Anreise, Auftritt, Abreise.

Welchen Sinn haben Olympische Dörfer, wenn sie nicht mehr genutzt werden?

Ich find's komisch, daß heutzutage sehr viele offenbar mit ihren gesamten Familien anreisen - eigentlich ist der Reiz von diesen Spielen ja der, daß man mit anderen(!) Leuten aus der ganzen Welt 2 Wochen lang zusammen ist, tanzt, feiert usw. Eine Art Camp. Hat einen enormen Reiz, wenn man es sich also gibt.

geordie
00

man darf nicht vergessen, dass die Sportler im Gegensatz zu früher größtenteils Profis sind und sie aus vielerlei Gründen nicht die vollen 2 Wochen dabei sind. Ein Grund ist sicher, dass sie mal die Zeit nutzen ihre Familien zu sehen, da sie ja den ganzen Winter schon einen dichten Weltcupkalender haben wo sie von Hinz nach Kunz reisen. Ein anderer Grund für eine frühzeitige Abreise wäre zum Beispiel wenn sich ein Sportler auf unmittelbar nach den Spielen stattfindende Wettkämpfe vorbereiten muss...aus diesem Grund sind die Schispringer früher abgereist, denn ein 9-Stunden jet lag macht sich beim Wettkampf nicht gut!

byron sully
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das ist lächerlich,

nach dem gleichen argument könnte man dann auch leuten medaillen aberkennen, die ihre medaillen etwas zu feuchtfröhlich gefeiert haben, oder solchen, die nicht im olympischen dorf frühstücken. das wäre absurd. auch wenn mir die einstellung vieler, nicht bei eröffnungs- und schlußfeier mitzumachen, selber nicht gefällt (für mich "gehört" das schon irgendwie dazu), aber das soll jeder/jede für sich ausmachen, ohne konsequenzen fürchtne zu müssen.

Philip Bauer
25
viele von den sportlern

sind das halbe jahr unterwegs, wenn ihre entscheidung dann vielleicht schon am ersten tag fällt, fahren eben viele lieber nachhause um zur Abwechslung vielleicht Ihre Familien zu sehen oder was weiß ich. finde das absolut in Ordnung.

Tintifax Lollobrigida
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Spitzen Eröffnungs- und Abschlussfeier!

Das dazwischen wie immer entbehrlich...

Bei mir hats gebrannt
06
Dort mit rauschendem Fest

hier mit festem Rausch. ;-)

thinkTank99
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Olympia Forever...

Heute gibts wieder Doppelfolge DESPERATE HOUSEWIVES!!!!
Da schaue ich mir sogar die Herren Curling lieber...

h h h
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Sie könnten natürlich auch den Fernseher komplett ausgeschaltet lassen... ;-)

+DieMeinung+
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Finanzdebakel

Hoffe wir hören in ein paar Monaten was dieser Größenwahn die Kanadischen Steuerzahler gekostet hat.

Stani83
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Wahrscheinlich weniger als er der Wirtschaft und damit auch den Steuerzahlern gebracht hat

Wiener Konfitüre
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Alles vermutlich halbwegs seriös kalkuliert ...

Schliesslich sind die Kanadier auf diesem Gebiet gebrannte Kinder, wurde Ihnen doch ob des Kostendebakels anlässlich der Olympischen Spiele 1976 in Montreal für eben diese noch bis 1996 eine Sondersteuer abverlangt. ;o)

Hythlodeus
02

WILLIAM.....SHATNER!!!!! highlight des schlußfestes und für den Standard nicht mal eine Erwähnung wert!

Hythlodeus
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der link ist tot

eleon
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nichts gegen danny crane... muss aber sagen dass mich michael j. fox mehr beeindruckt hat. wenn der trotz seiner schlimmen krankheit ins hockeystadion geht, sagt das viel über die relevanz dieser veranstaltung aus.

Elfmeter
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Einen Todesfall unter den Sportlern als Panne bezeichnen?

Einigermaßen widerlich. Endlich ist der Wahnsinn vorüber!

Bei mir hats gebrannt
02

Also geplant war der Unfall nicht, vermute ich.

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