Allein im Jahr 2008 Code im Wert von 228 Millionen Euro hinzugekommen - 986 MitarbeiterInnen würden 14 Jahre für Neuentwicklung brauchen
Welch intensives Engagement sich mittlerweile rund um den Linux-Kernel entwickelt hat, verdeutlicht nun eine aktuelle Studie der Universität von Oviedo. Basierend auf dem Constructive Cost Model (COCOMO 81) - einem Kostenmodell zur Bewertung von Softwareentwicklung - kommt man zu dem Schluss, dass der im Juni 2009 veröffentlichte Kernel 2.6.30 bereits mehr als eine Milliarde Euro wert ist.
Aktivität
Diese Zahl ergibt sich aus der Zahl der mittlerweile integrierten Codezeilen, als Jahresgehalt für einzelne EntwicklerInnen nahm man 31.000 Euro an. Um auf den selben Entwicklungsstand zu kommen, müssten rund 986 Personen 14 Jahre lang arbeiten, so die Erkenntnis, die den aktuelle erreichten Umfang des Open-Source-Projekts eindrücklich verdeutlicht.
Zuwachs
Dabei zeigt sich auch, dass das Investement in den Linux-Kernel in den letzten Jahren erheblich gestiegen ist: Bewerte man die Code-Beiträge aus dem Jahr 2005 noch mit rund 80 Millionen Euro, waren es 2008 bereits 228 Millionen. (apo, derStandard.at, 26.02.10)