Kanadischer IKRK-Delegierter in Bagdad tot

9. April 2003, 22:19
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Seit Dienstagabend nach Beschuss seines Wagens vermisst

Genf - Der in Bagdad seit Dienstagabend vermisste kanadische IKRK-Delegierte ist tot. Das bestätigte Nada Doumani, Sprecherin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) am Mittwoch in Genf. Der kanadische Mitarbeiter der Organisation war nach dem Beschuss seines Wagens am Dienstagnachmittag in Bagdad vermisst worden.

Bei dem Zwischenfall seien zwei klar gekennzeichnete IKRK-Fahrzeuge entweder angegriffen worden oder in ein Kreuzfeuer geraten, hatte dass IKRK mitgeteilt. Zwei weitere IKRK-Mitarbeiter konnten den Angaben zufolge entkommen und Alarm schlagen.

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz stellte am Mittwoch seine Arbeit in Bagdad ein. Die gefährliche Situation und das Chaos in der irakischen Hauptstadt zwängen das IKRK zu diesem Schritt, sagte ein Sprecher der Organisation in der jordanischen Hauptstadt Amman. Unter diesen Umständen sei es nicht möglich, Bedürftigen Hilfe zukommen zu lassen.(APA/sda)

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