Australiens Premier warnt Israel

25. Februar 2010, 08:54

Nach Großbritannien hat auch Australien wegen des Hamas-Mords in Dubai Erklärungen von Israel verlangt

Passfälschungen, vor allem zu Mordzwecken, könnten nicht toleriert werden, erklärte Regierungschef Rudd.

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Canberra/Dubai - Auch die australische Regierung hat wegen der Verwendung gefälschter Pässe bei der Geheimdienstaktion zur Ermordung des palästinensischen Hamas-Funktionärs Mahmud al-Mabhuh in Dubai im vergangenen Jänner den israelischen Botschafter in Canberra in das Außenministerium zitieren lassen. Die Fälschung australischer Reisedokumente durch einen anderen Staat, vor allem zu Mordzwecken, sei nicht zu tolerieren und müsse vollständig aufgeklärt werden, betonte Premierminister Kevin Rudd am Donnerstag gegenüber dem Radiosender ABC.

Die Polizei der Vereinigten Arabischen Emirate hatte bei den Mordverdächtigen neben Pässen westeuropäischer Staaten auch drei australische Pässe sichergestellt. Der australische Außenminister Stephen Smith erklärte, nach ersten Erkenntnissen seien diese Pässe gefälscht. Er habe dem israelischen Botschafter sehr deutlich zu verstehen gegeben, dass Australien es "nicht als einen freundschaftlichen Akt betrachten" würde, sollten die Ermittlungen letztlich ergeben, dass die Fälschung australischer Pässe "in irgendeiner Weise von israelischen Verantwortlichen in Auftrag gegeben oder gedeckt" worden sei, sagte Smith.

Die Ermittler in Dubai gehen davon aus, dass Mabhuh, ein Waffenhändler der palästinensischen Hamas, vom Mossad umgebracht wurde. Die Zahl der Verdächtigen liegt jetzt bei 26, könnte aber noch wachsen.

Auch die Hälfte der neuen Verdächtigen benutzte Namen von Israelis. Israelische Medien veröffentlichten die Namen von sieben Tatverdächtigen, die mit echten in Israel lebenden Einwanderern übereinstimmten. David Bernard Lapierre, dessen "Doppelgänger" mit einem französischen Pass reiste, sei etwa ein Oberkellner in der nordisraelischen Grenzstadt Schlomi. Gabriella Barney, eine von insgesamt sechs Frauen, lebe in einem Kibbuz im Norden des Landes. Ein Mann namens Roy Allan Cannon, dessen Name in einem gefälschten britischen Pass verwendet wurde, arbeitet in Petach Tikva bei Tel Aviv in einem Bestattungsunternehmen. (AFP, dpa, red/DER STANDARD, Printausgabe, 26.2.2010)

philidor85
11
26.2.2010, 09:14

oha dokumentenfälschung...das wäre doch ein fall für eine australische stiefelung!

na ja wenns rauskommt müssen die betroffenen länder natürlich protestieren

in zukunft nicht dabei erwischen lassen, der sinn liegt ja darin anonym zu morden

MiNeum71
 
13
25.2.2010, 22:21


Darf man JETZT etwas sagen, ohne in das rechte Eck gestellt zu werden?

Hubert Ungeist
 
01
28.2.2010, 15:49
Nein, weil lt. wunderlich

eh alle Nazis sind die bei der UN Mitglied sind.

Andreas Globus
00
sie lügen wie üblich @(BR)Ungeist...

schliessen sie nicht von sich auf alle anderen aus.

epep
142
25.2.2010, 17:20
"sollten die Ermittlungen letztlich ergeben, dass die Fälschung australischer Pässe "in irgendeiner Weise von israelischen Verantwortlichen in Auftrag gegeben oder gedeckt"

so der, durchaus kluge australische aussenminister.

und ob dubai so serioes ist, wie manche glauben.. nun gut, es glauben ja sogar manche das der iran ein toller staat ist und die hizbullah eine friedensbewegung..

Com Pirx
21
26.2.2010, 10:55

Manche glauben sogar an kleine grüne Männchen.

Karl-Heinz Rumgedisse
01
26.2.2010, 16:13

und manche sogar, und jetzt bitte festhalten, dass Vollbeschäftigung und die Zweistaatenlösung von der Politik tatsächlich angestrebte Ziele sind... unglaublich oder?

Sol´kanar -The Swamp King
00
25.2.2010, 11:40
würde mir das ein israelischer botschafter sagen,

hätte ich große sorge!

DieBo
36
25.2.2010, 09:22
"Sie wissen warum wir sie geladen haben Herr Botschafter?" "Dubai?" "Ach Quatsch mit Sosse, ich wollte mich nur mal erkundigen wie es ihrer Frau und den Kindern so geht"

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