In kommenden 2 Monaten

Clinton und Merkel wollen Iran-Sanktionen

25. Februar 2010, 09:34

China lehnt schärfere Sanktionen ab

Washington/Peking - US-Außenministerin Hillary Clinton geht davon aus, dass der UN-Sicherheitsrat in den nächsten ein bis zwei Monaten Sanktionen gegen den Iran wegen seines umstrittenen Atomprogramms verhängen könnte. "Wir hoffen, dass sich in den nächsten 30 bis 60 Tagen eine Resolution für Sanktionen abzeichnen wird", sagte sie am Mittwoch bei einer Anhörung vor dem Außenausschuss des US-Senats.

Der UN-Sicherheitsrat verhängte in den vergangenen Jahren bereits drei Mal Sanktionen gegen den Iran, weil Teheran sich der Aufforderung zum Stopp der Uran-Anreicherung widersetzte. Anfang des Monats begann der Iran dennoch mit der Produktion von auf 20 Prozent angereichertem Uran, nachdem ein Kompromiss mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) über eine Anreicherung im Ausland scheiterte.

Merkel bekräftigt Bereitschaft zu Iran-Sanktionen

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihre Bereitschaft zu scharfen Sanktionen gegen den Iran bekräftigt und setzt weiter auf eine international abgestimmte Linie. "Die Staatengemeinschaft arbeitet jetzt daran, die Sanktionen zu verschärfen, wenn der Iran nicht einlenkt", sagte Merkel in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom Donnerstag. Sie setze darauf, dass auch die bisher skeptischen Staaten Russland und China Verantwortung zeigten und bei Sanktionen mitmachten, sagte die Kanzlerin.

"Ob das möglich ist, werden die nächsten Wochen zeigen." Merkel warb auch bei der deutschen Wirtschaft um Unterstützung für die Sanktionen. Die Kosten eines atomar bewaffneten Iran und die Gefahren eines dadurch möglicherweise ausgelösten Wettrüstens im Nahen Osten seien größer als diejenigen durch entgangene Geschäfte. Deutsche Unternehmen zählen zu den wichtigsten Handelspartnern des Iran.

China lehnt schärfere Sanktionen ab

China lehnt derweil schärfere Sanktionen im Atomstreit ab. Der Sprecher des Außenministeriums, Qin Gang, sagte am Donnerstag vor Journalisten in Peking: "Wir glauben, dass es weiter diplomatischen Spielraum in der Nuklearfrage mit dem Iran gibt." Der Schlüssel zur Verringerung der Spannungen sei eine Lösung für die Versorgung des Teheraner Forschungsreaktors mit Brennstoff, sagte Qin Gang auf eine Frage nach der Haltung Chinas zu Sanktionen.

Auch müssten die Konsultationen zwischen dem Iran und den betreffenden Parteien verbessert werden. Der Dialog müsse ausgeweitet werden, um zu einer friedlichen Lösung im Tauziehen um das iranische Atomprogramm zu kommen, sagte der Sprecher. Die USA und die EU befürchten, dass der Iran Atomwaffen entwickeln will. Als Vetomacht im Weltsicherheitsrat kommt China, das gute Beziehungen zu Teheran pflegt, eine entscheidende Rolle in den Beratungen über eine härtere Gangart in dem Atomstreit zu. (APA)

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10 Postings
DieBo
21
25.2.2010, 13:10
Deutschland und Iran sind Handelspartner. was treibt Deutschland das kaputt zu machen? Was gibt es dafür? Von wem?

d_parker
01
25.2.2010, 14:23
Uuuh, da brodelt die Verschwörungsgerüchteküche wieder... Schade dass man durch die Dämpfe dieses Brodelns scheinbar den klaren Blick verliert.

Also, mal nicht übertreiben, was die Bedeutung der Exporte in den Iran für die deutsche Wirtschaft anlangt: 2005 erreichten die dt. Exporte in den Iran einen Höhepunkt mit 4.429 MIO. Euro (+24 Prozent).
Das deutsche Exportvolumen insgesamt betrug in diesem Jahr 768,2 MRD. Euro. Na, wie viel Prozent sind das wohl?

http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/... teral.html

http://www.destatis.de/jetspeed/... y=file.pdf

Zusammengefasst: Deutschland könnte den Wegfall der Exporte in d. IRI verschmerzen, umgekehrt ist im Hochtechnologiebereich Ersatz nicht so einfach.

René Herndl
34
25.2.2010, 10:48
Sanktionen?!

Wenn Frau Merkel wirklich positive Politik machen wollte, dann müsste sie die deutschen Soldaten aus Afghanistan abziehen, und vor allem Sanktionen gegen Staaten fordern, die sich seit Jahren an keine rechtlichen Vorgaben halten - vor allem Israel und die USA. Aber, wie üblich, spielt die deutsche Politik sich als Beiwagen der US-Politik die Rolle des Kettenhundes, der gegen alles beisst, was das Herrchen sagt.

zimbo
 
22
25.2.2010, 11:57
D wird sich von Innen auflösen.

Heute Doku gesehen, wo Putzfrau 1,7EUR gezahlt wurden.
Schätze die Deutschen werden sich die laufende Verarmung bzw. Ausbeutung auf Dauer nicht gefallen lassen.

Stephan Schaefer
 
21
25.2.2010, 09:15

--- Deutsche Unternehmen zählen zu den wichtigsten Handelspartnern des Iran.(APA)

Den kann auch China übernehmen!!!

Mfg

d_parker
01
25.2.2010, 14:02
Nein, derzeit kann China das im Hochtechnologiebereich noch nicht!

Stephan Schaefer
 
21
25.2.2010, 09:14

China verhängt Sanktionen gegen die USA wegen des Taiwangeschäfts und eine weitere wird die Weigerung einer Sanktion gegen den Iran sein, denn zwischem dem Iran und China herrschen gute Geschäftsverhältnisse.

Betrachtet man die derzeitige politische Entwicklung so ist es USA/Israel der sich immer weiter isoliert.

Mfg

zimbo
 
51
25.2.2010, 07:53
Mit welcher Begründung ?

Hoffentlich hilft China den Persern, der Rest ist zu vergessen.

DAS SCHLAGLOCH UND SEIN KIND
40
25.2.2010, 10:49

die einzigen die in der Region den Iranern helfen werden sind die Israelis,kennen Sie den Sprichwort der Schein trübt.
China und Russland sind die Grössten verlierer in der Zukunft,sobald der Iran die A waffe haben sollte werden diese länder den Iran nicht mehr unter ihre Kontrolle bekommen.wobei China nicht mal viel zu sagen hat,Russland ist die gefahr für den westen,die haben die macht mit Ihren Schwer industrie den westen das leben schwer zu machen nur das notige geld haben die dazu nicht.
noch nie hat Iran gegen Juden krieg geführt,eher umgekerhrt die haben Sie aus der gefangenschaft der Ägypter befreit,Sie sollten sich mal erkunden wer die Eltern von Ahmadie nejad sind und was für Relegion die haben,kennen Sie das wort Tasemoslem.

diamant
00
25.2.2010, 10:44
Ja, die 'Diktaturen des Lichts' sollen sich helfen duerfen,

denn die 'Folterstaaten' tuns ja auch......

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