Schwedische Lektionen

24. Februar 2010, 19:13

Schön, dass sich zunehmend auch konservative Politiker für das "skandinavische Modell" zu begeistern scheinen - Auch wenn manchen in Sachen Schulreform vielleicht noch ein paar Nachhilfestunden guttäten

Für die europäische politische Linke ist Schweden seit langem das Land, in dem man sich sozial-, bildungs- und wirtschaftspolitische Visionen holen und einen echten "real existierenden" Wohlfahrtsstaat studieren konnte. Wie es scheint, beginnen neuerdings auch Konservative die Rationalität und Effektivität des "skandinavischen Modells" zu schätzen. Vor einigen Tagen hat der frühere sozialdemokratische schwedische Ministerpräsident Göran Persson auf Einladung der Wirtschaftskammer in Wien einen Vortrag gehalten, der den ÖVP-Finanzstaatssekretär Lopatka so sehr beeindruckte, dass er Schweden als "Vorbild für Österreich" bezeichnete. In der Tat ist die Herangehensweise der schwedischen Politik, nämlich die Einbindung aller sozialpartnerschaftlichen Stakeholder, die Konsensbereitschaft und eine "evidence-based policy" , also eine Politik, die nicht wie die österreichische auf Lagermentalität und rational amputierter Fortschreibung des Status quo, sondern auf einer soliden Datenbasis beruht und sich an den Kriterien Fairness und Zukunftsfähigkeit orientiert, höchst eindrucksvoll.

ÖVP-Politiker wie Staatssekretär Lopatka wären allerdings gut beraten, sich vor "selektiver Wahrnehmung" zu hüten und nur die eine oder die andere gefällige schwedische "policy" herauszupicken. Wie alle Staaten ist Schweden ein komplexes soziales System, in dem alle Politikfelder interdependent sind und einander bedingen. Wenn er - so wie der Direktor des IHS, Bernhard Felderer - die schwedische (Struktur-)politik der vergangenen Jahrzehnte für "bewundernswert" hält, dann sollten er und seine Parteifreunde sich insbesondere für die schwedische Bildungspolitik interessieren.

Schweden hat 1962, als man in Österreich die aus dem 19.Jahrhundert ererbte selektive ständische Schulstruktur mit dem "SchOG 1962" abermals legistisch einbetonierte, ein demokratisches Gesamtschulsystem eingeführt. Diese "Mutter aller Gesamtschulreformen" , beruhte auf jahrzehntelanger Grundlagenforschung, die den Nachweis erbrachte, dass frühe schulischen Auslese unzuverlässig ist und Unterschicht- und Landkinder strukturell benachteiligt.

Es sollte den Bauernbündlern in der Volkspartei zu denken geben, dass in Schweden zu den entschiedensten Befürwortern der Gesamtschulreform die damalige Bauernpartei gehörte, die sich von der Schulreform eine Beseitigung des "Stadt-Land-Bildungsgefälles" erwartete, ein Ziel, das auch tatsächlich erreicht wurde.

Der "äußeren" Reform der Schulorganisation folgten eine Reihe "innerer" Schulreformen sowie eine Reform der Lehrerbildung und eine Dezentralisierung bzw. Kommunalisierung der Schulverwaltung. Schwedische Lehrer sind längst keine "weisungsgebundenen" , pragmatisierten Beamten mehr, sondern Vertragsbedienstete der schulerhaltenden Kommunen; sie arbeiten mit einem hohen Maß an professioneller Verantwortung in weitgehend autonomen Schulen.

Von wegen "flächendeckendem Angebot" an Ganztagsschulen in Wien: Alle schwedischen Schulen sind Ganztagsschulen mit einer durchwegs hohen Lebensqualität, die das Produkt eine sensiblen kreativen Schularchitektur ist. Der ganztägige Betrieb aller Schulen erspart den Kommunen die (in Wien absehbaren) Probleme der Balance von elterlicher Nachfrage und ganztagschulischem Angebot und sichert jener Schülergruppe eine extensive schulische Sozialisation, die sie am dringlichsten braucht: den Kindern mit Migrationshintergrund, von denen es in Schweden, das lange Zeit eine sehr großzügige Flüchtlings-und Asylpolitik betrieben hat, sehr viele gibt.

Jahrzehntelang haben sich schwedische Eltern darauf verlassen, dass die ihrer Wohnung nächstgelegene Schule nicht die "nächstbeste" , sondern die nächste und als "Stadtteilschule" oder Gemeindeschule auch die beste ist, mit kurzen Schulwegen und geringer räumlicher und "affektiver" Distanz zwischen Schule und Elternhaus.

In den 1990er-Jahren glaubte allerdings eine konservative Regierung, dem öffentlichen Schulsystem den neoliberalistischen Stachel "Privatisierung-Konkurrenz-Schulwahl" ins Fleisch drücken zu müssen und ermutigte und erleichterte die Gründung von öffentlich finanzierten Schulen in freier Trägerschaft.

Soziale Tugenden

Im letzten Jahrzehnt nahm die Zahl solcher Schulen deutlich zu; gleichzeitig mehren sich die Anzeichen dafür, dass das eintritt, was sozialdemokratische Politiker von Anfang an befürchtet haben, nämlich eine soziale Segregation durch das Abwandern besonders ambitionierter Mittel- und Oberschichteltern in diese Quasi-Privatschulen. Die Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen dieses Schultyps zeichnen sich bereits als zentrales Thema der nächsten schwedischen Parlamentswahlen ab.

Schweden kommt dem OECD-Ideal einer "learning society" insofern recht nahe, als man zu gesellschaftlichen Zielen und Idealen nicht bloß unverbindliche Lippenbekenntnisse ablegt, sondern konkrete "opportunities to learn" , also Gelegenheiten zum Erlernen sozialer Tugenden und Einstellungen, schafft. Drei Beispiele:

1) Schweden ist eines der Länder, die mit Sorgfalt und großem Aufwand die Integration und Inklusion von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Regelschulen betreiben. Nur Kinder, die eine besonders aufwändig gestaltete schulische Umwelt brauchen oder einen außerordentlichen Bedarf an Therapie haben, besuchen Sonderschulen. So erlernen "normale" Kinder den natürlichen Umgang mit Vielfalt und Behinderung.

2) Auf den Bahnsteigen der Vorortzüge und in den U-Bahnstationen Stockholms gibt es große, mit dem Logo der Gratiszeitungen gekennzeichnete Behälter in denen man diese "Zeitungen" nach dem Durchschauen ("Lektüre" wäre wie bei den entsprechenden Wiener Produkten eine arge Übertreibung) entsorgen kann. Es funktioniert. So erlernen StaatsbürgerInnen Verantwortung für Stadtbild und Umwelt, Mülltrennung und die Unterscheidung zwischen einer Zeitung und Mist.

3) In den meisten schwedischen Restaurants, Cafes und öffentlichen Einrichtungen gibt es Wickeltische für Babys, und zwar nicht bloß in eigenen Wickelräumen oder in den Damentoiletten, sondern auch in den (wohl nicht zuletzt deswegen durchwegs sehr sauber gehaltenen) Vorräumen der Herrentoiletten. So erlernen echte Männer den Umgang mit vollen Windeln. (Karl Heinz Gruber, DER STANDARD, Printausgabe, 25.2.2010)

Zur Person: Karl Heinz Gruber lehrt Vergleichende Erziehungswissenschaft an den Universitäten Wien und Salzburg. Foto: Urban

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    max 1231
     
    10
    25.2.2010, 18:51
    vergesst das schwedische model das ist nur ein mythos

    den ein paar nordische kommis in die welt gesetzt haben. alles nur heuchelei und wischi waschi. z.B. wenn einer ein gesundheitliches problem hat kann er warten bis er drann kommt ( 6 monate - 2 jahre) und dazwischen verstirbt er oder sie oder er löhnt volle pulle im privatkrankenhaus für sofortbehandlung und nach diesen heucheleimuster läuft bei denen alles ab.

    FSK
    11
    25.2.2010, 18:24
    wo ist bitte die evidence?

    Scheden liegt PISAmäßig hinter Österreich.
    http://www.spiegel.de/schulspie... 01,00.html


    Ist wohl kein Zufall dass Ikea in Schweden entstanden ist.
    Alle werden wie Kleinkinder behandelt, man darf sich den Weg nicht selbst aussuchen, sondern es ist so gestaltet dass es nur einen Weg gibt.
    Genauso ist Schweden, ein Obrigkeitsstaat mit totalitären Ansätzen.
    Als Sklaven der polit. correctness hetzen sie jedem modischem Trend hinterher.

    Winter20
    01
    25.2.2010, 18:13
    Das schwedische Modell

    Arbeitslosen-, Kranken- und Kindergeld wurden gekürzt, das Pensionsantrittsalter wurde erhöht. Steuern wurden nur in geringem Umfang erhöht.
    In Schweden, geht man heute im Schnitt vier Jahre später in Pension als in Österreich. Dafür haben die Schweden Geld für Schulen und Universitäten.

    scala2
    03
    25.2.2010, 16:14
    Von Schweden kann man vor allem gut lernen wie man massiv Geld von Frühpensionen hin zu modernen Schulen umlenkt.

    Und genau deshalb wird aus dem Wunsch des Autors auch nichts werden:
    - die ÖVP will nicht, dass alle die gleichen Bildungschancen kriegen
    - und die SPÖ will nicht, dass Kinder überhaupt Chancen kriegen, weil nur Pensionisten ihre treuen Wähler sind.

    ich selbst
     
    01
    25.2.2010, 18:00
    das mit der övp stimmt

    obwohl ich kein spö-fan bin, ist diese behauptung heftig übertrieben.
    den widerspruch pensionisten-schulbildung sehe ich jedenfalls nicht in der spö-politik. sie setzt sich schon seit jahrzehnten für die gesamtschule ein und so auch jetzt. hier kommt die blockade eindeutig vond er övp und ihren (ahs-)lehrergewerkschaftern.

    Dr. Wolfgang S. (Kanzler a.d.)
    00
    25.2.2010, 16:32
    leider stimmt das...

    ich meine, bei der VOLKSpartei ist eh nichts anderes als staendestaaliche bildungspolitik zu erwarten. aber von der spoe...ja, diese fixierung auf die pensis ist echt arg.

    Hans Müller1
     
    10
    25.2.2010, 18:02
    warum erwarten Sie sich von der SPÖ in Sachen Bildung etwas?

    Ein gebildeter Mensch wählt mit höherer Wahrscheinlichkeit nicht SPÖ, darum wäre ein funktionierendes Bildungswesen für alle sehr schlecht für die SPÖ als Partei

    jokergirl
    00
    25.2.2010, 15:50

    Und was hat bitte die Metro mit der Gesamtschule zu tun?

    Übrigens - verglichen mit den anderen Zeitungen (ausser vielleicht der SVD) hat die Metro sogar relativ gut recherchierte Artikel. Das sagt allerdings nicht viel über die Qualität des Blatts, dafür umso mehr über die Qualität der Journalismus in Schweden im Allgemeinen aus. (i.e. grauenhaft)

    Wenn wir bei Wunschlisten vom schwedischen Schulmodell sind - die verschiedenen Wahlrichtungen (naturwissenschaftlich/technisch/humanitär) in der Oberstufe im Gegensatz zu 2-3 nichtkompatiblen Schulsystemen (HTL/HAK/"alle, die auf die Uni gehen, lernen eh nur Sprachen"-Gymnasium) ist mir sehr sympathisch.

    ;)

    jokergirl
    00
    25.2.2010, 16:03

    Humanistisch, nicht humanitär *headdesk*
    Tut mir leid, ich brauche eindeutig mehr Kaffee und weniger Sprachverwirrung.

    :(

    Hans Müller1
     
    13
    25.2.2010, 14:15
    Wieder mal ein Artikel wo Kraut und Rüben vermischt werden,

    Hauptsache am Ende kommt raus dass die Gesamtschule alle Probleme lösen wird.

    Speziell die Argumentation mit dem Stadt-Land Gefälle ist super, weiß man doch dass in Österreich die Hauptschulen in der Stadt viel besser sind als am Land (Achtung Ironie)

    In Österreich laufen die Vorschläge darauf hinaus die Gymnasien, die einzigen funktionierenden bildungseinrichtungen in der Stadt für 10 - 14 jährige abzuschaffen und alle zwangsweise ganztägig Hauptschulen zu stecken

    Vielleicht sollte man sich mal darauf konzentrieren grundsätzliche Strukturen (wie richtig erwähnt: Vertragsbedienstete statt Beamten, umgekehrt auch Sanktionsmöglichkeiten gegen Schüler) zu ändern bevor alle zwangsweise in umbenannte Hauptschulen gesteckt werden

    ich selbst
     
    00
    25.2.2010, 18:09
    und wo sind die argumente ?

    nur weil die ahs in der stadt besser funktionieren heißt das ja wohl nicht, dass der "rest" in den hauptschulen versandeln muss.

    dass jetzt lediglich einige hauptschulen "umfunktioniert" werden, liegt an der blockade politik der övp, die sich zwar gegen den internationalen, erfolgreichen trend nicht ganz wehren kann aber trotzdem mauert was das zeug hält um ihr klientel bei der stange zu halten.
    in wirklichkeit sollte ja das gesamte system inkl. gymnasien vereinheitlicht werden. letztere verweigern allerdings konsequent ihre mitarbeit - aber das hat mehr dienstrechtliche bzw. standespolitische gründe (ahs lehrer versus hauptschullehrer)

    her wig
    00
    25.2.2010, 14:15

    Man kann übrigens auch in Wien die Zeitungen wieder zurücklegen, an denselben Plätzen wo sie auch ausgegeben werden. Ein grosses Logo braucht man dazu nicht, denn Blinde können sowieso nicht sehen. Allerdings frage ich mich ob noch irgendjemand die Zeitungen nimmt, wenn ich jetzt offen sage dass ich sie zurücklege - und die dann also schon gebraucht wäre...

    kerling
    01
    25.2.2010, 14:08

    Meine Tochter geht seit sie 24 Monate alt ist in den Ganztageskindergarten und kommt nächstes Jahr in die Ganztagesschule. Die Qualität der Betreuung und des Lehrplanes entspicht sowohl im Kiga als auch in der Schule leider unerfüllten Wünschen österreichischer Eltern: im Kiga Betreuungschlüssel 1/6 und weitgehend vom Kiga gestaltbarer Lehrplan, in der Schule wenig Frontalunterricht u.a. durch mehr Lehrpersonal, individuelle Förderung, Integration von Behinderten. Autonomie der Schulen sowie warme, frisch gekochte Mahlzeiten sind selbstverständlich.
    Jugendliche sind generell wesentlich selbständiger und innovativer als in Ö - und gehen devinitiv lieber in die Schule.
    Das alles gibt es im bankrotten Island. Warum nicht auch in Österreich?

    Hr. Wolf
    01
    25.2.2010, 13:40
    Übrigns sind die Schweden einen eisernen Sparkurs gefahren.

    Dänemark steht das noch bevor.
    Etwa zum „Sozialstaat“ Dänemark:
    Hackeln im Sozialstaat Dänemark
    http://www.wienerzeitung.at/DesktopDe... cob=435249

    Abhilfe schafft aber die Dänische Familienstiftung
    http://www.wirtschaftsblatt.at/archiv/38... 0/index.do

    Hr. Wolf
    00
    25.2.2010, 13:38
    Wie ist eigentlich das und gesetzliche Pensionsalter in Schweden? Und wie das faktische?

    Und wie schauen die in Österreich aus?

    martin wimmer1
     
    02
    25.2.2010, 12:40

    ich habe eine frage:
    man weiß, dass es den human development index gibt der die staaten der erde nach ihrer entwicklung und damit nach dem größmöglichen nutzen für die größtmögliche gruppe reiht. und man weiß, dass norwegen dort 2009 auf platz 1 lag.
    WARUM versucht man nicht einfach alles, norwegen zu "imitieren"? zahlreiche reformen, die offensichtlich früchte tragen (da norwegen eben das idealste, da am besten entwickelte land ist) wären sicher keine schlechte idee

    I bis
    00
    25.2.2010, 16:41

    Um Norwegen zu imitieren, müssten wir erst einmal die riesigen Ölfelder vor unserer Küste erschließen.

    Poldi Fesch
    10
    25.2.2010, 15:09
    danke, wenn ich wo

    NICHT leben will, ist es in Skandinavien

    laurenz_e
     
    00
    25.2.2010, 13:30
    najo

    vieles in norwegen ist sicher nachahmenswert. allerdings geht es den norwegern auch deswegen recht gut, weil ihnen hohe öleinnahmen einen größeren finanziellen spielraum (gerade jetzt in der krise) ermöglichen.

    und zum human development index: der bemisst sich aus dem bip, der lebenserwartung, der alphabetisierung und der rate an schuleinschreibungen. das allein sind aber relativ grobe indikatoren für die entwicklung eines landes.

    XOR
    01
    25.2.2010, 12:33

    Wahlfreiheit ist also "neoliberalistisch". So weit sind wir schon...

    Para Dox
    66
    25.2.2010, 12:17
    Schweden (Skandinavier) haben eine andere Mentalität

    Herrscht dort die Ansicht vor, dass soziale Kontakte für Kinder wichtig sind. Daher werden z.B. Kinder sehr früh in Kindergärten gegeben (so mit 2 höchstens 3 Jahren), ohne dass sich alle denken was sind das für Rabeneltern wie es bei uns der Fall ist.

    Österreich ist halt (leider) ein extrem konservatives, kathohlisches Land wo die Menschen tw. sehr altertümliche Ansichten haben und pflegen.

    ich selbst
     
    00
    25.2.2010, 18:14
    sie kriegen a grünes stricherl

    weil ihr letzter absatz den kern des pudels trifft, auch wenn man sich damit natürlich hierzulande nicht viele freunde macht, wenn man es ausspricht

    matheus mueller
    09
    25.2.2010, 10:50
    ausgerechnet schweden..

    ..soll immer als vorbild dienen.brrr.
    wirtschaftspolitisch zwar eine moderner kapitalismus-gesellschaft,sozialpolitisch jedoch kommunismus und ueberwachungsstaat.

    Herr und Frau Österreicher
     
    00
    25.2.2010, 13:22
    alter schwede!

    da hat wer aber eine Ahnung von Wirtschaft, Sozialpolitik, Ideologien und Schweden (-;

    Poldi Fesch
    02
    25.2.2010, 15:11
    ein Land in dem

    die Steuerklaerung des Nachbarn aufliegt tritt die elementarsten Dinge der Privacy mit Fueszen

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