Die Zukunft des Bezahlens

13. März 2010, 14:52
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Das iPhone als Kreditkartenleser, Payment über Twitter und die Frage wie schnell, flexibel und einfach Geldtransfer erfolgen kann

Der wachsende Handel über Internet und Handy - e- oder m-Commerce - wirft immer öfter auch die Frage nach neuen, einfachen, flexiblen und vor allem sicheren Bezahlsystemen auf. Immer noch Gehenna Kreditkarte, die Online-Überweisung eps oder PayPal zu den beliebtesten Bezahlmethoden im heimischen Onlinehandel. Nun schicken sich einige neue Lösungen und Systeme an, Schwung in diesen Bereich zu bringen.

Zahlen über Twitter

Manchmal reichen einfache Vertipper für eine innovative Idee: so etwa beim Bezahlservice Twitpay. Hier können Twitter-NutzerInnen durch die Integration eines PayPal-Accounts über Twitter Geld transferieren. Es war ein Zufall oder besser ein Tippfehler der zu den grundlegenden Überlegungen führte: Michael Ivey nutzte Twitter über sein Mobiltelefon als er anstelle des Buchstabens "d" - um eine direkte Konversation zu starten - "p" eingab. Als er seinen Fehler entdeckte, kam ihm die Idee, dass AnwenderInnen in Zukunft so eigentlich bezahlen könnten - und schon war die Idee für Twitpay geboren, berichtet Wired

Das Handy ist mehr als eine Geldbörse

Das Handy als Geldbörse wird bereits seit geraumer Zeit immer wieder propagiert. Parkscheine, Fahrkarten, kleinere Beträge im Internet oder auch ein Getränk am Automaten lassen sich bequem über die Handyrechnung bezahlen. Die Frage ist nun, wie sich dieses Modell sinnvoll erweitern lässt?

Kartenleser am Mobiltelefon

Eine Antwort auf diese Frage gibt eine Lösung von Square. Es handelt sich dabei um einen kleinen weißen Würfel der am Mobiltelefon angebracht wird und als Kreditkartenlesegerät fungiert. Die KundInnen können auf dem Display des Handys unterschreiben, erhalten eine Rechnung und können zudem auch als die rechtmäßigen BesitzerInnen der Kreditkarte ausgewiesen werden. 

Wesentliches Handelstool

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass gerade in Afrika oder in Schwellenländern das Mobiltelefon zu einem essentiellen Handelstool geworden ist. Waren werden über mobile Plattformen bezahlt und haben dafür gesorgt, dass Desktop-Rechner und aufwändige Kassasysteme nicht benötigt wurden und werden.

Das Geld am Display

Auf Bezahlen und den Geldverkehr über das Handy hat sich auch Odopay spezialisiert. Auch bei dieser Lösung wird ein Bankkonto beziehungsweise eine Kreditkarte hinterlegt, der Geldtransfer erfolgt dann über das Handy. So sollen KäuferInnen und HändlerInnen nicht nur im virtuellen Raum, sondern auch in der Realität zusammenfinden und einfacher Geschäfte abschließen können.(Gregor Kucera, derStandard.at vom 23.2.2010)

 

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    Kartenleser, Identifizierung, Bezahlen und Rechnung am iPhone - wird das die Zukunft des Zahlungsverkehrs?

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