Die Technik-Oscars sind vergeben

22. Februar 2010, 11:32
  • Artikelbild
    foto: reuters/phil mccarten

    Einen etwas unauffälligeren Rahmen hat die Vergabe des Technik-Oscars, die von Elizabeth Banks übergeben wurden.

Zwei Wochen vor der großen Preis-Gala wurden die Technik-Oscars überreicht

Los Angeles - Die ersten Oscar-Trophäen wurden von der amerikanischen Schauspielerin Elizabeth Banks ("Spider-Man 3", "Scrubs - Die Anfänger") überreicht. Zwei Wochen vor der großen Preis-Gala in Hollywood wurden in der Nacht auf Sonntag die Technik-Oscars vergeben. Die Filmakademie hatte die Namen der Preisträger bereits im Jänner verkündet. Der 36 Jahre alte Hollywoodstar händigte insgesamt 15 Oscars an Techniker und Erfinder aus.

Unter den PreisträgerInnen der diesjährigen Würdigungen für wissenschaftlich-technische Errungenschaften waren auch MitarbeiterInnen deutscher Firmen. Einen der begehrten Preise erhielten Michael Cieslinski, Reimar Lenz und Bernd Brauner für die Entwicklung des Arriscan-Filmscanners, der analoges Bildmaterial in digitale Daten verwandelt. Es ist der 14. Technik-Oscar für die traditionsreiche Münchner Firma Arri. Eine weitere Auszeichnung ging an den deutschen Software-Ingenieur Hilmar Koch, der mit US-KollegInnen eine besondere Abschattungsmethode entwickelte, die in der 3D Computergrafik verwendet wird. Auch MitarbeiterInnen der südhessischen Filmtechnikfirma DFT Digital Film Technology Holding GmbH sind Oscar-Preisträger.

Erfindungen müssen erst Nützlichkeit beweisen

Anders als bei den Spielfilm-Oscars müssen preisgekrönte technische Erfindungen nicht im Jahr vor der Verleihung entwickelt worden sein. Vielmehr sollten sie schon eine Zeit lang ihre Nützlichkeit bewiesen haben. Auszüge von der Technik-Oscar-Vergabe werden traditionell bei der feierlichen Gala gezeigt, die in diesem Jahr am 7. März in Hollywood über die Bühne geht. (APA)

 

Hansi Ho
 
01
22.2.2010, 12:07
Nicht alles Gute ist deutsch ...

Bernd Brauner (s.o.) war und ist Mitarbeiter einer österreichischen Firma.
Von wegen: der Prophet ist im eigenen Land nix Wert ...

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.