Eine Berlinale-Nachlese in drei Links: Audio- und Videogespräche mit Christian Petzold, Alexei Popgrebsky und Christoph Hochhäusler
Die Berlinale ist vorbei. Sie war wieder einmal ein großer Publikumserfolg, der Wettbewerb ließ, da waren sich die meisten Berichterstatter einig, sehr zu wünschen übrig. Hier zwei Links zur Nachlese - und einer, der möglicherweise schon in Richtung Cannes vorausdeutet.
Link 1: (mit Dank an Jochen Schwarzer für den Hinweis)
Christian Petzold in einem gut zwanzigminütigen Gespräch beim Deutschlandradio über Berlinale-Filme:"If I Want to Whistle, I Whistle" von Florin Serban, "Der Räuber" von Benjamin Heisenberg, Thomas Arslans "Im Schatten", Dominik Grafs "Im Angesicht des Verbrechens". Es geht darin unter anderem um die Frage, warum das Kino so gerne von Menschen erzählt, die aus dem Gefängnis entlassen werden und um Autorenfilmer, die Genrefilme drehen. Gegen Ende berichtet er auch, was es heißt, mit einem eigenen Wettbewerbsfilm im Licht der Film-Weltöffentlichkeit zu stehen. Wie eigentlich immer bei Petzold-Interviews ist das sehr interessant, sehr angenehm, sehr genau.
Link 2:
Alexei Popgrebskys Film "How I Ended This Summer", wurde gleich mit zwei Bären ausgezeichnet. Der eine ging an die beiden Hauptdarsteller, der andere ging an den Kameramann Pawel Kostomarow. Hier redet nun in einem während der Berlinale aufgezeichneten Gespräch (in englischer Sprache) der Regisseur über die Arbeit mit der digitalen RED-Kamera, die gerade dabei ist, zum Standard für Filme mit kleinen Budgets und großen Ambitionen zu werden (s. Soderberghs "Che", aber auch die deutschen Berlinale-Beiträge "Orly" von Angela Schanelec und "Im Schatten" von Thomas Arslan).:
Der Filmemmacher Christoph Hochhäusler fährt Aufzug mit Romuald Karmakar und spricht über seinen kommenden Film "Unter dir die Stadt", den er gerade fertig schneidet und, darf man annehmen, bis zum Festival in Cannes fertiggestellt haben wird.
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