Chavez: "Yankee go home"

22. Februar 2010, 07:39

Staatschef will trotz angeblichen US-Widerstands ziviles Atomprogramm entwickeln, um chronische Energieknappheit zu überwinden

Caracas - Der linksgerichtete venezolanische Staatschef Hugo Chavez hat Pläne seiner Regierung zur Entwicklung eines zivilen Nuklearprogramms bekräftigt. Dies sei angesichts der derzeitigen Energiekrise Venezuelas notwendig, die durch die große Dürre ausgelöst worden sei, sagte Chavez am Sonntag (Ortszeit) in seinem TV-Programm "Alo, Presidente". "Wir werden unsere Atomenergie entwickeln wie sie (die USA), Europa, Russland, China, Brasilien und Argentinien sie entwickelt haben."

Chavez betonte, in Venezuela habe es kein Atomprojekt gegeben, obwohl in den 1950er Jahren ein Probereaktor in der Nähe von Caracas installiert worden sei. Diesen hätten die "Yankees" aber verboten. "Jetzt zum ersten Mal seit 100 Jahren gibt es eine souveräne Regierung (in Venezuela) und jetzt hat kein Yankee hier mehr etwas zu sagen. Yankee go home (Yankee geh' nach Hause)", sagte Chavez, der zugleich Brasilien, Kuba und Argentinien für die Entsendung von Experten dankte, die bei der Überwindung der Energiekrise helfen sollen.

Venezuelas Behörden brachten wegen der Krise in den vergangenen Wochen Rationalisierungs- und Stromsparmaßnahmen auf den Weg. Damit reagierten sie auf die gesunkene Stromproduktion vor allem am riesigen Guri-Staudamm im Osten Venezuelas, der etwa 70 Prozent des Stromverbrauchs des südamerikanischen Landes deckt. Chavez machte für die Dürre das Klimaphänomen "El Niño" und das "kapitalistische Modell" verantwortlich, auf dessen Konto der Klimawandel gehe. (APA)

 

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JogaBonito69
00
26.2.2010, 15:55

Ganz offen stellt sich unter Lateinamerikas Politikern zwar niemand gegen Chávez, den spendablen Populisten mit dem vielen Öl. Auch sie rücken Umverteilung und Sozialprogramme in den Vordergrund ihrer Arbeit. Doch an der großen, antiimperialistischen Revolutionsrhetorik aus Venezuela beteiligen sich die wenigsten Lateinamerikaner. Ihre Politik ist ziemlich traditionell, ziemlich sozialdemokratisch.

????????? ?????
37
24.2.2010, 23:59
Es wäre wirklich schade gewesen,

wenn er wegen eines gegen faschistische Diktatoren gerichteten Gesetzes nicht mehr hätte kandidieren dürfen.

Chavez ist ein Ausnahmepolitiker der dem venezolanischen Volk noch lange erhalten bleiben soll!

Diejenigen die damit nicht leben können, sind eingeladen im Miami einen Souvenirladen zu eröffnen um dort die unbedarften US-Touristen abzuzocken!

In Venezuela haben solche Halunken nichts mehr zu suchen!

Horst Holger
00
25.2.2010, 23:49
viele Fragezeichen, bedeutet wenig Ahnung!

Sie haben aber schon was von den regelmäßigen Wochenend-/Einkaufstouren der Familienmitglieder vom Hugo C. mitbekommen? Falls nicht, goggeln Sie mal, dann finden Sie sicherlich ein paar mehr Hinweise, was die Familie des Heilsbringers Hugo mit dem Geld des Volkes so schönes treibt...
Richtig! In Venezuela haben solche Halunken nichts mehr zu suchen!

Austro-Spanier0
41
25.2.2010, 10:59
Chavez ist ein Ausnahmepolitiker der dem venezolanischen Volk noch lange erhalten bleiben soll!

Offensichtlich sind sie ein Feind Venezuelas, oder sind ganz einfach nicht Herr ihrer Sinne. Ih Kommentar ist so ziemlich der grösste Schwachsinn, den man in einem Venezuela Forum lesen kann und lässt darauf schliessen, dass sie weder jemals in Venezuela waren noch Venezolaner kennen, einfach bedauerlich!

liu cruz gracia
22
25.2.2010, 16:59

Woher sie kommen weis ich nicht,aber sie sind kein Lateinamerikaner;wenn sie einer wären,würden sie dies nicht schreiben.

Austro-Spanier0
21
25.2.2010, 20:00
Natürlich bin ich kein Lateinamerikaner, wenn ihr Kommentar auf mich bezogen ist,

aber sie wahrscheinlich auch nicht. Wieder mal einen neuen nick verwenden, nicht wahr?

hansito
00
23.2.2010, 22:23

Ich finde, dass der Standard nur über Floskeln berichtet, die der Caudillo in Venezuela von sich gibt! Die Wirklichkeiten und wichtigen Themen zum Thema Venezuela werden nicht wiedergegeben, ansonsten bräuchte man sich hier nicht soviel Schwachsinn zu Gemüte führen! Danke!

Harald Fasching
40
23.2.2010, 17:49
Tja das Atom...

hat eine starke Anziehungskraft auf autoritäre Machthaber.

Volksopposition
03
25.2.2010, 09:50
Welches Land hat bisher als einziges

mit dem "Atom" Massenmorde verübt?

Schrecken der braven Landfrau
03
24.2.2010, 03:09

u.a. die Regime USA, GB, F, Israel - aber das ist ja die Achse der Guten.

hansito
71
23.2.2010, 12:51
Chavez go home! Fidel go home! Raul go home!

Moderne Sklaventreiberei! Praktiziert genau von den Personen, die sich über die Sklaverei aufgeregt haben! Wo man hinspuckt, muss man auflecken!

http://www.globovision.com/news.php?nid=141156

Bin schon gespannt auf die Rotstricherl! :-)

damian fuxnigel
37
22.2.2010, 23:31
Chavez - größter Held seit Simon Bolivar

Horst Holger
00
24.2.2010, 23:03
Du hast keine Ahnung, weder vom Land noch weniger von Bolivar

Bolívar war im trotz seiner Kriegtreiberei ein Mensch, der sich immer für die Bevölkerung eingesetzt hat, also das Gegenteil von Chavez.
Beschäftig Dich erst mal mit der Geschichte des Landes und komm dann wieder. Hier schon mal was zum lesen vorab: http://christopherconway.wordpress.com/hugo-chav... d-bolivar/

hans hendelmayer
01
23.2.2010, 00:07
und größter Feind für die USA

die spitzen auf das Erdöl von Maracaibo.

Redwraithvienna
00
23.2.2010, 08:09
ds bekommen die auch schon so ...

oder an wen desnkst verkauft venezuela die ganze zeit sein öl ?

Dazu besteht zwei der blöcke die das Maracaibo Vorkommen entwicklen sollen aus US Firmen ...

bitte ...

pepitant
00
24.2.2010, 10:46
Drum hockt die glorreiche US-Army

auch im Irak: Die wollten ihnen das Öl einfach nicht verkaufen.
Oder gehören Sie zu denen, die meinen, die USA würden im Irak Menschenrechte verteidigen ? Oder nach Powells MVW suchen ?

Redwraithvienna
10
24.2.2010, 14:01
Ich bin einer der sagt : weder noch. imho hatten ein paar "strategen" und think tanks die idee das es doch ganz praktisch wäre als gegenpol zu saudi arabien (das immer radikaler wird) und dem iran (der es schon ist) einen sekulären, demokratischen

(so gut es halt geht ...), arabischen staat aufzuziehen.

Und das einzige Ziel in der Gegend das sich selbst erhalten könnten war nun mal der Irak der so oder so lästig war den der ausgang von GK I war ja nicht wirklich befriedigend.

Sprich das Ziel war SA unter Druck zusetzen indem man sagen konnte : Schaut her, wenn ihr nicht xyz macht dann wird der Irak unser neuer bester freund, und dem Iran konnte man sagen "überschätzt euch nicht der Irak ist wieder da"

Öl war das Tüpfelchen auf den i aber nicht der hauptgrund.

Ist imho bis jetzt gründlich schiefgegangen...

Aber das Öl hätten sie von dort auch einfacher bekommen können. Einfach das Embargo abblasen (wie von diveresen EU Staaten gefordert) und schon wäre es wieder geflossen

pepitant
00
Seh ich ziemlich ähnlich,

von mir habens daher das rote Stricherl nicht :-)
Was ich nicht gleich sehe, ist die Bewertung der US-Vorgangsweise. Aus dem weltweiten Zusammenhang gerissen mag man Argumente für und gegen den Irakkrieg finden können, legitimieren lässt er sich m. E. nicht. Bedenkt man, dass die USA weltweit eine stattliche Anzahl militärischer Stützpunkte, ein höheres Militärbudget als der Rest der Welt zusammen und eine politische Demokratiefarce ihr eigen nennen, relativieren sich die US-Kriegsverbrecherargumente.
Alles, was da im Forum an Stimmung gegen Venezuela, Iran, Irak u. a. Imperienfeinde aufgeboten wird sind unnötige Jeierer, die keinen selbstständigen Gedanken zu Stande bringen und intellektuell unterm Teppich Rad fahren können.

hansito
20
23.2.2010, 06:58

Siehe da, ein weiterer Experte und profunder Kenner von Venezuela! Wo soll venez. Öl verarbeitet werden, ausser in den USA? :-)))))))))))))))) Was kostet der Transport nach USA? Was kostet der Transport nach China? :-)))))))))))))) Besser Sie posten nicht, wenns eh nix wissen!

Baer8
01
22.2.2010, 23:02
Wie kann man sich nur gegen die unfehlbaren Amerikaner auflehnen...

Da wird er doch gleich den Bösen zugerechnet werden und kommt niemals in den amerikanischen (einzigen) Himmel.

hansito
00
23.2.2010, 12:24

... und wer macht dicke Geschäfte mit den Amis? Ja richtig, Sie Schlaumeier, der Hugo Chavez! Vielleicht will er doch in den Himmel! :-))))))))))))))) Zuviel Gras geraucht, oder?

Horst Holger
00
22.2.2010, 23:00
warum

investiert Chavez das Geld aus den Ölverkäufen nicht besser in regenerative Energien wie Wasserkraft (neue Kraftwerke), Windkraft und noch besser Sonnenenergie? Allein mit dem Bau von Sonnekollektoren auf Margarita und an der Küste könnte er genug Energie für gesamt Venezuela und sogar den Export gewinnen. Alle Faktoren sprechen dafür, daß er keine Atomkraftwerke braucht. Will er etwa nicht Energie gewinnen? Na ja, in seinem Kumpel Ahmedi hat er sicherlich einen guten Berater in dem, was zu tun ist

Horst Holger
00
22.2.2010, 22:51
zwei kranke Hirne, die sich Sachen ausdenken, die die Welt nicht dulden darf

Ganz im Sinne seines Schurkenfreundes Ahmedidschihad plant nur der Kleingeist Chavez ähnliches: Urananreicherung für ein "ziviles Atomprogramm". Lachhaft und nicht glaubhaft, da man den Mann und seine "Ernsthaftigkeit" in den letzten 10 Jahren schon zu genüge kennen gelernt hat- kaum ein Wahlversprechen wurde eingehalten. Ein Land wie Venezuela braucht keine Atomkraft, dazu hat es genug Möglichkeiten regenerative Energie zu gewinnen. Braucht der Chavez etwa die Atomwaffe um der "immerwährenden Bedrohung des bösen Imperialismus" zu entgegnen? Bis er die Antomanlagen gebaut hat ist er aber eh weg, das Volk nimmt die andauernden Stromausfälle bis dahin nicht mehr hin

Volksopposition
21
22.2.2010, 22:34
Atomenergie ist CO2-neutral, feinstaubfrei und schadet nicht dem Regenwald...

- als Naturschützer sehe ich kein Hindernis - also nur zu Presidente Chavez!

ministry
00
22.2.2010, 23:56

ausser es macht kawumm...dan ist der regenwald wie tschernobyl....kaputto

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