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"Was möglich war"

20. Februar 2010, 23:46

Simon Ammann: "Auf der kleinen Schanze war's einfacher, jetzt zum zweiten Sprung hin wurde es immer schwieriger für mich. Es gab wechselnde Windverhältnisse. Das Herz war sicher auf 180. Ich war dermaßen nervös, habe aber gewusst, dass ich das Gefühl für den Sprung wieder finden muss. Dass ich jetzt erfolgreichster Schweizer Olympionike bin, ist eine Riesensache, vor allem wenn man sich die Dominanz der Alpinen anschaut."

Adam Malysz (Silbermedaillen-Gewinner): "Das ist wie eine Goldmedaille für mich. Ich habe gesagt, ich will um Gold kämpfen, aber Ammann war sehr stark. Der zweite Platz war das, was möglich war."

Gregor Schlierenzauer (Bronzemedaillen-Gewinner): "Der erste Sprung ist leider nicht ganz geglückt, der zweite war dann ein Schlierenzauer-Sprung. Ich bin froh, dass ich wieder eine Medaille habe, auf der anderen Seite tut's ein bisschen weh, weil mehr möglich gewesen wäre. Für den Andi Kofler tut es mir leid, aber so ist leider der Sport. Es wäre super gewesen, wenn wir beide im Zimmer eine Medaille gehabt hätten. Im Mannschatsbewerb werden wir wieder Gas geben. Momentan tu' ich mir mit der Anfahrtsposition ein bisschen schwer, deswegen passt es noch nicht so ganz."

Andreas Kofler (4.): "Ich werde noch alles genau analysieren. Bei Olympia zählen nur die ersten drei Plätze, aber ich bin mit meiner Leistung zufrieden und werde das auch in den Mannschaftsbewerb mitnehmen. Es gibt noch genug Reserven. Eine Medaille im Mannschaftsbewerb wäre schön, doch zum Abholen gibt's nichts."

Thomas Morgenstern (5.): "Es war vor allem im zweiten Durchgang mehr drin. Wenn es oben ein bisschen abwindig ist, sind das nicht meine Bedingungen. Jetzt hoffe ich, dass es im Mannschaftsspringen besser geht. Ammann springt brutal stark. Um ihn zu schlagen, müssen einem zwei Bomben passieren."

Wolfgang Loitzl (10.): "Es ist schwierig, bei einer Großveranstaltung die Form zu finden. Es wäre nach dem ersten Durchgang noch eine Chance dagewesen. Da wollte ich das Unmögliche versuchen und es ist in die Hose gegangen. Ich hätte es mit mehr Aggressivität versuchen sollen, ich habe aber geschaut, technisch sauber zu springen." (APA)

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16 Postings
Paul Muadib
38
21.2.2010, 10:22
"Erfolgreichster schweizer Olympionike"

Da kann sich Ammann jetzt noch so damit brüsten und so tun als wär nix gewesen, es bleibt ein schaler Beigeschmack. Schade für Malysz! Faire Statements der österr. Athleten.

Benedikt H.
00
21.2.2010, 23:16
Es lebe Malysz!

Ein würdiger Medaillengewinner und ein fairer Verlierer. Hut ab!

marc13
01
21.2.2010, 23:27
und?

willst du unseren springern damit unterstellen dass sie keine fairen verlierer sind? diese haben sich in dem ganzen theater nämlich sehr vorbildlich und sportlich fair verhalten!

Benedikt H.
00
22.2.2010, 00:06
Mit keinem Wort, Marc.

Gute Nacht :-)

marc13
00
22.2.2010, 00:13

na dann is ja gut! ebenfalls gute nacht! ;-)

Wie? Wo? Was? Rechtsstaat?
21
21.2.2010, 14:04

Was bleibt ist die Gerissenheit von Ammann, einen erlaubten Vorteil erst bei den Spielen einzusetzen.

jo eh
00
21.2.2010, 21:21

einen von der FIS tolerierten und ex post als "regelkonform" abgesegneten vorteil, um präzise zu sein.

inzwischen ist diese angelegenheit doch weitaus kritischer zu sehen - obwohl das unprofessionelle und unsportliche theater des österr. verbandes abzulehnen ist.

NoName100
20
21.2.2010, 11:01

wieso "schaler beigeschmack"?

Paul Muadib
14
21.2.2010, 13:28
Vielleicht...

...weil es keine Chancengleichheit für die Athleten gab und das Material entschieden hat?

NoName100
20
21.2.2010, 15:54

was hat die anderen daran gehindert aufs gleiche material zu setzen? ist ja nicht exclusiv für amman gewesen...

TrifterSepp
 
11
21.2.2010, 15:43

Innauer sprach von ein paar Metern. So deutlich Amann aber gewonnen hat wären die auch egal gewesen. Er war an beiden Tagen einfach der Beste und hat verdient gewonnen. Zu der Leistung muss man ihm gratulieren.

vom anderen Sternli
42
21.2.2010, 12:23
Wenn kein Österreicher gewinnt,

hat das immer einen schalen Beigeschmack. ;-)

Paul Muadib
13
21.2.2010, 13:35
Bei Chancengleichheit...

...hätte genauso gut Malysz Doppelolympiasieger werden können...

Pimmix
 
13
21.2.2010, 13:05
Schweizer Komplexe

nein, ... ehre gebuehrt dem, der es verdient hat. Und womoeglich in der jetzigen Form, haette der Ammann die Konkurrenz mit der normalen Bindung dennoch geschlagen. Es geht viel mehr darum, dass die Schweizer, nachdem Sie jahrelang weg vom Fenster waren nun endlich wieder einmal da sind und wieder zu motzen anfangen. Die Komplexe der letzten Jahre muessen sich ja irgendwie Luft verschaffen. Oesterreich ist halt die bessere Skination, und hat die besseren Springer (ueber einen laengeren Zeitraum betrachtet). Da hilft euch der kleine Simmi auch nicht weiter, ..

springt eigentlich ausser dem Ammann sonst noch ein Schweizer? Und gibt es dann beim Teamspringen 4x Spruenge von Ammann? Naja, .. soviel dazu

parfen semjonowitsch rogoshin
30
21.2.2010, 12:35
nur leider...

....sind die österreicher unschlagbar in zakopansky, giganten von niedersulz und die ungekrönten kaiser von frastanz.
nur wenns um was geht, wirst du den schalen beigeschmack immer im mund haben

me phisto
02
21.2.2010, 11:35

... weil die modifizierte bindung von der fis im schnellverfahren nur "vorübergehend" genehmigt wurde, um nur ja keinen olympia-skandal zu provozieren.

ich bin schon darauf gespannt, ob und wie diese geschichte von der fis im nachhinein behandelt wird und wie sie diesen fall im nächstjährigen reglement "verbiegen" bzw. einfließen lassen wird. eines ist jedenfalls klar, nichts ist so alt, wie die "zeitung von gestern" und man wird seitens der fis hohes gras über die geschichte wachsen lassen und ohne großes aufsehen diese bindung nachträglich unter auflagen genehmigen oder verbieten.

so gesehen sehr faire reaktion des ösv und leider ein schaler beigeschmack für die zwei goldenen.

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