Nach Volksbefragung

Kampfhunde-Führschein in Wien ab 1. Juli Pflicht

19. Februar 2010 18:25
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    Foto: dpa/thissen

    Der Rottweiler steht schon sicher auf der Liste der betroffenen Hunderassen, über Schäferhund, Dobermann und Deutsche Dogge wird noch diskutiert.

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Strafen bis zu 14.000 Euro bei Nicht-Besitz - Unter-16-Jährige und einschlägig Vorbestrafte dürfen Kampfhunde nicht mehr ausführen

Rust - Der Wind für Wiener Kampfhundehalter wird rauer: Nach dem "Ja" bei der Volksbefragung zu einem verpflichtenden Führschein wird die entsprechende Regelung nach dem Beschluss im Landtag am 26. März mit dem 1. Juli in Kraft treten, kündigte Stadträtin Ulli Sima am Freitag an. Unter-16-Jährige und einschlägig Vorbestrafte werden die Prüfung allerdings nicht ablegen und dementsprechend keinen Kampfhund mehr auf Wiens Straßen Gassi führen dürfen.

Betroffen von der Regelung sind nach derzeitigem Stand die Halter der Hunderassen Rottweiler, Pitbullterrier, Bullterrier, Staffordshire Bullterrier, American Staffordshire Terrier, Mastino Napoletano, Mastin Espanol, Fila Brasileiro, Argentinischen Mastiff, Mastiff, Bullmastiff, Tosa Inu und Dogo Argentino - inklusive entsprechender Mischlinge. "Diese Hunde machen insgesamt knapp fünf Prozent aller in Wien gehaltenen Hunde aus", so Sima. Jene rund 2.500 Tiere seien allerdings für fast 25 Prozent aller Bisse verantwortlich. Neben den genannten werde man über Schäferhund, Dobermann und Deutsche Dogge diskutieren müssen, so Sima. Diese drei Rassen könnten mithin noch bis 1. Juli auf die Liste rutschen.

Übergangsfrist

Für Tierhalter, die bereits einen der indizierten Hunde besitzen, wird es eine einjährige Übergangsfrist geben, bis sie die Prüfung zum Führschein absolviert haben müssen - als Trostpflaster ersparen sie sich wie diejenigen, die mit ihrem Hund jedweder Rasse die Prüfung freiwillig absolvieren, ein Jahr Hundesteuer. Bei neu angeschafften Hunden ist der Schein hingegen innerhalb von drei Monaten zu machen, wenn das Tier mindestens sechs Monate alt ist - ohne das Zuckerl der eingesparten Hundesteuer.

Personen unter 16 Jahren bleibt der Führschein verwehrt. Sie werden künftig mit keinem Kampfhund mehr in Wien "äußerln" gehen dürfen. Dasselbe gilt für Menschen, die bereits wegen Gewaltdelikten vorbestraft sind.

Nicht nur der offizielle Halter, sondern jeder, der sich mit einem dieser Hunde auf Wiens Straßen bewegen will, muss die verpflichtende Prüfung ablegen. Kontrolliert wird der Besitz des Führscheins in Schwerpunktaktionen von Polizei und Magistrat, wobei ein Fehlen des Dokuments mit einer Verwaltungsstrafe geahndet wird, die ab rund 100 Euro beginnt, wobei der theoretische Maximalstrafrahmen bei 14.000 Euro liegt.

25 Euro Prüfungsgebühr

Die Ablegung der Prüfung wird 25 Euro kosten und im Vergleich zum jetzigen freiwilligen Hundeführschein - den seit Einführung 2006 rund 3.000 Halter erworben haben - aus einem erweiterten Praxisteil bestehen. Dabei gehe es nicht ums Zeitungsholen oder Saltomachen, sondern darum, den Hund in Alltagssituationen zu beherrschen, so Sima. In einem theoretischen Teil werden überdies Wissen über Haltung, Ausbildung, Gesundheit und gesetzliche Vorschriften vermittelt. Zweimal darf man bei der Prüfung scheitern, wobei bereits beim zweiten Versuch ein Amtstierarzt mit von der Partie ist. Fällt ein Halter auch beim dritten Mal durch, droht die Abnahme des Tieres.

Für Besucher von auswärts, die einen Kampfhund ihr Eigen nennen und diesen in der Bundeshauptstadt mit sich führen wollen, bedeutet die Neuregelung, dass sie ihrem vierbeinigen Begleiter einen Maulkorb überstreifen müssen. Entscheidend für diese Ausnahmeregel ist der Meldewohnsitz des Halters. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 1034
Blackpoison_999
05.03.2010 18:13
Typisch

Na da zeichnet sich das schöne Österreich wieder einmal damit aus, das sie den Deutschen alles nach machen....! (zwar erst Jahre später, aber dennoch)
Bin nur mal gespannt wann dann hier in Wien ein Hunde KZ (wie damals in Hamburg) gebaut wird ?!
Ich kann mir nicht vorstellen das die Herren Polizisten oder das Magistrat sich auch nur annähernd wagen, jemanden wegen dem Hundeführerschein anzusprechen, der morgens um 09:00 Uhr angesoffen am Westbahnhof steht mit 3 Mischlingen !
Letztlich trifft es eh wieder nur uns, jene die so blöd sind und brav ihre Hundeabgaben zahlen und nun mit so einem Blödsinn schikaniert werden !

Frustrierte Grüße
ein 3 fach Hundeabgabe Zahler aus Wien !

Anton
 
28.02.2010 13:45
Was passiert eigentlich mit den Hunden von 15jährigen?

15jährige dürfen also mit ihrem Hund nichtmal mehr Gassi gehen. Wobei die Liste der als "Kampfhunde" geltenden Rassen jederzeit auf (fast) alle erweitert werden kann, was ja von vielen gefordert wird, weil ja JEDER Hund, und wenn er noch so winzig ist, beißen könnte.

Somit ergeben sich 2 Möglichkeiten:

a) Die Eltern der 15jährigen Hundebesitzer übernehmen zähneknirschend selbst JEDES Gassi-gehen mit dem Hund

b) Der/dem Besitzer(in) wird ihr geliebter Hund brutal weggenommen. 15jährige sind zwar in den Augen jener, die die Altersgrenze festgelegt haben, kleine Kinder, die (auch mit Mini-Hunden) eine Gefahr sind - aber dass ihnen ihr Liebling per Gesetz geraubt wird, das verstehen die "Kinder" natürlich.

Poldi Fesch
08.03.2010 12:51
nix wird passieren

das G wird bis zu Wahl so vor sich hin doedeln u. dann verschwinden

Anton
 
28.02.2010 13:37
Altersgrenze: Jetzt ist also auch diese Katze aus dem Sack

Nun haben wir schwarz auf weiß, was ich von Anfang an vermutet habe, aber (sicher nicht zufällig) bisher nirgendwo stand:

Altersgrenze 16.

Wenn die Liste der als "Kampfhunde" geltenden Rassen einmal auf (fast) alle erweitert wird (was ja von vielen gefordert wird, weil ja jeder Hund, und wenn er noch so winzig ist, beißen könne), dann darf also JEDE(R) 15jährige, der/die einen Hund hat, nichtmal mehr mit diesem Gassi gehen!

Und das, obwohl man mit 14(!) strafbar ist!

Das neue Gesetz sagt also: "JEDE(R) 15jährige, die/der einen Hund hat, ist höchstgefährlich"

Erinnert mich frappant an Aussagen wie:

"ALLE Ausländer wären kriminell" oder auch:

"ALLE, die blond sind, sind blöd" ...

unbequem
26.02.2010 17:12
Undurchdacht wie üblich,denn...

Somit dürfen Kinder den Hund nichtmer 2gassiführen" auch nicht den der Oma oder der Nachbarin, da sie ja keinen Hundeführerschein machen dürfen!
Nicht der Hund ist apriori ein Kampfhund sondern die Erziehung macht ihn zu einem solchen!
Jeder Wachhund ist ein Kampfhund sonst könnte er ja auch nichts bewachen!
Also im besondern fallen dann automatisch alle Hunde der Polizei und des Budesheeres und der Wachdienste darunter!!!
Die sozile Funktion als Mitglied der Familie die die Stadthunde haben wird gesetzlich zu 98% der Fälle somit "präventiv" vernichtet!
Pensionisten werden schwerlich eine Dogge oder einen Schäferhund in Zukunft halten dürfen was passiert mit dem Istbestand..80 jährige machen Hundführerschein???

Dein schönster Traum
26.02.2010 10:49
I have a dream!

Eine Welt ohne Kothaufen und "der tut nix, der will nur spielen", eine Welt, in der keine Kinder mehr von diesen reißenden Bestien angefallen werden.

Eine Welt, in der man auf die Straße gehen kann, ohne ständig einem Klima der Bedrohung und Angst durch diese unkontrollierbaren, brandgefährlichen, aggressiven Biester ausgesetzt zu sein.

Eine Welt ohne private Hundehaltung.

kakophobikerin
08.03.2010 17:12

+, ums mit den worten der ärzte zu sagen: eine welt wo man endlich wieder aus der toilette trinken kann ohne ausschlag zu kriegen!

Listed
01.03.2010 16:13
Mein schönster Traum ist...

eine Welt ohne intellektuell minderbemittelte Artgenossen wie Sie.

Leider - genauso wie Ihr Traum - nicht realisierbar, es muss eben Subjekte geben, die am unteren Rand der Gesellschaft stehen.

Damit müssen wir beide nun umgehen.

garbage
01.03.2010 15:39

ich träume gerade, dass es irgendwann eine welt gibt ohne menschen wie sie es sind.
Wird dieser traum jemals wirklichkeit...ich glaube nicht...leider

wwelv folig
26.02.2010 18:02
Darf ich ihnen eine nummer da lassen von einem guten therapeuten?

Mr. XS
27.03.2010 22:58

@wwelv Oh, Sie empfehlen hier Therapeuten? Haben wohl viel Erfahrung mit Therapeuten?

Hirtenspieler
23.02.2010 16:16
Wer so einen Hund braucht, dem fehlt einiges......

wwelv folig
24.02.2010 18:40
und was ist mit denen die so einen hund WOLLEN?

fehlt denen auch was?

Was ist mit denen die ein auto brauchen? denen fehlt auch was? ja? ein auto?

Was ist mit denen die eine sauna brauchen? denen fehlt auch was? ja? eine sauna?

Ein jeder mist kann übertroffen werden das beweist dieses forum immer wieder...

melora
01.03.2010 11:13
Ich denke, denen fehlt im Allgemeinen eine gesunde Portion Selbstbewusstsein.

Ich behaupte mal, emotional gesunde Menschen brauchen keine Hunde, vor denen sich die anderen fürchten.
Die können, wenn sie einen Schmusehund wollen, einen nehmen, der auch wie ein Schmusehund aussieht und nicht wie eine Kampfmaschine.

Schaun sie mal auf die verschämt stolzen oder offen herausfordernden Blicke dieser Hundeführer, wie sie sich freuen, wenn andere Menschen sich vor ihrer Waffe fürchten.

EmG3
30.03.2010 12:42
Also ein Staffordshire Terrier

ist einfach nur ein schönes Tier. Ob man damit gleich eine Kampfmaschine assoziiert liegt im Auge des Betrachters.

madman
23.02.2010 08:22
eine eignugnsprüfung ffür JEDEN hundehalter

das wäre es gewesen.
so bringt das nicht viel. kurzfristige abzocke, das ganze

Grüner Baum DVC
 
23.02.2010 10:53
immer mit dem bade ausschütten ...

warum die leute immer gleich so uniferenziert handeln wollen verstehe ich nicht. freuen sie sich doch, dass wir nun eine regelung haben, die sinn macht und gezielt auf eine problemgruppe ausgerichtet ist. oder sind sie für alk-aufklärungskurs für ALLE autofahrer, bewerbungstraining für ALLE arbeitslosen, lawinenkurs für ALLE schifahrer, ....?

kakophobikerin
08.03.2010 17:13

wieso die regelung macht doch gar keinen sinn...
das ist ja genau das problem dran...

Cthulluh
23.02.2010 13:24
Wie Autofahrer, die ja alle eine Prüfung ablegen müssen

und einen Führerschein benötigen, um ein KFZ lenken zu dürfen, wäre eine Prüfung für alle Hundehalter sicher eine gute Idee und im Sinne sowohl der Mitmeschen wie auch der Hunde selbst. Es geht hier nicht nur um Rassen, es geht um ein vernüftiges, erträgliches Zusammenleben aller.

ftc
23.02.2010 19:46

ja, aber für ALLE.

Poldi Fesch
23.02.2010 15:24
es ist schon

die Fahrpruefung uebertrieben, das mit dem Hund ist nur mehr kinsìdisch, zeigt aber, in welch staatsglaeubiger Zeit wir leben

amPunkt
23.02.2010 18:52
die Fahrpruefung ist uebertrieben,

ham's den AutoFS etwa nicht derpackt?

Brauchen's ein bisserl Nachschulung?

Ich helfe Ihnen gerne beim HundeFS, mal 7!

San's etwa nit kinsìdisch? (Stammt von Ihnen)

Poldi Fesch
24.02.2010 02:16
ich fahr

seit 30 Jahren unbelaestigt mit 0,8 +, waer mir also wurscht

madman
23.02.2010 13:18
nun, laut experten hängt ja die bissigkeit des

hundes nicht alleine von seiner rasse, sondern auch maßgeblich von seiner haltung ab. ob man zu solcher nun geeignet ist, oder nicht, sollte schon eruiert werden

Poldi Fesch
22.02.2010 19:25
heute wieder v.

der ganz schnellen Truppe, unser F0r0dix 833 Posts und ich allein hab 15 unveroeffentliche im Speicher

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