Walfischjagd in der Antarktis

Tierschützer schießen mit ranziger Butter auf Jäger

18. Februar 2010 09:22

Die japanische Flotte will nur zu Forschungszwecken jagen - Das Fleisch der gefangenen Tiere wird jedoch zum Verzehr vermarktet

Sydney - In der Antarktis ist es erneut zu einem gewaltsamen Zusammenstoß zwischen Tierschützern und japanischen Walfängern gekommen. Mitglieder der Organisation Sea Shepherd schleuderten Flaschen mit stinkender Butter gegen ein Schiff der Walfangflotte und schossen Paintball-Kugeln ab. Die Japaner reagierten mit Wasserwerfern. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall am Mittwoch niemand, wie beide Seiten am Donnerstag mitteilten.

Japan verurteilt die Aktionen der Tierschützer als gefährlich und gewalttätig und hat erklärt, in diesem Monat hätten drei Besatzungsmitglieder durch Buttersäure Verletzungen im Gesicht erlitten. Tierschützer Paul Watson erklärte jedoch die Tierschützer setzten keine Säure ein, sondern schon seit Jahren schlicht "ranzige Butter". Mit den Paintball-Kugeln habe der Schriftzug "Forschung" überdeckt werden sollen.

Die Tierschutzorganisation versucht seit Jahren, die japanische Walfangflotte mit Schnellbooten zu behindern. Die Flotte jagt nach Darstellung der japanischen Regierung Wale zu Forschungszwecken, was im Gegensatz zum kommerziellen Walfang erlaubt ist. Das Fleisch der gefangenen Tiere wird aber auch zum Verzehr vermarktet. (APA)

belgma
 
19.02.2010 11:47
es wäre endlich an der zeit,

den ländern japan und norwegen, die das iwc moratorium bis heute nicht anerkannt haben, international einen riegel vorzuschieben!

es kann doch nicht sein, dass hier NGOs die aufgaben der iwc länder übernehmen und die tierschützer ständig mit einem fuß im häfn und mit dem anderen in antarktischen gewässern stehen!

politisch verfolgt
18.02.2010 20:04
statt der butter

könntens steirischen käse nehmen. den gibts momentan sehr günstig...

raff1
18.02.2010 13:16
und wo sind die großartigen japanischen Forschungsresultate?

zol ex
19.02.2010 13:04

Und wird eigentlich die Jagd oder der Verzehr erforscht?

parapente
18.02.2010 12:13
Diese "Tierschützer" sitzen am kurzen Ast.


Das Problem kann nur politisch und international gelöst werden.

Quicklunch Quicklunch
 
06.03.2010 19:08

Tierschützer sitzen immer am kürzeren Ast, in allen Ländern, und bislang zu allen Zeiten.

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