"Anwesenheitspflicht"

ÖVP freut sich über Signal der SPÖ

18. Februar 2010, 06:22

SPÖ habe Notwendigkeit einer Anwesenheitspflicht erkannt - ÖVP-Generalsekretär Kaltenegger will in Sachen Asylwerber-Regelung "jetzt noch Details ausverhandeln"

Wien - Positiv bewertet ÖVP-Generalsekretär Fritz Kaltenegger das gestrige "Signal" der SPÖ in Sachen Asylwerber-Regelung. Aus seiner Sicht sind für eine gemeinsame Lösung der Regierung nun nur noch Details auszuverhandeln. Kaltenegger ist "grundsätzlich zufrieden", dass die SPÖ die Notwendigkeit einer Anwesenheitspflicht erkannt habe. Auch im Vorschlag von Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) gehe es nur um Asylwerber, die die nötigen Informationen verweigern.

Die SPÖ hat sich im Parteipräsidium am Mittwoch, darauf festgelegt, dass es keine allgemeine "Anwesenheitspflicht" für Asylwerber geben könne. Vorstellbar ist laut Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) eine Anhaltung nur nach Einzelfall-Prüfung und nur für Fälle, wo der Flüchtling seiner Mitwirkungspflicht nicht nachkommt. Auch in Fekters Vorschlag gehe es nur um die Asylwerber, die sich weigern, die Informationen preiszugeben, die für die Klärung nötig sind, ob ein Asylgrund vorliegt oder die Einreise über ein sicheres Drittland erfolgte, meinte Kaltenegger: "Für diejenigen, die zur Kooperation bereit sind, wird es keine Probleme geben."

Keine Kompromisse bei Missbrauch

Die Flüchtlinge, die Schutz brauchen, würden ihn in Österreich auch bekommen. Keine Kompromisse könne es aber bei Missbrauch geben. Und alles sei vor dem Hintergrund zu sehen, dass die Sicherheit der Bevölkerung gewährleistet sein muss, beschrieb Kaltenegger den von der ÖVP angestrebten "Dreiklang" in der Asylpolitik.

Zur Forderung der SPÖ, anstatt der vielen zuständigen Stellen ein Bundesamt für Asyl und Migration einzurichten, legte sich Kaltenegger nicht fest. Das sei eines der Details, das nun besprochen werden müsse, verwies er auf die beiden zuständigen Verhandler. Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) haben den SPÖ-Verhandler Verteidigungsminister Norbert Darabos bereits zum Gespräch eingeladen. (APA)

eowyn eowyn
00
18.2.2010, 09:34
hehe der Faynachtsmann

Der kann wirklich zaubern, so schnell den Rückzug antreten kann wirklich sonst keiner *ggg*

franz s.
02
18.2.2010, 07:26
typisch rote Feiglinge!

dieser Faymann kann sogar noch im Liegen umfallen!

Einzelfallprüfung, ausser sie kommen aus einem sicheren Drittland, also im Falle Österreichs, Haft für alle!

Hauptsache, Typen vom Schlage eines KHG dürfen frei herumlaufen in umnserem Land!

M K
 
10
18.2.2010, 09:30
Brett vor dem Kopf?

Entfernen Sie doch bitte das Brett vor Ihrem Hirn!
Sie könnten sonst im Falle Ihres Ablebens übers Ziel hinausschießen und weit hinter dem siebten Himmel landen, im Nichts.

franz s.
01
18.2.2010, 10:00
im Nichts,

so wie die Anzeigen gegen Minister?
(hoppala, die waren nicht im Nichts, die hat man ja nur verjähren lassen)

Sumergo Cogito
04
18.2.2010, 08:46
Warum auch nicht?

KHG ist österreichischer Staatsbürger, man weiß, wo er wohnt (oder zumindest erreichbar ist), und sollte ihm jemals etwas Strafbares nachgewiesen werden, wird er dafür zur Rechenschaft gezogen.
Ein Ausländer ohne Ausweis und ohne sonstige Hinweise auf seine wahre Identität kann harmlos oder auch ein gesuchter Massenmörder sein. Genau hier klafft der Spalt zwischen Menschlichkeit und Rechtsstaat auseinander. Somit finde ich, dass der dzt. eingeschlagene Weg in die richtige Richtung führt.

franz s.
11
18.2.2010, 10:00
Sie sind mit ein Träumer!

Nichts für ungut, aber alleine die Art und Weise der Steuerbefreiungspraxis im Falle eines KHG bleibt einen Durchschnittsösterreicher verwehrt. Dieser Mensch tut nichts strafbares, weil alles was er tut, irgendwie zufällig zurechtgebogen wird. Gesetze (zumindest diejenigen, die Steuern betreffen) gelten für diesen Herrn nachweislich nicht.

Hingegen Menschen ohne Lobby und Beziehungen werden zuerst einmal unter den Generalverdacht gestellt Verbrecher zu sein.

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