Hintergrund

Billigstrom ist oft Atomstrom

17. Februar 2010, 19:51

Gut fünf Prozent des Verbrauchs kommen aus AKWs

Wien - Von den 55.344 Gigawattstunden (GWh), die im Jahr 2008 in den österreichischen Stromnetzen abgegeben wurden, stammen laut E-Control-Bericht 2562,10 GWh aus Atomkraftwerken.

Es hängt allerdings sehr vom Anbieter ab, wie viel Atomstrom in die Netze geschleust und den Verbrauchern verkauft wird, sagt Gerhard Heilingbrunner, Präsident des Umweltdachverbands: "Vor allem sind es die Billigstromanbieter, die einen hohen Anteil des auf Spotmärkten gekauften UTCE-Mix liefern, in dem 29,43 Prozent Atomstrom stecken." Den höchsten Anteil an UTCE-Mix bieten die Verbund-Tochter Austrian Power Sales und MyElectric. Bewag, EnergieAG, EVN, Salzburg-Energie, Steweag, Verbund, Vorarlberger Kraftwerke und Wien Energie sind Atomstrom-frei. (cs/DER STANDARD, Printausgabe, 18.2.2010)

Mike Myers
00
18.2.2010, 11:05
freilich

und dann wird der böse tschechische Atomstrom in Kaprun dazu verwendet, Wasser in den oberen Speicher zu pumpen, in der Spitze wieder abgelassen - und - wupp - ist guter, sauberer, österreichischer Wasserkraftstrom.

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