Diskussion

Wien ist (k)eine Modestadt

21. Februar 2010, 17:57
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    Plakat zur Veranstaltung

     

London, Paris, Mailand und New York sind als Modemetropolen unumstritten - Bei Wien schaut das anders aus - ExpertInnen diskutieren das Wiener Mode-Dilemma

Wien - Im Rahmen der Veranstaltung "Wien ist (k)eine Modestadt" möchte der Verlag Neue Arbeit Menschen aus dem Kreativbereich, im Speziellen aus dem Bereich Mode eine Diskussionsplattform bereitstellen. Vor historischem, kulturellem und philosophischem Hintergrund legen BranchenkennerInnen ihre Position zum Thema "Wien ist (k)eine Modestadt" dar. Anschließend diskutieren sie ihr Wissen direkt mit dem Publikum.

Wien hat eine lange Tradition als "Modestadt" - zumindest was die Diskussion um diesen umstrittenen Titel angeht. Wien leistet sich ein Modefestival, Modemessen und -wochen und wird dennoch nicht in einem Atemzug mit London, Paris oder Mailand genannt. Dass dem so ist, ist für die einen ein Dorn im Auge, für andere wiederum einfach erklärbar.

Wien ist eine Stadt, in der die lokale Boutiquenszene blüht und eine gewisse Käuferkraft auch abseits der Stangenware vorhanden ist. Wiener Modedesignerinnen und -kollektive bewegen sich selbstbewusst und mit dem nötigen Support durch diverse Förderungen auf dem internationalen Parkett der großen Modemetropolen. Die Kehrseite des Glamours sind geschlossene Modehäuser, ausgelagerte Produktionen und am Rande des Existenzminimums lebende Designerinnen.

Es diskutieren

  • Gerda Buxbaum/ ehem. Direktorin Modeschule Hetzendorf
  • Elisabeth Noever-Ginthör/ departure
  • Katharina Schinner/ Wiener Gemeinderätin
  • Klaus Mühlbauer/ Mühlbauer Hüte
  • Michaela Amort/ Blog/ tschilp.com
  • Mario Soldo/ Messeveranstalter
  • Olga Okunev/ BMUKK
  • Jasmin Ladenhaufen/ Modepalast
  • Peter Holzinger/ superated
  • Nicola Eller/ ORF Kultur
  • Claudia Rosa Lukas/ Claudia Rosa Lukas
  • Claudia Hubmann/ Indie-Magazin

Moderation: Cloed Baumgartner

Zeit und Ort

24.02.2010, 19:00
WestLicht. Schauplatz für Fotografie
Westbahnstraße 40, 1070 Wien

Anmeldung und Infos: www.neuearbeit.net/mode

Kommentar posten
13 Postings
bluebeard's 8th wife.
10
23.2.2010, 12:03

letztes jahr ebenso wie vorletztes und vorvorletztes jahr zog ich mit meiner kreditkarte los und wollte mir individuelle designerstücke zulegen - ich ziehe mich gerne gut an und hab auch das entsprechende gerschtl.

in keiner der "lokalen szene-boutiquen" fand ich auch nur annährend etwas, was für meine figur geschnitten war und eine auch nur irgendwie ansprechende passform hatte.

einfach zum nachdenken: vielleicht ließe sich die "szene" ausbauen, wenn frauen mit busen und hüften berücksichtigt werden...

von Aachen
00
22.2.2010, 16:47
wer diskutiert da?

Warum werden den aus dem Hr. Mühlbauer keine anderen Designer eingeladen? Wer soll den da diskutieren? Einfallen würden mir viele Österreichische Designer: Thomas Kirchgrabner (Liska), Thang de Hoo, La Hong, Karin Agh (Stoffwerk), Eva Poleschinski (ep_aeiou), Michel Mayer, usw.
Lasst die doch mitdiskutieren und nicht eine alte Schuldirektorin und einen Messeveranstalter.

yugochic
00
24.2.2010, 10:51
LA WHO?

besser wären: ute ploier, fabrics interseason, petar petrov, wendy&jim...

sirnicha
00
22.2.2010, 13:44
nicht ganz richtig

wer sich in den einkaufstempeln umschaut, wird sicher kaum extravagantes finden. wer viel wert auf individualität legt, ist besser dran, wenn er sich auf den (sehr) guten kunsthandwerksmärkten umsieht, auf denen auch kleidung angeboten wird. dort kann man oft einige sehr gute und tolle stücke sehen, kaufen oder auftrag geben. vor allem sind die stoffe zumeist nicht schadstoffbehaftet.

platz, hirsch!
21
22.2.2010, 10:59
wien und mode?

adlmüller? wien war nie eine modestadt und wird es auch nicht werden.

all jene, die tatsächlich gute mode machen können sind ausgewandert - helmut lang zb. der ist aber auch der einzige, der mir einfällt.

und vor allem: mode lässt sich in wien nicht verkaufen. die leute haben keinen geschmack und auch nicht die bereitschaft, für kleidung geld auszugeben.

randy handsome
10
22.2.2010, 13:12
sie haben es ziemlich genau....

...auf den punkt gebracht.

Truhe
 
13
22.2.2010, 08:00

Man misst sich an sich selbst und hält sich daher für toll.

Man verlangt von Absolventen der Esmod-Paris eine Prüfung um das Gewerbe ausüben zu können weil man den Abschluss nicht anerkennt.

Um an eine Förderung zu gelangen muss man hieb- und stichfest beweisen können dass man sie nicht braucht.

Es gibt in diesem Land keinerlei Wertschätzung für Kreativität und schon gar keine für Experimente.

Last but not least - gehen Sie auf die Straße und sehen Sie sich um.

Meine Wenigkeit mit viel Senf
03
22.2.2010, 07:39
Was hat ein Leopardenfell...

... mit Mode zu tun?

KristallpalastMittelEbeneBewohner1
01
22.2.2010, 06:39
was wäre die Wirtschaft/Konjunktur ...

ohne die Frauen...

shopping, shopping, shopping...

immer extravagant, am neuesten Stand...

´evolution
00
21.2.2010, 21:26
das plakat ist fad

Truhe
 
02
22.2.2010, 08:00

Wien ist auch keine Grafik-Stadt....

snufkin
00
22.2.2010, 10:35

Naja, grafisch samma gar nicht so schlecht. Hab ich mir zumindest immer gedacht.

merz1
 
00
23.2.2010, 10:40

in diesem land gibt ein eklatantes selbstwertproblem-finden leute anerkennung im "ausland" hat mans immer schon gewußt...auch ein gesellschaftlicher hang zu normkonformität ist in dem punkt wenig hilfreich

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