London, Paris, Mailand und New York sind als Modemetropolen unumstritten - Bei Wien schaut das anders aus - ExpertInnen diskutieren das Wiener Mode-Dilemma
Wien - Im Rahmen der Veranstaltung "Wien ist (k)eine Modestadt" möchte der Verlag Neue Arbeit Menschen aus dem Kreativbereich, im Speziellen aus dem Bereich Mode eine Diskussionsplattform bereitstellen. Vor historischem, kulturellem und philosophischem Hintergrund legen BranchenkennerInnen ihre Position zum Thema "Wien ist (k)eine Modestadt" dar. Anschließend diskutieren sie ihr Wissen direkt mit dem Publikum.
Wien hat eine lange Tradition als "Modestadt" - zumindest was die Diskussion um diesen umstrittenen Titel angeht. Wien leistet sich ein Modefestival, Modemessen und -wochen und wird dennoch nicht in einem Atemzug mit London, Paris oder Mailand genannt. Dass dem so ist, ist für die einen ein Dorn im Auge, für andere wiederum einfach erklärbar.
Wien ist eine Stadt, in der die lokale Boutiquenszene blüht und eine gewisse Käuferkraft auch abseits der Stangenware vorhanden ist. Wiener Modedesignerinnen und -kollektive bewegen sich selbstbewusst und mit dem nötigen Support durch diverse Förderungen auf dem internationalen Parkett der großen Modemetropolen. Die Kehrseite des Glamours sind geschlossene Modehäuser, ausgelagerte Produktionen und am Rande des Existenzminimums lebende Designerinnen.
Es diskutieren
- Gerda Buxbaum/ ehem. Direktorin Modeschule Hetzendorf
- Elisabeth Noever-Ginthör/ departure
- Katharina Schinner/ Wiener Gemeinderätin
- Klaus Mühlbauer/ Mühlbauer Hüte
- Michaela Amort/ Blog/ tschilp.com
- Mario Soldo/ Messeveranstalter
- Jasmin Ladenhaufen/ Modepalast
- Peter Holzinger/ superated
- Claudia Rosa Lukas/ Claudia Rosa Lukas
- Claudia Hubmann/ Indie-Magazin
Moderation: Cloed Baumgartner
Zeit und Ort
24.02.2010, 19:00
WestLicht. Schauplatz für Fotografie
Westbahnstraße 40, 1070 Wien