Bundesheer

Zwischen militärischem Schutz und Schrott

16. Februar 2010, 18:23
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    foto: apa

    Rekruten ohne Auftrag an der Grenze, zerbröselnde Kasernen, marode Eurofighter: Die Opposition verlangt nach einem Sicherheitsrat, die Regierung beschwichtigt.

Kaum einsatzbereite Eurofighter und Panzer, unpassender Grenzschutz: DER STANDARD unterzieht die Vorwürfe gegen das Heer einem Realitycheck

Wien - Mit den "baufälligen Eurofightern" ist für den Grünen Peter Pilz das Bundesheer endgültig zu einem "Schrottplatz" mutiert. BZ-Obmann Josef Bucher warnt vor "200.000 illegalen Einwanderern", die ins Land wollen und die "eine flexible Truppe" aufhalten soll. Und FP-Chef Heinz-Christian Strache ortet eine "skandalträchtige Samenspende-Aktion", zu der Verteidigungsminister Norbert Darabos (SP) unlängst 20 Präsenzdiener verdonnert hat.

Angesichts der zahllosen Missstände beim Bundesheer verlangt die Opposition eine rasche Einberufung eines nationalen Sicherheitsrats oder eine Sondersitzung des Landesverteidigungsausschusses, denn: Es sei "hoch an der Zeit", dass Darabos dem Parlament Rede und Antwort stehe, erklärt Ausschuss-Vorsitzender Peter Fichtenbauer (FP).

Während Darabos, auch für Sport zuständig, bei den Olympischen Spielen in Vancouver weilt, rechtfertigen stellvertretend der rote Kanzler und die schwarze Innenministerin den Grenzeinsatz im Osten. "Es geht um das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung", sagt Werner Faymann. Maria Fekter lobt die "enorm hohe Akzeptanz", die die Soldaten im Burgenland und in Niederösterreich genießen.

Bietet das Bundesheer nun doch Schutz oder einfach nur Schrott? DER STANDARD prüft die hartnäckigsten Mythen über das Militär auf ihren Wahrheitsgehalt.

  • Mythos 1: Zwei Drittel der Eurofighter sind mittlerweile lahm. Auch wenn die Schlagzeilen diverser Zeitungen eine völlig marode Abfangjägerflotte trotz milliardenschwerer Kosten suggerieren: Keine Armee kann es sich leisten, alle seine Kampfjets ständig einsatzbereit zu halten. Aufgrund der heiklen Wartungsvorschriften stehen stets mehrere Kampfflieger in den Hangars. Bis Ende 2010 soll bei den Eurofightern ein "Klarstand" von 50 Prozent erreicht werden. Heißt: Dann sind immer die Hälfte der 15 Flieger zum Aufsteigen bereit. Bis dahin ist dies nur mehr bei speziellen Luftraumüberwachungseinsätzen geplant. Im Zuge des Weltwirtschaftsforums in Davos etwa waren durchaus elf Jets in Dauerbereitschaft.
  • Mythos 2: Auch jeder zweite Kampfpanzer ist hin. Knapp über 50 Prozent der 114 Kampfpanzer sind derzeit kampftauglich, der Rest steht zur Wartung an. Warum? Siehe Mythos 1, denn: Für Kampfpanzer gilt dasselbe wie für Kampfflieger.
  • Mythos 3: Ohne Grenzeinsatz drohen 200.000 illegale Einwanderer. Diese Prognose von BZÖ-Chef Bucher ist pure Panikmache. Im Vorjahr haben die im Hinterland patrouillierenden Soldaten neun illegale Einwanderer und keinen einzigen Schlepper aufgegriffen. Dennoch beschwört auch die Koalition die Ängste im Volk - obwohl neben Verfassungsexperten auch längst die EU-Kommission den Aufmarsch im Landesinnern als "bedenklich" beurteilt.
  • Mythos 4: Es gibt schon mehr Selbstmorde von jungen Grenzsoldaten als Aufgriffe. Finanzstaatssekretär Reinhold Lopatkas (VP) Argument gegen den Einsatz ist eine unpassende Übertreibung. In den letzten zwanzig Jahren haben zwar 23 Rekruten, die im Grenzeinsatz standen, Suizid begangen. Doch laut Untersuchungen waren alle "auf private Probleme" und nicht auf die "enorme psychische Herausforderung" zurückzuführen. Außerdem liegt die Selbstmordrate in der Zivilbevölkerung in der gleichen Altersgruppe höher als jene unter Grundwehrdienern an der Grenze. Zum Vergleich: Im Jahr 2008 brachten sich in Österreich 962 Männer um - was einer Rate von 23,7 pro 100.000 Einwohner entspricht.
  • Mythos 5: Rekruten werden zu Samenspenden-Aktionen herangezogen. Damit leistete sich der FPÖ-Chef wohl einen späten Faschingsscherz. Strache prangert an, dass die weiblichen Angestellten des Heeres zum Valentinstag Blumensamen bekamen. Mit der Kuvertierung wurden Rekruten beauftragt. (Nina Weißensteiner, DER STANDARD, Printausgabe, 17.2.2010)
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webinformationat
10
19.2.2010, 08:25
Österreich sollte seine Grenzen mit ausreichender Stärke militärisch verteidigen können und nicht für Auslandseinsätze aufrüsten. Ohne EU wäre Geld genug für Kasernen etc. zur Verfügung.

Die EU-Verträge verpflichten uns zur ständigen Verbesserung unserer militärischen Fähigkeiten (Aufrüstungsverpflichtung) und die EU/US/NATO-Führung will uns gerne präsenter in Afghanstan und anderwo in der Welt sehen.

Das ist verfassungswidrig, wie andere EU-Richtlinien und Verordnungen. Die Politik schaut zu und sind damit Handlanger der EU/US-Führung.

Extrabreit
11
18.2.2010, 12:50
Der Verteidungsminister sollte

jemand vom Militär sein. Zumindestens aus dem Rang eines Oberst.

Whisker
00
23.2.2010, 19:56

Völlig unsinnige Forderung, durch nichts zu begründen. Das sage ich übrigens als ehemaliger Berufssoldat...

Ein Minister muß erst einmal genügend Hausverstand besitzen, um sich in sein Ressort einzuarbeiten und es zu verstehen. Und das können ein Zivilist, Zivildiener oder Soldat gleich gut oder schlecht.

Bei einem Berufs- oder Milizsoldaten hätte ich allerdings durchaus Bedenken, daß er möglicherweise die notwendige kritische Distanz gegenüber dem eigenen Ressort nicht besitzt und "zu militärisch" denkt.

Ein Verteidigungsminister ist EBEN NICHT "zweithöchster Soldat", sondern "Verbindungsmann" zwischen dem Staat und dessen Organisation zu Selbstschutz und Selbstverteidigung.

Und dafür ist mir persönlich jedenfalls ein Zivilist lieber.

The Dude
00
18.2.2010, 13:30

OK, dann dürfen aber auch ab jetzt nur noch Sozialhilfebezieher Sozialminister werden.

Und Wissenschaftler Wissenschaftsminister! (eine Ausbildung in Handarbeiten oder abgeschriebene Diplomarbeiten zählen nicht als Qualifikation)

Und Bauern Landwirtschaftsminister.

Und Arbeiter Arbeitsminister.

...

ich bin's
16
17.2.2010, 21:56
das problem ist nicht der eurofighter, panzer oder kasernen...

sondern ein absolut fehlplatzierter verteidigungsminister. das soll nicht heissen dass der darabos schlecht ist, im gegenteil einer der besten spö'ler.

er hat keine ahnung, er hat nicht den willen ein höheres budget für das bundesheer durchzusetzen (das man z.b. der frauenministerin wegnehmen könnte -> 200 millionen für frauenprojekte?!) und letztenendes interessiert es ihn auch gar nicht. das geht so einfach nicht.
man kann das bundesheer nicht verhungern lassen.
und zu den eurofightern: so geht es JEDEM der flugzeuge betreibt. 1/3 fliegen, 1/3 in technischer überprüfung (kleines service) und 1/3 sind tatsächlich in reparatur. deshalb alleine sind 15 geräte blödsinn. 1 alarmrotte = 2 flugzeuge.
15:3= 5 --> 2 + 2 + 2 ? 5

KlassenfeindIn
02
18.2.2010, 09:43
So geht es JEDEM der flugzeuge betreibt?

Ich glaube nicht, dass es überall Verteidigungsminister gibt, die mutwillig die Ersatzteile für die angeschafften Flugzeuge abbestellen.

SagServus
11
18.2.2010, 10:25

Ich kenne auch keinen Minister der gegen sein Ressort arbeitet...

Whisker
00
23.2.2010, 20:01

Also bei einem Minister, der zB vollkommen verblödete, sexistische und schlecht (und billig) gemachte Pseudo-Werbefilme stoppt, bin ich froh, daß er gegen sein Ressort arbeitet.

Ich bin selbst Milizsoldat und empfinde den Film als Beleidigung für das Militär, weils eben nicht so aussieht.

Da hat Darabos schnell und richtig reagiert; ich möchte nicht wissen, wie lange zB Herbert Scheibner oder Günther Platter herumgeeiert hätten, bevor etwas passiert wäre.

standardniveau
12
17.2.2010, 19:09
das bundesheer hat so modernes gerät wie noch nie zuvor

aber der betrieb kostet geld

und ohne betrieb ist das beste gerät wertlos.

und wenn ich mir die einsätze in der geschichte des

bundesheeres anschaue war die einsatzbereitschaft

jedesmal sensationell gut.

2002 konnte das bundesheer innerhalb von fünf

tagen mehr als 10 000 soldaten mobilisieren und

einsätzen, die modernste streitmacht der welt (usa)

schaffte diese zahl bei einem ähnlichen einsatz

(hurrican katharina) nicht !!!

Wladimir Burdajewicz
 
02
17.2.2010, 19:00
Keine Armee kann es sich leisten, alle seine Kampfjets ständig einsatzbereit zu halten.

ist nicht das Problem. Die Flieger brauchen am Boden ständigen Service. Das Problem ist ausschlachten flugtaugliche Geräte. Und das macht keine Armee in der Welt (ist mir nicht bekannt). Ausgeschlachtet werden Flieger, die die aus dem Stand der Ressourcen ausgenommen wurden. Normalerweise werden bei der Bestellung der Flieger auch Ersatzteile bestellt, die zeitlich begrenzt müssen ausgetauscht werden. Sogar Triebwerke werden, als Ersatzteil einer Maschine bestellt (zB für 48 Flieger, 5 Triebwerke). Und da hat die Republik versagt.Das was gerade im Zeltweg ist passiert, ist ein Verbrechen und gehört von der Staatsanwaltschaft verfolgt.Was Österreich macht mit den Maschinen ist nicht mein Kaffee, aber als "normal" zu verkaufen ist ein Humbug

Walles
01
17.2.2010, 19:23

Wenn ich den Darabos richtig verstanden habe, dann will er durch das Ausschlachten der Vögel aus NATO-Kampfbombern richtige Neutralitätsflieger machen.

ceiberweiber.at
00
18.2.2010, 00:02
Die sichern aber den luftraum

nämlich auch bei internationalen anlässen, etwa in davos. es gab da nie probleme, allen jetzigen berichten zum trotz. klar, was funktioniert ist halt viel weniger interessant als die pannen....

Zappelzapp
00
17.2.2010, 23:34
Ja, der Darabos, der kanns.

Er kommt auch aus dem Burgenland. Dort haben sie schon öfter aus Wasser Wein gemacht. Bestimmt kann der Darabos auch übers Wasser gehen. Zumindest am Neusiedler See.

Helmut-S
15
17.2.2010, 17:03
Die Frau Weißensteiner liegt zwar nicht ganz falsch...

Aber ein Klarstand unter 50% bei einem Flugzeug ist nicht normal, es gibt sehr wohl Probleme mit den Ersatzteillieferungen.

Und zwar vor allem weil es halt momentan zu wenig Tranche 1 Teile gibt, da vorrangig Tranche 2 produziert wird und diese Teile erst "downcertified" werden müssen für den Einsatz auf T1.

Insofern kann man das dem Minister Darabos voll und ganz zurechnen, den sein Vergleich hat uns 15 Stück T1 statt 6 Stück T1 und 12 Stück T2 beschert.

Dr strangelove
 
41
17.2.2010, 18:58
Insofern kann man das voll und ganz Helmut-S & Co. zurechnen...


...zur Erinnerung: Die Betriebskosten waren ( - neben der nicht erfüllten Mußbestimmungen - erbrobt und eingeführtes... System...) von allem Anfang an ein gewichtiges Argument gegen den EF!
Helmut-S und Co. haben das aber immer vom Tisch gewischt... und zu rechtfertigen versucht dass dieser komplette Bereich bei der Typenentscheidung explizit ausgeklammeret wurde...
zur Erinnerung: Scheibner, Platter und Co haben sich z.B. nicht einmal um notwendige Lizenzen gekümmert...

jetzt so zu tun, als ob ausgerechnet der ursprüngliche - von Anfang an durch und durch vollkommen idiotische Tranchenmix(!) leichter und billiger... zu betreiben sei als eine einheitliche Flotte, zeigt einmal mehr wes Geistes Kind Helmut-S & Co. repräsentieren...

Helmut-S
12
17.2.2010, 19:49
Die Betriebskosten...

...hätten Sie weder für den Gripen C (unser Model war damals auch noch nicht im Einsatz und eingeführt...) noch den EF realistisch ermitteln können, das hat beim Draken mehrere Jahre gedauert bis wir selbst wussten was uns jede Flugstunde kostet.

Und Platter hatte die Lizenzen längst angefordert, da hat sich Darabos geweigert (um die Maschinen möglichst lange von der ersten Landung in Österreich abzuhalten) diese zu bezahlen.

Und der "idiotische Tranchenmix" wäre auf Kosten EF-GmbH zu einer reinen T2 Flotte geworden - aber selbst mit 12 T2 von insgesamt 18 Maschinen hätten wir heute wahrscheinlich eine bessere Einsatzbereitschaft als mit 15 T1.

Dr strangelove
 
11
17.2.2010, 21:35
bis wir selbst wussten...


...für jemanden der bei seinen Behauptungen ein 'Memorandum of Understanding'...nicht von einem Vertrag unterscheidet... mag durch das für Österreich ausverhandelte(!) Tranchen update eine reine T2 Flotte entstehen...

wer sich jedoch an die Tatsachen hält kommt nicht daran herum, dass trotz irgendwann...durchgeführten update vom Fahrwerk... bis zum Triebwerk Tranchen-Unterschiede - mit allen daraus resultierenden Konsequenzen... bestehen bleiben!

shame on You

Helmut-S
11
18.2.2010, 10:08
Aha, und die deutschen R2-Maschinen...

...mit Retrofit auf Block5 die wir durch den Vergleich erhalten haben sind jetzt einheitlich gegenüber unseren "puren" Block5 Tranche 1 oder wie?

Wie man als Insider ja weiß, wurden teilweise unsere neueren Block5 sogar ein bissl downgraded damit man sich irgendwo bei "Block4 and a half" trifft mit den deutschen Block 2er Upgrades.

Also reden's nix von "Tranchen-Unterschieden" wenn Ihr Lieblingsminister selbst da eine Mischung gebastelt hat die um nix besser war.

Bei den deutschen Maschinen waren wir übrigens nie an der Bauaufsicht beteiligt, unsere eigenen hätten wir von A bis Z verfolgt und jeden Baufortschritt selbst abnehmen dürfen.

Auch das nicht grade ein Qualitätsmerkmal des "Darabos-Deals"

Dr strangelove
 
11
18.2.2010, 13:11
reden's nix von "Tranchen-Unterschieden"


...reden's nix von 'Was war davor was kummt dannoch...'
...reden's nix von 'Was ist Ursache und was Wirkung...'

shame on You

Helmut-S
00
18.2.2010, 13:44
Out of Arguments, down to weird language?

Helmut-S
26
17.2.2010, 17:37
Kleiner Nachtrag:

Die Knappheit an T1 Teilen liegt schlicht darin das seit letztem Jahr serienmäßig nur mehr Maschinen (und Teile) der Tranche 2 gefertigt werden. "Neue" T1 Teile wirds glaub ich nicht mehr geben, die Fertigungslinien sind umgestellt.

Die deutsche Luftwaffe hat sich für deren T1 Flieger ein genügend großes Ersatzteillager geleistet bis die T2 Trümmer freigegeben sind für diese Verwendung.

Da wir in Österreich so eine Vorratshaltung nicht teuer bezahlen wollten, schauen wir jetzt a bissi deppert.

Und natürlich kommt der menschliche Faktor dazu:

Vor Darabos/Medienskandalhype waren wir "Vorzeigekunde" als erstes Exportland für den Eurofighter, der von der EADS gepflegt wurde. Nach Darabos gibts nur mehr Dienst nach Vorschrift.

Dr strangelove
 
11
17.2.2010, 19:08
Kleiner Nachtrag...

...zum vorgeschriebenen(!) Liefertermin musste EADS letztendlich gar nicht liefern...
und als dann geliefert wurde, waren die Maschinen bereits so veraltert, dass es nicht einmal mehr Ersatzteile dafür gibt...

ps.Fehlende Ersatzteile waren eine der Horror - Prophezeiung mit der Helmut-S & Co. MiG dikreditiert haben
pps. Keine Ahnung wie viele F-16 Varianten es welweit gibt, dennoch sind Ersatzteile offenbar problemlos verfügbar...

ad "Vorzeigekunde"
Wie EADS weit wichtigere Kunden als Österreich behandelt sieht man gerade beim A-400...
und wie Österreich behandelt wurde (bzw. wie gut die Regierung Schüssel verhandelt hat...) zeigt z.B. Liefertermin... diverse Übergangslösungen...(Miete Tranche I...) bis hin zum Tranchenmix

Helmut-S
12
17.2.2010, 19:52
Den Liefertermin 2005...

...hätte kein Lieferant halten können (dank der politisch über ein Jahr verspäteten Vertragsunterzeichnung erst Sommer 2003) ausser die gebrauchten F-16 aus den Niederlanden. Das Sie das jedesmal als Versäumnis der EF GmbH darstellen ist faktisch ein Schmarrn. Niemand kann in zwei Jahren neue Flugzeuge bauen, manche Triebswerksteile alleine brauchen 9 Monate.

Und es gibt in den USA alleine über tausend F-16 in allen Varianten, nona gibt es dafür genug Ersatzteile am Markt.

Hätte Ihr Lieblingsminister sich nicht eingemischt, wäre es zwar trotzdem nicht das Vorzeigeprojekt der europäischen Luftfahrt geworden, aber AUT hätte zumindest die gleichen Fähigkeiten und Service-Level wie Deutschland.

Dr strangelove
 
11
17.2.2010, 21:37
Den Liefertermin 2005...


...die Tatsache, dass die Hersteller den Liefertermin ab 2005 ausschreibungsgemäß zugesichert(!) haben und sowohl von SAAB als auch EADS aufrecht erhalten bzw. verlängert wurde ist dokumentiert!

auch wenn sich Helmut-S & Co. nicht mehr erinnern... wie Sie seinerzeit in Sachen Übergangslösung...Tranche...update... usw. argumentiert haben!

shame on You

Helmut-S
01
18.2.2010, 10:36
Dann zeigen Sie mir das Dokument...

...der Ablauf der ersten RFI/RFP und der zweiten RFP ist klar protokolliert. Da den ersten RFP niemand geschafft hätte, hat man eine abgewandelte Form erneut angefragt, da war 2005 kein Thema mehr.

Und nochmal: Der Hersteller kann einen Termin nicht einhalten wenn die Regierung selbst den Vertrag ein Jahr verspätet unterzeichnet.

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