Irak-Krieg und Wechselkurse drücken Quartalsumsatz von LVMH

9. April 2003, 09:34
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Paris - Der weltweit tätige französische Luxusgüterhersteller LVMH hat im ersten Quartal 2003 einen Umsatzeinbruch über 5,1 Prozent ausgewiesen. Das Unternehmen machte am Mittwoch in Paris hierfür den Irak-Krieg, die Wechselkursentwicklung (Euro-Aufwertung), eine allgemeine Konsumzurückhaltung sowie die SARS-Epedemie in Asien verantwortlich. Die Umsätze im Berichtsquartal hätten 2,803 Mrd. Euro nach 2,956 Mrd. Euro in der entsprechenden Vorjahreszeit erreicht.

In der LVMH-Mitteilung hieß es weiter: "LVMH beobachte die weltweiter Wirtschaftslage genau und beschleunige die notwendigen Maßnahmen, um die Profitabilität zu verbessern und Marktanteile zu gewinnen." Es bleibe bei dem Ziel, das Betriebsergebnis in 2003 spürbar zu erhöhen.

Zum Konzern gehören Marken wie Dior, Moet&Chandon-Champagner sowie die für Handtaschen und Reisegepäck bekannte Marke Louis Vuitton.(APA/Reuters)

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