Drei Deutsche in Dominikanischer Republik ums Leben gekommen

8. April 2003, 18:45
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Paar wurde ermordet - Tod eines Bayern noch unklar

Santo Domingo/Ingolstadt - Ein Paar aus dem sächsischen Plauen ist im Norden der Dominikanischen Republik ermordet worden. Ein weiterer Deutscher wurde unabhängig davon tot in einem Hotelzimmer des Landes gefunden. Im Fall des Paares wurden laut örtlichen Presseberichten vom Dienstag zwei Tatverdächtige festgenommen.

Tatort war der Ort Samanta 245 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Santo Domingo. Vor einigen Jahren hatten sich die Deutschen dort niedergelassen. Die Polizei vermutet, dass die Tat auf das Konto bezahlter Mörder geht. Die Deutschen hätten deren Auftraggebern Geld geschuldet.

Unter zunächst ungeklärten Umständen kam ein 36 Jahre alter Mann aus dem oberbayerischen Langenmosen in dem Land ums Leben gekommen. Der Mann sei am Montag tot in seinem Hotelzimmer gefunden worden, berichtete die Polizei in Ingolstadt. Dem Vernehmen nach wies die Leiche Verletzungen auf. Der Mann war Anfang April als Tourist in die Dominikanische Republik gereist. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes sagte, die deutsche Botschaft in Santo Domingo sei eingeschaltet. (APA/dpa)

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