Erste Klappbrücke Wiens kommt vor die Urania

15. Februar 2010 13:40
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    Foto: apa/krolikowsky & schmitt

    Wien bekommt seine erste Klappbrücke zwischen Urania und Strandbar Herrmann

Ab 2012 soll eine Fußgänger- und Radfahrerbrücke vor der Urania den Wienfluss überspannen

Wien - Wien erhält seine erste Klappbrücke: Ab voraussichtlich 2012 soll eine Fußgänger- und Radfahrerbrücke vor der Urania den Wienfluss überspannen. Das Tragwerk wird die direkte Verbindung zur Strandbar Herrmann und dem dortigen Donaukanalufer ermöglichen. Damit soll der jetzige Umweg über die Radetzkybrücke obsolet werden.

Das Siegerprojekt des EU-weiten Wettbewerbs "Connecting Link" wurde von Architekt Manfred Wehdorn und Planungsstadtrat Rudi Schicker präsentiert. Da die Donaukanalschiffe in der Mündung des Wienflusses wenden müssen und dies bei Hochwasser zur einer Demolierung einer dort befindlichen Brücke führen würde, war die Beweglichkeit eine Vorgabe beim Wettbewerb. Das Siegerteam Krolikiwski Schmitt aus London hat deshalb eine Klappbrücke entwickelt.

Tragwerk hebt sich innerhalb von vier Minuten

Demnach hebt sich bei Bedarf das gesamte Tragwerk innerhalb von drei bis vier Minuten zur Seite des Herrmannparks. Dies könnte im Extremfall 15 Mal täglich der Fall sein. Stilistisch tritt die Brücke so weit wie denkbar in den Hintergrund und lässt damit den Blick auf die denkmalgeschützte Radetzkybrücke von Josef Hackhofer und Friedrich Ohmann sowie die Urania frei.

Bei dem minimalistischen, geraden Entwurf ist das Geländer vollständig in den Korpus integriert, wobei in diese seitlichen Begrenzungen auch das Lichtkonzept eingearbeitet wird. Der Entwurf hat sich gegen 48 Wettbewerbsteilnehmer durchgesetzte. Als Baubeginn wird 2011/2012 angepeilt. (APA)

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unterwegs in Österreich
25.03.2011 21:14
Lichtkonzept?

Wir sollten Strom sparen, dazu gehört aber auch, dass die seitliche Brückenbeleuchtung der Donaukanalbrücken (und auch der Klappbrücke) abgeschaltet wird.

Das Klappen der Brücke könnten ja die Bezirksparteimitglieder händisch erledigen, spart wieder Strom

ruzika
25.03.2011 00:43
geil, bin schon gespannt,

ob die autos eine oder zwei spuren dazu bekommen.

joky1
28.03.2011 08:47

ah, ein visionsloser Stadtplaner? Dann könnten Sie es in Wien weit bringen :-)

stoiker
24.03.2011 21:06

wenn ich neue fenster bei mir im haus einbauen möchte,dann gibts unmengen an auflagen und wickel mit der behörde.
aber wenn jemand einen blickwinkel auf derartige gebäude definitiv zerstört,dann ist das schon ok.
lauter irre.das problem ist,das autofahrer radlpolitik betreiben.

M L3
04.02.2012 20:28
Na das Grundproblem ist, das Grüne(Auto)-Verkehrspolitik betreiben

Das ist wie sprichwörtlich "den Bock zum Gärtner machen" bei der Autofeindlichkeit kann nichts gescheites rauskommen.

Mirstetta Toni
07.09.2010 13:19

günstiger würde ein katapult kommen.

der_kleine_pariser
 
12.11.2010 21:19

Wäre als tourismusattraktion auch um einiges interessanter.

nur der prater würde sich wahrscheinlich über die Konkurenz aufregen!

oiso
24.06.2010 21:32

hä? unmittelbar neben einer bereits bestehenden brücke kommt ein klappbare brücke?! za wos genau? gäbe einige andere stellen am donaukanal wo´s sinnvoller wär. und wieviele radfahrwege könnte man um das geld für die unnedige brücke wohl bauen...

R. Lexer
25.03.2011 11:21

Das IST Radverkehrsförderung. Momentan muss man mit dem Rad vom Donaukanal eine Rampe rauf, auf einen beschissenen Radweg an der Urania vorbei, und dann wieder eine Rampe zum Donaukanal runter.

joky1
28.03.2011 08:54

ich fahre die Strecke äußerst selten und wenn dann nur für Spazierfahrten.

Tja, beim spazieren fahren ist mir ein Umweg über die Radetzkybrücke auch egal, wenn ich als Alltagsradler unterwegs bin meide ich den Donaukanal da die wenigen Auf- und Abfahrten gleich viel Zeit rauben als das übersetzen an dieser Stelle.

Also diese Millionen werden sicherlich nicht helfen, die Straßen Wiens autofreundlicher zu machen.

Der einzige Vorteil, den ich sehe, ist eine gewisse Attraktivierung des Donaukanals...

Hoffentlich gehören derartige Geldverschwendungen bald der Vergangenheit an,...

Gruß

tomex
26.03.2011 10:45

Oje, das tut mir aber leid ... ich fahr jeden Tag und da das ist das geringste Problem im Wiener Radwegenetz.

bei uns in bagdad
01.06.2010 12:09
vorwahlzeiten

geld spiel keine rolle!

ohromat
24.03.2011 23:26

hm, hatten wir nicht gerade eben im herbst die wahl?

joky1
28.03.2011 08:56
Vor der Wahl bleibt vor der Wahl!

"Das Siegerprojekt .. wurde von .. Planungsstadtrat Rudi Schicker präsentiert."

"15. Februar 2010, 13:40"

edgemeggs
25.03.2011 02:08

nach dem spiel ist vor dem spiel ...

Elisabeth68
24.02.2010 21:58
unnötig

hoffentlich wird der unfug gestoppt!
eine brücke die mehrmals täglich aufklappt weil der twincityliner dort umdreht ist ein schwachsinn und gefährlich. huhu! dort ist daneben eine brücke mit gaaaanz breitem zweiseitigem gehsteig. um fußgeher und radfahrer zu schützen braucht es nur ein geländer/leitschiene zur fahrbahn. Kosten: ein tausendstel!

mortibus
12.03.2010 12:47
Ist eben klasser, wenn's eine eigene Radlbrücke gibt.

Offenbar können's manche Menschen nicht aushalten, wenn mal Geld für Radfahrer ausgegeben wird.

jumpingjack flash
01.06.2010 07:18

kennen sie die vorhandene brücke dort eigentlich?
sollte das unnötige ding wirklich um steuergeld gebaut werden gibts genau einen grund - geld, schmiergeld, freunderlwirtschaft - sachlich ist das dort völlig daneben.

...baba und foi ned!
23.02.2010 20:18
ich finds super!

Einmal eine gute Idee! Das mit dem 15x Hochklappen wegen Hochwasser klingt allerdings nach einem journalistischen Hollerkoch.

Nothing Hill
25.03.2011 12:13

wieso? jedesmal, wenn einer im 6. die klospülung betätigt ;-)

jumpingjack flash
17.02.2010 15:40

bitte wozu das ganze - bzw. wer zahlt? hoffentlich geht das nicht auf steuergeld, denn die brücke ist unnötig, der aufwand mit bis 15mal pro tag hochheben irrsinn - wenn die auch nur 1min. hochgehoben wird ist man schneller über den jetzigen weg. ich kapier es nicht.

robertoricci
17.02.2010 17:07

wer zahlt?
entweder ein privater investor, der für die brücke eine überquerungsgebühr i.d.h. von 10€ verlangen muss, damit sich das ganze auch schon bei 365 mal 50 passanten im jahr halbwegs rechnet.
oder wir alle.

jumpingjack flash
19.02.2010 14:18

zu befürchten ist zweiteres - und was bringt die brücke wirklich? einzig jene die entlang des donaukanals unterwegs sind sparen sich ein paar höhenmeter - ansonsten - runter zum kanal, bzw. wieder rauf müssen alle anderebn sowieso - schad ums geld - egal wer das zahlen sollte.

mortibus
12.03.2010 12:49
Am Donaukanal soll's eben eine ordentliche durchgängige Verbindung geben.

Wer sagt, dass Radler immer nur einen winzigen Streifen neben den Durchzugsstraßen bekommen müssen?

stoiker
24.03.2011 21:18

es gibt bereits eine solche verbindung,nämlich den kanal selbst.diese brücke führt in einen sandhaufen mit lokal.
ist daher aufgrund von dummheit
(das führen von radwegen"durch"lokale ist dumm),
abzulehnen.

zu hinterfragen ist,wie sehr der strandbarbetrieb da die finger drin hat.

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