Politischer Verrat an den Versicherten

14. Februar 2010, 17:24

Im Wahljahr drückt sich die Politik um eine Diskussion über Sparpakete - Bei der Gesundheit wird aber langsam deutlich: Man will Leistungen drastisch reduzieren

Ehrlichkeit gehört nicht unbedingt zu den politischen Generaltugenden. Das weiß der gelernte Österreicher. Was sich aber dieser Tage abspielt, ist selbst für Hartgesottene schwer verträglich. Die Regierung drückt sich öffentlich und für jeden offensichtlich vor einer Antwort auf eine der aktuell brennendsten Fragen: Wie und wo will man das Geld, das man zur Rettung so mancher Bank freizügig und ohne große Auflagen lockergemacht hat, wieder einsparen? Eigentlich hätte sich die Bevölkerung spätestens im Herbst dieses Jahres eine Antwort erwartet. Fast zeitgleich mit den Wiener Landtagswahlen hätte der Finanzminister die Horrorzahlen, Pardon, das Budget, für 2011 vorlegen sollen.

Doch weit gefehlt. Die Politstrategen haben anders entschieden und schieben die schmerzliche Diskussion hinaus. Vorher will man unbeschadet die Wahlen des Jahres 2010 überstehen, erst dann bekommen die Bürger des Landes eine Grauslichkeit nach der anderen präsentiert. Klar: Nach den diesjährigen Wahlen steht eine zweijährige Wahlpause ins Haus. Bis sich die dem Ende zuneigt, so lautet das Kalkül, sind die Einschnitte schon wieder verheilt.

Auch wenn die Politiker eine ehrliche Debatte über die Zukunft dieses Landes meiden, lässt sich doch auch schon heute einiges über die Prioritäten sagen. Im Gesundheitsbereich droht eines der größten Sparpakete überhaupt. Derzeit gibt es kaum einen Politiker, der nicht locker-lässig die Mär von Milliardeneinsparungen im Gesundheitswesen nachplappert. Selbsternannte Experten haben dieses Potenzial einmal erdacht, einer Überprüfung haben die Zahlen noch nie standgehalten. Hier die Fakten: Der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt liegt in Österreich seit zig Jahren konstant bei etwas über zehn Prozent (zuletzt sind sie sogar leicht gesunken). Damit liegen wir unter den Werten von Deutschland und der Schweiz. In den USA beträgt der Anteil gar mehr als 16 Prozent - Barack Obama will den übrigens steigern.

Faktum ist, dass wir in Österreich zu wenig und nicht zu viel für unser Gesundheitswesen ausgeben. der Standard titelte jüngst: "Alarm wegen Gesundheit der Kinder in Österreich." Im Text war dann von für Österreich miserablen internationalen Vergleichswerten etwa bei Fettleibigkeit, Selbstmordgefährdung oder Alkohol- und Nikotinsucht die Rede. Das ist ein trauriger, weil richtiger Befund. Aber anstatt wie von der Ärzteschaft gebetsmühlenartig gefordert Geld für Prävention auszugeben, basht uns die Politik, wenn wir mehr Leistungen für die Patienten fordern. Nur zwei Fakten, um die Situation zu verdeutlichen: In Wien gibt es keine einzige (!) Kassenstelle für Kinderpsychiatrie. Aber es ist schon klar, die Politik muss Prioritäten setzen und anstatt kranker Kinder Kärntner Kreditinstitute auffangen. Zum politischen Klischeebild der angeblich unmäßigen Ärzteschaft: Für einen Hausbesuch inklusive Anfahrtszeit bekommt ein Hausarzt in Wien rund 37 Euro. Um diesen Betrag verlässt ein Mitarbeiter eines Schlüsseldienstes nicht einmal seine Garage.

Aber einerlei: Die Politik glaubt, sie könne Milliarden Euro einsparen. Als Beweis dienen unter anderem die maroden Krankenkassen mit ihren Defiziten. Doch wer hat denn die verursacht? Es war die Bundesregierung (damals Schwarz-Blau), die den Kassen rechtswidrig versicherungsfremde Leistungen wie das Wochengeld aufgebrummt hat. Die Kassen sind deshalb krank, weil sie absichtlich ins Minus getrieben wurden. Allein die Wiener Gebietskrankenkasse zahlt jährlich 20 Millionen Euro Zinsen für ihre Schulden. Das ist - politischer - Verrat an den Versicherten.

Zum Diktat der entleerten Kassen kommen seit kurzem Pläne des Gesundheitsministeriums, die Zahl der niedergelassenen Ärzte zu reduzieren und so das Angebot für die Patientinnen und Patienten gezielt zu verknappen. Wien wird dabei das leuchtende Beispiel Oberösterreich vorgehalten. Übrigens: Dort hat sogar der regierende ÖVP-Landeschef Josef Pühringer im jüngsten Wahlkampf dutzende Facharztstellen "gefordert", weil der niedergelassene Bereich davor systematisch ausgehungert wurde.

Wenn das die Vision für unser Gesundheitswesen ist, dann sollte die Politik schleunigst ihre Prioritäten überdenken. Oder sie soll sagen, welche Leistungen wegfallen, wenn man die Milliarden aus dem Gesundheitswesen abgezogen hat. Sie soll offenlegen, ob sie Selbstbehalte einführen will. Das wäre wenigstens der Ansatz zu einer ehrlichen Debatte. (Johannes Steinhart, DER STANDARD, Printausgabe, 15.2.2010)

 

Zur Person: Dr. Johannes Steinhart ist Vizepräsident der Wiener Ärztekammer. Er ist ärztlicher Leiter des Krankenhauses "Göttlicher Heiland" in Wien, betreibt eine Facharzt-Kassenpraxis in Simmering und ist ausgebildeter Gesundheitsökonom.

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    Posting 1 bis 25 von 84
    1 2 3
    Seria
    00
    15.2.2010, 22:28

    aber in Ktn wird der Führerschein jugendlicher mit €1000 und der Einbau einer Alarmanlage mit €300 subventioniert, im Namen des LH. Bundesweite Sparreformen werden da auch einfach ignoriert usw

    conmigo
    00
    15.2.2010, 17:59
    blöde frage...

    bei den % gesundheitsausgaben in den usa sind doch auch private augaben (insbesondere teure privatkrankenkassen) eingerechnet oder? und wohl auch die horrenden ausgaben für rechtsschutzversicherungen der ärzte; zumindest mittelbar, da sich diese in den im vergleich zu ö irrsinnig hohen arzthonareren niederschlagen?!

    Tomatenkönig
    01
    15.2.2010, 17:47
    System optimieren

    Österreich verfügt über ein hervorragendes Gesundheitssystem. Wenn nun der Vizepräsident der Wiener Ärztekammer zielsicher erkennt, dass es daran mangelt, dass zu wenig Geld in das System gepumpt wird, so möchte ich doch schwer daran zweifeln, dass ihm das Allgemeinwohl der Bürger am Herzen liegt. Eher neige ich zur Ansicht, dass die Ärztekammer gerne einen größeren Kuchen zum Naschen hätte. Meine Kenntnis des Systems besagt, dass es daran krankt, dass immer mehr mit demselben Geld geleistet werden muss, weil es politisch nicht vertretbar ist zu sagen, dass es genug an Leistungen ist. Ich denke es wäre sinnvoll, einen Kostendeckel hier einzuziehen und zu durchforsten, wo das System ausgenutzt wird (Ärzte, Rotes Kreuz etc.).

    hot doc
    00
    15.2.2010, 20:39
    reden wir über fakten, statt über ihre meinungen.

    fakt, ist, dass die gesundheitsausgaben stabil sind, knapp ber 10% des bip. das märchen von der kostenexplosion ist schlicht betrug.
    fakt ist, dass die lebenserwartung in österreich steigt, und damit die anzahl multimorbider, betreuungsaufwändiger patienten.
    fakt ist, dass die ärztehonorare nur 15% der kassenausgaben ausmachen.
    ihre kennntnis ist unzureichend. es stimmt, dass mit dem selben geld immer mehr geleistet werden muss, aber deshalb, weil die nachfrage von leistungen steigt ohne diese zu finanzieren. jetzt ist das maß voll. also, wenn sie kostendeckel einführen, so wird das leistungsdeckel nach sich ziehen. bei der qualität der medizinischen versorgung nämlich.

    Der Beobachter3
    00
    15.2.2010, 15:25
    Sparen ist das Gebot der Stunde!!

    Wer soll sonst die Medikamente für die Asylanten bezahlen!! Also muss gnadenlos bei den Österreichern gespart werden!!

    feldmarschall laudon
     
    91
    15.2.2010, 12:43

    Nun ich könnte populistisch antworten, daß die Krankenkassen Jahrzehnte Selbstbedienungsläden der Angestellten waren und rote Minister für sie verantwortlich. Tatsache ist, daß die Menschen immer älter werden, es neuere und teurere Behandlungsmethoden gibt und deshalb ein ausgeglichenes Budget unter den gegebenen Umständen nicht möglich sein wird. Kein Politiker, welchen Couleurs auch immer, traute sich dieses Themas anzunehmen, wohl wissend die Bevölkerung gegen sich und seine Partei aufzubringen. Jahrelang Augen zu und durch, und jetzt haben wir das Problem. Genau das gleich Spiel gibt es beim Pensionssystem, zuerst alles abstreiten ( s.h.Pensionistenbrief), dann ein wenig da und dort ändern, und in rund 10-15 Jahren das böse Erwachen

    flint stone
    03
    15.2.2010, 14:50
    überlegen sie doch....

    Die Verwaltungskosten betrugen seit jeher rund 3% des Leistungsaufwands der Kassen. Schon immer waren die Versicherungsleistungen weit über 90% der Ausgaben. Das Problem der Krankenkassen war immer, dass die Steigerung der Ausgaben für die Versicherungsleistungen (dank ausufernder Heilmittelkosten) in "normalen" Jahren höher war als die Beitragseinnahmen. Nur während der Hochkonjunktur hielt sich das die Waage. Bei den Pensionen muss man sich nur vor Augen halten, dass die Lebenserwartung in den letzten 10 Jahren um über 1 Jahr gestiegen ist, während das de facto Antrittsalter um einige Monate niedriger als vorher liegt. Hacklerregelung sei Dank

    Josef Malik
    011
    15.2.2010, 14:01

    Ich denke, daß vor allem die nicht der Sozialversicherungspflicht unterliegenden Einkommen aus Kaptialerträgen für die finanzielle Schieflage der Krankenkassen verantwortlich sind.

    Daher schlage ich vor, sämtliche Einkommen der Sozialversicherungspflicht zu unterwerfen. Ich bin mir sicher, daß die Finanzierbarkeit des Gesundheitswesens mit dieser Maßnahme langfristig sichergestellt wäre.

    tramezzino
    00
    15.2.2010, 17:25

    du meinst, so wie die mineralölsteuer zweckgebunden für straßenbau und infrastruktur verwendet wird? ....

    wenn ich 3% zinsen für mein sparguthaben bekomme (momentan ohnehin weniger) und davon 25% kapitalertragssteuer zahle, das soll nicht reichen?

    wwwtom
    00
    15.2.2010, 20:17
    Wieso fühlen sich eigentlich immer die betroffen, die eh zahlen?

    Die wirklich Kohle haben leisten keinen Beitrag, dafür zahlen alle die ihr sauer verdientes Geld auf ein Sparbuch legen dort das 3. mal Steuern.

    ChristianderGuru
    22
    15.2.2010, 12:15
    Die Argumentation kennen wir vom Chef der Wiener Gebietskrankenkasse Franz Bittner zur Genüge:

    Alle anderen sind schuld nur nicht das Management der Wiener GKK, das seit Jahren untätig und reformunwillig einen Schuldenberg anhäuft, den die Privinz-GKKs ausgleichen können.
    Vielleicht wäre mal Kritik am gewerkschaftlichen Multifunktionär- und Kassierer Bittner angebracht.

    hot doc
    00
    15.2.2010, 12:34

    bittner ist nicht mehr chef der wgkk. und er hat schon gewusst, warum er rechtzeitig in die pensi gegangen ist.

    Sag' zum Abschied leise "Euro"
     
    32
    15.2.2010, 11:32
    Rechnet mit extremen Steuern

    Die europäischen Staatshaushalte sind insgesamt nicht mehr zu retten, jeder Versuch wird nur die Massen verarmen, aber keinen Lösung bringen können.

    Leider wird dieser Umstand gerade von den Politikern nicht behirnt, sind sie es doch, die den Staatsbankrott am wenigsten wahrhaben wollen!

    Daher rechne ich mit einem letzten, aber gewaltigen und vor allem aggressiven Aufbäumen des todgeweihten Staatsmonsters, bei dem die Menschen noch mal so richtig im Namen der "Rettung" abgezockt werden, bevor der Bankrott eintritt.

    Eine Flucht in andere Länder/Währungen bringt nichts, diesmal ist der gesamte Westen betroffen. Einzige sichere Transportmöglichkeit von Werten über diese Zeit sind Gold und Silber.

    hot doc
    01
    15.2.2010, 12:09
    das ist unnötige panikmache, was sie schreiben

    Sag' zum Abschied leise "Euro"
     
    00
    15.2.2010, 14:13
    Es ist Tatsache,

    dass die Südeuropäer hoffnungslos überschuldet sind.

    Eine Staatsverschuldung von über 100% des BIP ist schon rein technisch nicht mehr zurückzuzahlen.

    Ö und D haben noch etwas Spielraum, der täglich schwindet. Oder sehen Sie irgendwo eine Rückführung der Schuldenlast?!?

    Aber dafür haben wir ja ein paar Jahrzehnte ganz schön gelebt- die Logik des Sozialstaates.

    aberpram
    01
    15.2.2010, 10:35
    "Sparen" ist nur Symptombekämpfung

    Ziel im Gesundheitsbereich sollte es eigentlich sein, ein selbstregulierendes System zu schaffen, d.h. dass jeder Beteiligte profitiert, wenn auch die Gesellschaft profitiert.
    Ein Patient sollte etwa belohnt werden, wenn er das Gesundheitssystem wenig belastet, aber auch wenn er regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen wahrnimmt, was Spätfolgekosten für die Gesellschaft reduziert.
    Ein Arzt sollte davon profitieren, wenn seine Patienten gesund sind und bleiben.
    Die Kassen sollten profitieren, wenn ihre Verwaltung möglichst wenig Mittel benötigt.
    usw.
    Wenn es gelänge ein derartiges System einzuführen würde automatisch im Gesundheitswesen gespart, ohne aber die Versorgung des Einzelnen zu verschlechtern.
    Kommentare?

    k.an
    02
    15.2.2010, 13:28

    ein, wie ich finde, gutes Anwendungsbeispiel aus dem KV Vertrag meiner Schwester (in Deutschland, wo frei KK Wahl besteht...)

    Als sie neu in den Vertrag eingestiegen ist bekam sie 30% Rückerstattung für Zahnersatz, wenn sie jährlich zu Kontrolle geht, dann bekommt sie in ein paar Jahren 80% zurückerstattet. So ähnlich könnte man das sicher in vielen Bereichen anwenden.

    Count Zero Interrupt
    00
    15.2.2010, 12:26

    "Ein Arzt sollte davon profitieren, wenn seine Patienten gesund sind und bleiben." - könnte großes potenzial für ungerechtigkeit und profitgier wider den hilfsbedürftigen bergen

    The Dark
    02
    15.2.2010, 12:57
    und was hat jetzt

    ein Arzt davon wenn seine Patienten gesund sind? Ein Schelm der Böses dabei denkt!

    Nazgûl
    00
    15.2.2010, 13:57

    Dem Grunde nach: In etwa das Selbe was ein Wirt davon hat, wenn er seine Gäste speist.

    Ihre Frage ist dumm und bösartig. Und Sie sind ganz gewiss kein Schelm.

    aberpram
    00
    15.2.2010, 15:08
    Stammgäste

    Nun ja, ein Wirt freut sich auch über Stammgäste, und nimmt dabei manchmal auch in Kauf, dass der eine oder andere Alkoholiker dabei ist...

    Aber das war wahrscheinlich nicht der Vergleich den Sie ziehen wollten...
    ;-)

    Ritzi
     
    00
    15.2.2010, 11:57

    Ich kann mir nicht vorstellen wie das in der Praxis in Gesundheitswesen funktionieren soll.

    Wenn der Patient belohnt wird weil er das System nicht belastet (auf gut deutsch "gsund bleibt"), werden andere bestraft. Der Patient der weniger einzahlt schädigt entweder die Kassen oder die anderen müssen mehr einzahlen. Auf jeden Fall werden chronisch Kranke oder ältere Menschen nicht belohnt werden. Das mit den Vorsorgeuntersuchungen wär aber durchaus positiv!

    Wie soll der Arzt davon profitieren wenn er keine Patienten betreut?

    Bei den Kassen und der Verwaltung stimme ich Ihnen voll und ganz zu.

    Aber das reicht nicht, Gesundheitswesen kostet nun mal Geld, und das muss man halt auch bereitstellen.

    The Dark
    10
    15.2.2010, 12:23
    trotzdem

    ist es bei jeder privaten Krankenversicherung die normalste Sache der Welt dass man einen Teil der Prämien rückvergütet bekommt wenn man keine oder nur sehr wenig Leistungen in Anspruch nimmt.

    Auch kann man bei jeder privaten Krankenversicherung zwischen einem Tarif mit Selbstbeteiligung und ohne Selbstbeteiligung wählen. Bei der gesetzlichen KV wird allerdings wird man fast schon so wie in der Ex-DDR zwangseingestuft (hinsichtlich Krankenkasse etc.) und das wars.

    Im alten China wurde übrigens das Honorar des Arztes danach bemessen wie gesund seine Patienten waren. Waren sie alle krank bekam er kein Honorar. Wenn bei uns alle "gesund" sind geht der Arzt in Konkurs...

    Para Dox
    01
    15.2.2010, 13:21

    Dir dürfte der Unterschied zwischen einer privaten Versicherung und einer Sozialversicherung nicht ganz klar sein.

    Firefrorefiddle
    02
    15.2.2010, 14:45

    wenn die sozial"versicherung" wirkliche eine versicherung wäre, dann wären die prämien nach risiko, also nach alter, beruf, krankheiten etc., gestaffelt. so ist sie aber eine nach oben gedeckelte (höchstbemessungsgrundlage) steuer.

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    Posting 1 bis 25 von 84
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