derStandard.at-Reportage aus Dresden

Flaggen gegen Rechts

Andreas Bachmann, 15. Februar 2010 22:50
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    Rund 3.000 Personen kamen zur spontanen Blockade-Demonstration am Albertplatz in Dresden.

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    Einige Demonstranten hatten ihre ganz eigenen Vorstellungen davon, wie man mit Rechten umgehen soll.

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    Ein großes Polizeiaufgebot aus ganz Deutschland trennte rechte und linke Gruppen. Es kam nur zu wenigen Zusammenstößen.

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    Konstantin Wecker während der Blockade am Samstag: "In manchen Gegenden hier beanspruchen die Rechten die kulturelle Hoheit und sagen das auch ganz offen."

Zum ersten Mal konnten die Aufmärsche von Neonazis am Jahrestag der Luftangriffe auf Dresden verhindert werden - Wie eine Stadt sich erfolgreich gegen eine Demonstration wehrte

Ob er denn traurig sei, heute hier sein zu müssen? Konstantin Wecker blickt kurz auf und sein Gesicht wird müde. "Ich bin seit 40 Jahren traurig darüber, dass es noch immer Nazis gibt. Meine Lieder haben leider nichts bewirkt", sagt er. Ein neben ihm stehender Freund spendet ihm ein aufmunterndes Lächeln, das sagen will: "Ach Konstantin, jetzt sieh das doch nicht so schwarz!" - oder treffender: Braun.

Der Naziaufmarsch in Dresden am Jahrestag der alliierten Luftangriffe im Februar 1945 ist seit der Wende traurige Realität für die Stadt. Jahr für Jahr versammeln sich tausende Neonazis aus ganz Europa hier und ziehen schweigend durch die Stadt. Begleitet wird das Ganze von lautstarken Protesten, einem riesigen Polizeiaufgebot und fast immer fliegen dabei Steine und Knüppel, kommt es zu Ausschreitungen und Zusammenstößen zwischen den rivalisierenden Gruppen und der Polizei. In diesem Jahr sollte es anders werden. Eine Blockadedemonstration verhinderte erstmals, dass die Neonazis marschieren konnten und es blieb friedlich.

Wecker, der Liedermacher aus Bayern, kommt gerade von einem Auftritt auf der improvisierten Bühne der Blockadedemonstration am Dresdner Albertplatz herunter. Blockade gegen die größte Demonstration von Neonazis in ganz Europa. Das war sie zumindest im vergangenen Jahr, als 6.500 von ihnen durch die Dresdner Altstadt marschieren durften - sicher durch die Stadt geleitet von Polizeikräften. Es war wie in jedem Jahr seit der Wende, in denen nationalsozialistische Märsche durch Dresden angemeldet wurden, diesmal durch die Junge Landsmannschaft Ostdeutschland e.V.

Es ist Samstagvormittag und Wecker hat gerade ein kurzes Set gespielt. Seine Lieder gegen Rechts. Er thematisiert Rostock-Lichtenhagen, wo unter dem Beifall tausender Menschen im Jahr 1992 ein Asylwerberheim angezündet wurde. Er nennt Mölln, Hoyerswerda und Erberswalde - Städte in Deutschland, die im kollektiven Gedächtnis haften geblieben sind durch rechtsradikale Übergriffe. Die meisten von ihnen liegen im Osten des Landes. Und Dresden? "Wir müssen das Gespenst Dresden endlich bannen", sagt Wecker nach seinem Auftritt.

Für die Neonazis ist die Sache klar

Das Gespenst Dresden ist in diesem Moment ganz nah. Von Wecker und den anderen rund 3.000 Demonstranten ist es abgetrennt durch eine Hundertschaft an Polizisten. In Sichtweite des Albertplatz liegt der Bahnhof Neustadt, an dem sich heute 8.500 Neonazis angekündigt haben, um wieder einen Marsch durch die Stadt zu vollziehen, die wie keine andere zum Symbol für die sinnlose Zerstörung zivilen Lebens im Zweiten Weltkrieg in Europa geworden ist. 25.000 Menschen kamen im Bombenhagel der britischen und amerikanischen Flugzeuge in dieser Offensive um. Für Dresden und für Deutschland stellt sich seit Jahren die Frage, wie man dem Angriff auf Dresden und seiner zivilen Opfer gedenken kann, ohne dabei die Rollen zu vertauschen zwischen Opfer und Täter. Es ist ein Lavieren.

Für die Neonazis ist die Sache klar: Der Luftangriff auf Dresden sei militärisch sinnlos gewesen und ein "Bomben-Holocaust". Deshalb sind sie hier, sagen sie. Um zu trauern. Aber ganz so einfach ist es nicht. Denn die Rechten nutzen den medienwirksamen Auftritt vor allem um ihre jetzige Stärke zu demonstrieren. "Das war schon was, mit so vielen durch die Stadt zu marschieren", zitierte die Berliner taz einen Neonazi-Aussteiger. "Da denkt man, wir sind eine Macht." Am Ende des Tages spricht die Polizei von 6.400 rechten Demonstranten, die am Bahnhof Neustadt ankamen - und dort blieben.

"Sie glauben ja wohl nicht, dass ich mich da einreihen werde, nur damit es schöne Fotos in der Altstadt gibt", sagt Johannes Lichdi, Landtagsabgeordneter der Dresdner Grünen zu derStandard.at. Er meint damit die Menschenkette, die am Samstag rund um die Altstadt gebildet wurde. Im Gedenken an die Opfer des Luftangriffs und im Protest gegen Rechts riefen Parteien, Kirchen und andere Organisationen zu dieser Kundgebung auf, die ein voller Erfolg wurde. 10.000 Menschen - darunter auch die Grüne Parteivorsitzende Claudia Roth - beteiligten sich.

Nur: Zu umringen hatten sie außer einigen barocken Gebäuden nichts. Die Demonstration der Neonazis wurde kurz vor dem 13. Februar an den Bahnhof Neustadt auf der nördlichen Elbseite verlegt - und damit weg von der Altstadt, aber in direkte Nachbarschaft zum bekannten linksalternativen Viertel Dresdens. "Damit haben sie Dresden in zwei Teile gespalten", sagt Lidchi, der sofort danach die Blockade-Demonstration am Albertplatz angemeldet hatte.

"Nach dem Motto: In der Neustadt wohnen ja eh nur die Chaoten." Und die - ob links oder rechts - könnten sich ja dann dort bekriegen, während es auf der anderen Elbseite ruhig bliebe. Lidchi ist nicht allein mit seiner Kritik am Umgang der Stadt mit dem Naziaufmarsch. Cornelia Ernst, Europaabgeordnete der Partei Die Linke, empfindet es als "pietätlos, die Nazi-Demo am Bahnhof Neustadt stattfinden zu lassen". Von dort gingen während des Zweiten Weltkriegs auch Deportationszüge in Richtung Osten, eine Gedenktafel erinnert heute daran.

Die Polizei riegelt im Laufe des Vormittags die Elbbrücken ab. Wer von Süden aus in die Neustadt möchte, muss sich ausweisen und nachweisen, dass er dort wohnt. Eine junge Frau im Kapuzenpulli gibt von der Bühne am Albertplatz immer wieder Informationen zum Verlauf der Blockade aus. Sie spricht von 2.000 Menschen, die auf diese Weise am Zugang zur Demonstration gehindert werden. Überall stehen junge Menschen und informieren sich per sms oder über twitter über die Ereignisse. Die Stimmung ist friedlich, aber angespannt. Die Polizeitrupps, die immer wieder in schnellen Schritt den Platz queren, verwirren die Teilnehmer. Warum gehen die in diese Richtung? Gab es einen Zusammenstoß? Ist die Blockade an einer Stelle aufgelöst worden?

Es wird Musik gespielt, viele tanzen dazu, auch um die Kälte aus den Knochen zu bekommen. Derweil füllt sich langsam der Bahhofsvorplatz in Dresden-Neustadt. Aus wenigen hundert werden bald 4.000 Neonazis, die marschieren wollen. Aber die Polizei lässt sie nicht - Aufgrund der vielen Blockierer rund um den Bahnhof.

27 Personen verletzt, davon 15 Polizisten

Am Samstagvormittag geht die Nachricht durch die Reihen, das Alternative Zentrum Conni, eine stadtbekannte linke Einrichtung, sei das Ziel einer Attacke von Neonazis geworden, wobei eine Person schwer verletzt wurde. Die Dresdner Polizei bestätigt am Samstagabend gegenüber derStandard.at eine solche Auseinandersetzung. "Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich aber nicht sagen, ob es sich dabei um einen Angriff von Rechten auf Linke handelte oder umgekehrt", sagt der Sprecher am Samstagabend.

Später zünden linke Blockierer eine Straßensperre auf dem Bischofsweg an, Wasserwerfer werden eingesetz. Es gibt kleinere Zusammenstöße zwischen linken Demonstranten und der Polizei. Gegen 13 Uhr fliegen auf dem Bischofsweg in Richtung der Polizisten. Nachdem den Neonazis am Bahnhof Neustadt über Lautsprecherdurchsagen mitgeteilt wird, dass der Aufmarsch untersagt wird, kommt es auch hier zu Auseinandersetzungen. Einige von ihnen werfen Feuerwerkskörper und Flaschen und sprühen Reizgas in Richtung der Einsatzkräfte. Insgesamt werden 27 Personen während des gesamten Tages verletzt, davon 15 Polizisten. 29 Personen werden in Gewahrsam genommen. Der Polizeibericht zählt am Ende acht zum Teil komplett zerstörte Fahrzeuge in der Umgebung der Demonstration. Insgesamt waren 5.693 Polizeikräfte aus dem gesamten Bundesgebiet im Einsatz.

Bizarre juristische Auseinandersetzung

Die Entscheidung, die Demonstration des JLO am Neustädter Bahnhof stattfinden zu lassen, war der Höhepunkt einer bizarren juristischen Auseinandersetzung im Vorfeld des Gedenktages. Dabei wollten alle demokratischen Parteien im sächsischen Parlament diese Veranstaltung am liebsten verbieten. Sie zimmerten ein neues Versammlungsrecht, das die Demonstrationsfreiheit am 13. und 14 Februar in Dresden einschränken sollte. Das wurde aber zwei Tage vor dem Demo vom Oberverwaltungsgericht des Landes gekippt. Die Justiz ging auch gegen das Bündnis Dresden Nazifrei! vor und stufte deren Aufrufe zu Sitzblockaden bei der Neonazidemo als illegal ein. Plakate wurden beschlagnahmt und Einrichtungen durchsucht.

Manche vermuten dahinter System: "Das ist ein wahltaktisches Handeln der CDU. Sie versucht linke Gruppen zu kriminalisieren", sagt Katja Kipping, Bundestagsabgeordnete der Linkspartei zu derStandard.at. Sie kritisiert, dass die das Land seit Jahren regierende CDU (inzwischen in einer Koalition mit der FDP) zwar gern allgemein gegen Rechtsextrismus reden würde, aber nicht konkret handelt. "Der Staat müsste für die, die hier organisieren, zumindest eine Dankeschön-Party schmeißen oder zumindest warmen Kaffee ausschenken", so Kipping am Albertplatz zu den Demonstrierenden.

"Das erste Mal den Naziaufmarsch verhindert!"

"Falls es euch noch nicht klar ist, wir haben heute das erste Mal den Naziaufmarsch am 13.2. in Dresden verhindert!" twittert der Liveticker von Dresden Nazifrei um kurz nach 15 Uhr. Jubel brandet auf, als die Botschaft von der Bühne verkündet wird, dass die Polizei aufgrund der hohen Zahl an Blockierern schon zwei Stunden vor dem offiziellem Ende der Demonstration um 17 Uhr bekannt gibt, dass niemand durch Dresden marschieren wird.

Unter den Blockierern läuft auch Hans-Christian Ströbele, Bundestagsaabgeordneter aus Berlin und einziger mit einem Direktmandat in den Bundestag gewählter Grüner des Landes. Die Linken auf dem Bischofsweg grüßen ihn und nicken freundlich, wenn er an ihnen vorbei läuft. Für sie ist der weißhaarige Mann einer von ihnen. Er nennt das Ergebnis "einen erheblichen Erfolg". Auch er habe sich Demonstration der Neonazis aus der Nähe angesehen. "Wenn da 4.000 Rechte stehen, das ist schon ein beklemmendes Gefühl", sagt er.

Ströbele berichtet auch von einer Gruppe von 1.000 Neonazis, die sich über die Bahngleise unkontrolliert Zugang zum Bahnhof Neustadt verschafft hätten. "Das war eindeutig illegal", sagt Ströbele. Der Polizeisprecher kann diesen Vorfall am Samstagabend nicht bestätigen. "Davon ist mir nichts bekannt", sagt er und auch im Polizeibericht findet sich tags darauf nichts darüber. Allerdings bestätigen Demonstrationsteilnehmer am Sonntagabend gegenüber derStandard.at dass dort eine Gruppe von 500 Neonazis vom Bahnhof Mitte aus über die Gleisanlagen Richtung Dresden-Neustadt gelaufen sei. "Das war schon beängstigend, wie die da gröhlend und Steine werfend entlang gelaufen sind", sagt einer der Demonstranten, denen am Samstag auf der anderen Elbseite der Zugang in die Neustadt und zur Blockade am Albertplatz verwehrt wurde. 

Ausschreitungen in anderen Städten

Der Bundestagsabgeordnete Ströbele freut sich zwar über den Erfolge der Blockade, wirklich  glücklich könne er aber auch nicht sein. Er finde es "schlimm, dass das Gedenken an die Opfer so missbraucht wird". Missbraucht für eine Auseinandersetzung zwischen Links und Rechts, die sich in den vergangenen Jahren immer weiter aufgeschaukelt hat. Dass die Nacht auf Sonntag in Dresden friedlich blieb, trotz des "hohen Potenzials an Gewalt in der Stadt", wie es die Polizei am Abend formulierte, war auch nicht unbedingt zu erwarten. In der Nachbarstadt Pirna und im thüringischen Gera kam es aber dennoch zu Ausschreitungen, wie am Sonntagabend bekannt wird. In Pirna warfen rund 400 Neonazis Steine auf die SPD-Zentrale, in Gera zogen 180 Rechte durch die Innenstadt und bedrängten Polizisten.

Nach der Niederlage in Dresden suchten und fanden Neonazis hier anscheindend ein Ventil, ihre Aggressionen herauszulassen, so wie es in den vergangenen Jahren immer wieder in noch schärferer Form geschehen ist. Die Ortsnamen Rostock, Mölln, Hoyerswerda und Eberswalde sind dabei nur die bekanntesten. Fast jede Stadt - vor allem in Sachsen, wo die rechtsextremistische NPD im Landtag sitzt - kann davon berichten. "Es war ein Versäumnis der Politik nicht mit den Rechtsextremen umzugehen", sagt Konstantin Wecker, der Sänger. "In manchen Gegenden hier beanspruchen sie die kulturelle Hoheit und sagen das auch ganz offen." Zumindest für Dresden galt das an diesem Samstag nicht. (Andreas Bachmann, derStandard.at, 14.2.2010)

Kommentar posten
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Hotcoolt
17.02.2010 16:58
Sieg der Demokratie ?

Ich behaupte, obwohl ich mit Rechte nichts am Hut habe, es ist kein Sieg, sondern ein Demokratisches Armutszeugnis, das Oberverwaltungsgericht hat es genehmigt, jedoch wurde das von Gutmenschen mißachtet ! Wer sind also die Rechtsbrecher und die Polizei hat den Gerichtsbeschluß nicht durchgesetzt, und das ist auch strafbar ! Vorallen Dingen die Günen, die Antideutschen, sie sind noch nie für den Bürger demonstrieren gewesen, jetzt wäre es gegen Westerwelle angebracht,gegen GM /Opel Stellenabau, also wo sind die Guten ehemaligen RAF Sympatisanten , Ströbele der RAf Vertrauensanwalt ! Das sind die wahren Grünen, BRD Bürgerfeindlich eingestellt ! Da die Fr. Roth dabei war,gehört diese bestraft,wegen der Mißachtung eines Gerichtsbeschlußes !

epep
17.02.2010 17:22
es gibt auch ein recht gegen etwas zu demonstrieren.

es gehoert genauso zur demokratie gegen eine demonstration zu demonstrieren.

gar nichts wurde missachtet, das ist demokratischer protest - und die polizei musste abwaegen und das tat sie auch. und nix ist da strafbar.

Hotcoolt
18.02.2010 16:09
ein recht gegen etwas zu Demonstrieren

Sie sind offensichtlich ein sehr guter Kenner des Deutschen Rechtes ! Aber von welchem Recht sprechen Sie da ? Wo steht dies : im GG, STGB, BGB, STPO oder ? Sie wissen es doch, Klären Sie mich doch bitte auf ? Wo muß ich eine Demonstration Anmelden ? Ich bin leider erst über 60 J. und kenne mich daher nicht so richtig aus, und ich bin leider nicht in der ehem. DDR aufgewachsen, da lebe ja fast nur kluge Köpfe , sonder in der BRD ! Nicht für Ungut ! Ich bedanke mich daher schon mal im Vorraus ! Ach, ja vielleicht verraten Sie mir ja auch Ihr Alter, und ob Sie in der ehemaligen DDR aufgewachsen Sind ! Danke !

Laborchef Dr. Klenk
16.02.2010 13:05
HA ! Was bin ich stolz auf meinen 16jähriger Sohn ...


... der seine Semesterferien geopfert und 2000 km mit dem Zug gefahren ist, nur um die Sache auch aktiv zu unterstützen.

Ein wunderbarer Moment im übrigen, wenn er dann (wie ein Iltis stinkend, aber glücklich) wohlbehalten wieder nach Haus kommt.

Für die Teilnahme an einer ähnlich gelagerten Demo in Innsbruck hat er im übrigen eine Verwaltungsstrafe von 200,-- Piepen ausgefasst.

Mostbluzer
16.02.2010 15:17
ja so ein

heldenhafter antifakämpfer hat ja dann das beste zeug für einen ... aussenminister oder das eu parlament.

http://www.polizei.sachsen.de/pd_dresden/5404.htm

29 Personen wurden in polizeiliches Gewahrsam genommen.21 der in Gewahrsam genommenen Personen sind dem Lager der Kundgebungsgegner zuzuordnen.

ich hoffe, sie haben schon was gehört von ihm oder seinem anwalt.

Drizzle
 
17.02.2010 18:54

ich hoffe du hörst bald vom argen schnitter ...

BlackJack27
16.02.2010 11:34
Österreichs guter Ruf im Ausland

Ich glaube man sollte bevor man so etwas postet lieber einmal die Ausländischen Zeitungen lesen.Da hat Österreich einen " sehr guten Ruf " Finde es schade aber was solls solange Politiker von Bzö Fpö Dampfplaudern wird sich nichts an dieser Lage ändern

epep
16.02.2010 13:11
aehm, guter ruf? "gmuetliche leute" "aber seltsam" "ungefaehrlich" - dieses "gmuetlich sein" ist vielmehr ein "nirgenwo anecken", lieber kuschen, lieber still sein und sich nur heimlich (stammtisch) aufregen.

es gibt hunderte erzaehlungen von menschen die berichteten, das vor dem 9. november die nachbarn freunde waren und am tag des 9. novembers mit gezogener waffe in der wohnung standen und die wohnung "arisierten". "gmuetlich" eben, nix sagen, freundlich tun und dann aber, wenns losgeht..

siehe erwin ringel:
"Die drei wichtigsten Erziehungsziele des Österreichers lauten: Gehorsam, Höflichkeit, Sparsamkeit - von da kommt die Bereitschaft des Österreichers zu 'devotem Diener', mehr noch, zu 'vorauseilendem Gehorsam'."

oder:
"Der Österreicher ist durch nichts leichter zu fangen, als wenn man ihm sagt: 'Du bist ein ungerecht Behandelter, ein Getretener und Unterdrueckter, ich aber werde kommen und Dich aus dieser Not und diesem Elend befreien.'"

Mostbluzer
16.02.2010 16:46
jo schon

nur in welchem land gabs bzw. gibts das nie?

seine beschreibung passt auf die meisten völker der erde, wo über nacht eine blutige linie durch familien und häuserzeilen gezogen wurde.

epep
16.02.2010 16:50
nein, das stimmt so nicht..

..und wenn sie sich nur ansatzweise mit geschichte beschaeftigen wussten sie das auch. nur wenn sie sich ueber menschen lustig machen die auf antifaschistische demonstrationen gehen und alle gleichsetzen mit gewalttaetern, wahrend 100e neonazis nach dresden marodierend durch andere staedte zogen, dann eruebrigt sich der hinweis eh.

Mostbluzer
16.02.2010 17:01
na sagen sie mir ein land,

wo das nicht zutrifft. aber bitte nicht andorra ...

ich denke nicht, dass der herr sohn des herren oben, bei einer lichterkette der 10.000 dresdner bürger dabeistand.

also muss man das andere annehmen, sodass er beim eventhappening polizisten verjagen (die rund um die nazis standen), busse beschädigen und/oder ähnlichem aktiv dabei war.

epep
17.02.2010 12:46
arisierung hats nur in deutschland und oesterreich gegeben..

..es ist daher unsinnig anzunehmen, das es etwas gleiches ausserhalb dieser laender gegeben hat.

und wenn sie nun "entrechtung", "diebstahl", auch "organsierter raub" mit "arisierung" gleichsetzen wollen, dann sollten sie noch mal 2. klasse hauptschule aufsuchen und den/die lehrerIn bitten, das ganze nochmals gaaaanz langsam zu erklaeren.

epep
15.02.2010 17:42
da der dresdner karnevallverein zur besonnenheit ermahnt wurde und am 13. nicht feiern sollte, half ich aus und schrieb eine büttenrede - http://torsun.blogsport.de/2010/02/1... assenacht/ :

die deutsche habes sehr genosse
als endlich wurd zurückgeschosse

so wars ich sachs ganz unverhole
der erste schuss ging richtung pole

die büttenred wird scharf und würzisch
es geht um dresden 45

des worn kei mensche, des warn fiescher
zum glück kame dann noch die fliescher

der dresdner war ein schlimmer finger
darum verlor er seinen zwinger

der jäger traf im wald die hirsche
in dresden trafs die frauenkirche

am anfang ham se noch gelacht
am ende fiel die bomd aufs dach

erst muss der nippel durch die lasche
eben noch dresdner, plötzlich asche

kei zähn im maul und stehts besoffe
als hätt die bomb de mund getroffe

die bombe kam man musst sich ducken
dafür konnt man danach weit gucken

...

grandia
16.02.2010 07:56
bravo epep

richtiges pifkinesisch so wie im bilderbuch (?)

der wolf martin wird sauer sein ...

epep
17.02.2010 17:23
ist nicht auf meinen mist gewachsen, sie brauchen nur den link zu folgen.

das hat ein "dialekt-muttersprachler" geschrieben.

epep
15.02.2010 17:42

die bombe kam man musst sich ducken dafür konnt man danach weit gucken

man kanns net glaube des war klasse
wieviele in de bunker passe

sir arthur harris sagte keck
jetzt bombe mer die oper weg

hitler dachte sieger werd isch
stattdem wurd dresden ebenerdisch

ein dach, ein fenster, eine wand
am ende nur noch flaches land

des war, ich hab da so ne ahnung
die alliierte landschaftsplanung

bombe fliesche grosser knall
so is der dresdner karneval

so war die dresdner bombenacht
humor is wenn man trotzdem lacht

der monolog in dresden üblisch
es warn ja nur noch wenig übrisch

was hat die dresdner da geritte
ach ja ich weiss, es warn die britte

ich muss die aliierten loben
denn alles gute kam von oben

...

epep
15.02.2010 17:42

passt auf jetzt kommt ein schenkelklopfer
die deutsche ware auch nur opfer

darauf wird herzlich ein gesoffe
hier hats die rischtische getroffe

die nazis waren rischtisch sauer
de krieg verlorn jetzt hilft nur trauer

und eins is klar, der wo verliert
der war am end nicht alliiert

anstatt sich fasse an die nas
sache se heut de hitler wars

und die moral von der geschicht
kein dresden mehr und freie sicht.

Harald Bruckner
15.02.2010 17:24
Liebe Nationalisten!

Bitte gedenkt gemeinsam mit der Queen in London der eigenen Untaten.
Bitte, liebe Nationalisten Gedenkt in Buchenwald der eigenen Untaten.

Christian Eder
15.02.2010 16:37
Glückliches Deutschland

Bei uns waren die Rechtsradikalen jahrelang in der Regierung! Und in der "Krone" werden die unsäglichsten Leserbriefe, die an der Grenze zur Wiederbetätigung sind, jedenfalls aber die ärgste Verharmlosung des NS- Regimes darstellen, Tag für Tag abgedruckt.

GENDERLOS
16.02.2010 09:19

Jaja.

Glückliches Dresden!

Glückliches Hiroshima!

Glückliches Nagasaki!

epep
16.02.2010 13:13
zweyenstein
 
16.02.2010 15:45
billige propaganda

epep, sie fallen auch auf diese billigen tricks der antifa rein?

frage: sind diese cinesen auf dem bild auch alle täter, weil sie die mao-bibel lesen?

http://ieas.berkeley.edu/images/ev... .10.21.jpg

nur weil jemand die hand zum politischen zeichen hebt, ist er noch lange kein täter! vor allem gibt es nicht das recht, zivilisten zu zerbomben.

nochmals: nazis sind mir widerwärtig. genauso wie leute, die auf billige propaganda reinfallen. aber da ist ja kaum ein unterschied.

grandia
25.02.2010 15:26
maobibel?

was für eine maobibel?!

diese "cinesen" ohne känträbäs lesen die anleitung "wie schwimme ich wie ein fisch im wasser?"

Herr und Frau Österreicher
 
16.02.2010 09:58

Heute glücklich, weil Naziaufmarsch verhindert! Damals natürlich nicht glücklich!
Sie glücklich, weil wenig denken?

Tethys
16.02.2010 11:52

Das ist ein Troll, Denken ist bei Ihm nicht vorgesehen.

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