Der Staat braucht Geld – und es ist nicht schwer zu finden

12. Februar 2010, 20:58

Eine „Steuerschuld-CD“ aus Österreich wäre deutlich ertragreicher als jene aus der Schweiz - Von Christian Felber

Es entstehen bereits wieder Finanzblasen, und das wird wieder teuer werden. Es wäre dabei so einfach: Maßnahmen, die das verhindern, würden helfen, die Staatshaushalte zu sanieren. Vorweg: Die „Hehler“ am Beginn dieser Geschichte sind die Schweizer Banken, die hinterzogenes Geld geheimhalten und davon profitieren, und nicht Rechtsstaaten, denen dieses Geld gestohlen wurde und die sich Informationen über dessen Verbleib beschaffen. Und dennoch merkwürdig: Wenn Minister Schäuble Informationen über österreichische Steuerflüchtlinge in der Schweiz hat, erwartet die österreichische Regierung – zu Recht – „Amtshilfe“. Wenn umgekehrt für Minister Schäuble Kontodaten von deutschen Steuerflüchtlingen bei österreichischen Banken hilfreich wären, verweigert sie den nötigen Datenaustausch.

Laut medial kolportierten Schätzungen liegen in Österreich 70 Milliarden Euro an ausländischen Geldern aufgrund des Bankgeheimnisses. Angenommen, sie würden im Jahr mit durchschnittlich acht Prozent verzinst und die Erträge mit 40 Prozent besteuert, dann entgingen den ausländischen Finanzämtern aus diesem Titel 2,2 Milliarden Euro pro Jahr, Vermögenssteuern noch unberücksichtigt. Eine „Steuerschuld-CD“ aus Österreich wäre also deutlich ertragreicher als jene aus der Schweiz.

Besser noch wäre der überfällige Beitritt Österreichs zur EU-Zinsrichtlinie. 25 von 27 EU-Staaten melden bereits Zinserträge automatisch über die Grenze, nur noch Luxemburg und Österreich ist der nationale Egoismus heiliger als die europäische Kooperation. Die Zinsrichtlinie hat zwar noch riesige Schlupflöcher, diese können aber umso schneller geschlossen werden, je rascher die Letzten mitmachen. Dann erst kann die Forderung an die Schweiz und andere Drittstaaten, als Gegenleistung für den freien Kapitalverkehr die steuerrelevanten Daten herauszurücken, glaubwürdig und ultimativ gestellt werden. (Dann würde sich der florierende CD-Handel erübrigen.)

Werden Kapitaleinkommen genauso selbstverständlich an das Finanzamt gemeldet wie Arbeitseinkommen, können diese endlich auch der Einkommenssteuer unterworfen werden und noch besser auch gleich der Sozialversicherungspflicht. Es ist nicht nur ungerecht, sondern auch ein Anachronismus, in einer Zeit, in der die Kapitaleinkommen einen immer höheren Anteil am Volkseinkommen ausmachen und die Lohnquote schrumpft, Nichtarbeitseinkommen steuerlich besser zu stellen und sie von der Sozialversicherungspflicht auszunehmen. Für jene bis zu 150 Millionen Euro, die „46 reiche Familien aus Deutschland und Österreich“ beim Wiederverkauf der Hypo Alpe Adria laut Medienberichten „verdient“ haben, zahlten die österreichischen Investoren a) keinen Cent Steuer und b) keinen Cent Sozialversicherungsbeitrag. Welche „Leistung“ erbringen diese Reichen, dass ihre Einkommen derart geschont werden? Und wie wirkt das auf die steuerzahlende und sozialversicherungspflichtige Masse?

Auch von den Banken bekommt der Staat fast nichts. 2007 betrugen die Konzerngewinne 5,11 Milliarden Euro, die Steuerleistung in Österreich 346 Millionen. Dennoch wehren sich Walther Rothensteiner (RZB), Andreas Treichl (Erste) und Willibald Cernko (Unicredit) wortgewaltig gegen einen Beitrag zur Bewältigung der Krisenkosten – obwohl sie zum Teil Milliardenkredite bei der Allgemeinheit aufgenommen haben.

Gegen eine Bankenabgabe, die an der Bilanzsumme ansetzt, werden vier Argumente ins Treffen geführt: Diese könne a) die Kreditklemme verschärfen, sie sei b) bei Verlust schreibenden Banken kontraproduktiv und würde c) verhindern, dass Banken staatliches Stützungskapital zur Hebung der Kernkapitalquote verwenden, und sie würde d) auf die Kunden abgewälzt. Alle vier – vorgeschobenen – Argumente würden sich erübrigen, wenn die Steuer nicht an der Bilanzsumme ansetzt, sondern bei der Gewinnausschüttung. Die Banken tun so, als hätten sie nur Kunden, aber keine Aktionäre. Die Hälfte der Ausschüttungen sollte solange als Steuer in die Staatskasse fließen, bis a) sämtliche Bankenrettungskosten zurückgezahlt sind und b) sämtliche Filialen der Banken in Steueroasen geschlossen sind. Es ist ein Skandal, dass Banken, die mit Steuergeldern gerettet werden, Filialen in Steueroasen unterhalten und auf diese Weise ihre Steuerleistung drücken dürfen.

Ein dritter Konsolidierungsweg: Die EU könnte sich sämtlicher Haushaltssorgen entledigen, wenn sie endlich die Finanztransaktionssteuer umsetzt. Das Institut für Höhere Studien hat berechnet, dass in einem mittleren Szenario (Steuersatz 0,1 Prozent, Rückgang des Aktienhandels um zehn Prozent und des Derivatehandels um 80 Prozent) ein Steueraufkommen von 270 Milliarden Euro zustande käme. Das ist exakt das Doppelte des EU-Etats: 135 Milliarden Euro. In Österreich würde eine _Finanztransaktionssteuer von 0,3 Prozent jährlich rund 2,5 Milliarden Euro einspielen. In Anbetracht der unmittelbar vor uns liegenden Entwicklungen – a) stark steigende Staatsschulden und Schuldendienst, b) krisenbedingt sinkende Staatseinnahmen, c) höhere Staatsausgaben infolge steigender Arbeitslosigkeit, d) Gemeindenfinanzkatastrophe ab 2011, e) neue Finanzblasen, die bersten und weitere Kosten für die öffentlichen Haushalte bescheren werden – sollten alle genannten Steuermaßnahmen umgesetzt werden. Für dringend nötige Investitionen in die ökologische Wende und soziale Infrastruktur (Pflege, Gesundheit, Bildung) sollten auch Vermögenssteuern herangezogen werden. Leitlinie: Je reicher ein Land ist und je ungleicher dieser Reichtum verteilt ist, desto größer sollte der Beitrag der Vermögens-, Schenkungs- und Erbschaftssteuern zum Staatshaushalt sein.

(Christian Felber, DER STANDARD, Printausgabe, 13.2.2010)

*Christian Felber ist freier Publizist, Universitätslektor und Mitbegründer von Attac Österreich. Zuletzt erschien von ihm „Kooperation statt Konkurrenz. 10 Schritte aus der Krise“ bei Deuticke.
Christian Felber*

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    Posting 1 bis 25 von 156
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    Felix Österreicher
    01
    17.2.2010, 09:01
    Der "Staat", die Politiker sollen einfach (intelligent) sparen und basta!

    aber am Intelligent scheitert die Sache offenbar!

    HagenvonTronje
    01
    14.2.2010, 17:24
    sehr geehrter Hr Felber

    der Staat wird immer Geld bruachen und er wird immer mehr brauchen; woher kommt es, wenn all ihre Forderungen (Steursünder-CD, Reichensteuer und was sie nicht alles Tolles im Sinne haben) erst befriedigt sind? Wo ist das Ende des nicht enden wollenden Hungers?

    Christian Felber
     
    32
    14.2.2010, 19:22
    Wann ist Schluss?

    Lieber Herr von Tronje,
    das ist eine demokratische Entscheidung, dazu einige Hinweise:
    - Zuerst sollten in einem demokratischen Gemeinwesen diejenigen Aufgaben definiert werden, die sich dieses Gemeinwesen so dringend wünscht, dass es dafür Steuern zu zahlen bereit ist.
    - Gleichzeitig sollte dieses Gemeinwesen definieren, wer welche Steuerlast tragen sollte - genau darum geht es in meinem Beitrag.
    - Drittens gibt es Hinweise, dass die subjektiv empfundene Lebensqualtät in den Staaten mit den höchsten Steuer- und Abgabenquoten am höchsten ist, das sind die skandinavischen Länder, die über deutlich höhere Staatsquoten aufweisen als Österreich. Es gibt aus dieser Perspektive also noch Spielraum nach oben.
    Aus meiner Sicht entscheidend ist, ob die Steuern von denjenigen gezahlt werden, die sie sich leisten können (derzeit wenig der Fall) oder von denjenigen, die sie sich leisten können (dahin gehen meine Vorschläge).

    XOR
    01
    15.2.2010, 23:35

    demokratisch aha - also die, die keine oder wenig Steuern zahlen (Mehrheit) sagen der Minderheit, was ihnen diese gefälligst schenken soll. Linke Sklaventreibergesellschaft, sich "demokratisch" nennend.

    Schlom Wurzel
    10
    18.2.2010, 13:23

    Ja, das nennt man Demokratie, aber Sie sind wohl eher Anhänger eines Zensuswahlrechtes. Im Gegensatz dazu ist ihre Wunschvorstellung eine Elitendiktatur (à la Lateinamerika, Ungarn, Italien etc. in den 30iger).

    Grantscherben
    00
    15.2.2010, 14:37

    ihren letzten Satz versteh ich nicht!?

    Christian Felber
     
    21
    15.2.2010, 17:16
    pardon

    Sollte heißen:
    Aus meiner Sicht entscheidend ist, ob die Steuern von denjenigen gezahlt werden, die sie sich *nicht* leisten können (derzeit der Fall, Stichwort Arbeitseinkommen) oder von denjenigen, die sie sich leisten können (dahin gehen meine Vorschläge, Stichwort Kapitaleinkommen).

    XOR
    11
    16.2.2010, 05:48

    wie wärs wenn der Steuersatz auf Arbeit genauso niedrig ist wie jener auf Kapital? Und nicht immer noch mehr und noch mehr Sozialismus, den Sie als Sozialismusgewinnler von morgen hinter "Gesellschafts"-Lyrik verstecken.

    Schlom Wurzel
    00
    18.2.2010, 13:14

    Legen Sie bitte Ihre Definition des Begriffes Sozialismus vor. Oder verwenden Sie es einzig zum Bashing und vermeiden eine genaue Festlegung (wenn möglich quantitativ unterlegt).

    XOR
    00
    16.2.2010, 00:55

    Kapitaleinkommen wurden bereits versteuert, x-fach. Sie wissen nicht was "Kapital" ist und wie es entsteht.

    Schlom Wurzel
    00
    18.2.2010, 13:17

    Wo werden Kapitaleinkommen bereits X-fach versteuert? Dann legen Sie uns einmal Ihre Definition von Kapital dar? Andere anpatzen wollen und selbst kryptisch schreiben.

    xerxes
    00
    14.2.2010, 13:16
    Gauner wohin man schaut...

    Es wird wohl langsam Zeit für eine Neudefinition des Begriffes "Leistungsträger" !

    Useres Politmarionetten und Selbstversorger sind es jedenfalls nicht...

    didi111
    00
    14.2.2010, 12:09
    Ein interessanter Bericht, zumindest finde ich das..


    http://www.sueddeutsche.de/,ra3m1/wi... 3128/text/

    In Österreich zur Nachahmung dringendst empfohlen...

    Die Devise kann nur lauten:

    Die Veit Sorgers fröhlich vor den Vorhang...oder wie dei ÖVP immr so schön sagt:

    "WER nichts VERBOTENES gemacht hat, hat auch NICHTS zu befürchten..." ..(Billa-VerkäuferInnen schauen dem ziemlich locker entgegen)...

    Radi Ator
    02
    14.2.2010, 12:09
    Die „Hehler“ am Beginn dieser Geschichte sind die Schweizer Banken, die hinterzogenes Geld geheimhalten und davon profitieren

    weil? in der schweiz kann ja nicht jeder unter generalverdacht stehen der eine bank betritt. ich nehem an auch dort gilt die hier in letzter zeit do gerne erwähnte unschuldsvermutung bis das gegenteil (mit legalen mitteln) erwiesen ist oder andere gesetzliche voraussetzungen in der schweiz gelten.

    Christian Felber
     
    22
    14.2.2010, 20:52
    Jeder arbeitende Mensch unter Generalverdacht!

    Nein, nicht jeder, der eine Bank betritt, steht unter Generalverdacht. Aber nicht jeder unselbständig Beschäftigte steht unter Generalverdacht der Lohnsteuerhinterziehung, und dennoch werden alle Löhne und Gehälter AUTOMATISCH dem Finanzamt (und der Sozialversicherung) gemeldet. Warum (gibt es kein "Lohn-" und kein "Gehaltsgeheimnis")? Aus dem einzigen Grund, weil das eine Einladung zur Steuervergesslichkeit wäre. Mein Argument: Genauso selbstverständlich und automatisch, wie Löhne und Gehälter ans Finanzamt gemeldet werden, sollten auch Kapitaleinkommen dorthin gemeldet werden, sonst ist die Steuervergesslichkeit bei Kapitaleinkommen (für die mensch nichts leistet) unvergleichlich höher, laut Steuerberater-und Wirtschaftstreuhänder-Schätzungen liegt sie bei 80 - 90 Prozent. Diese Ungleichheit muss abgestellt werden, und 25 von 27 EU-Staaten praktizieren bereits die automatische grenzüberschreitende Meldung zumindest von persönlichen Zinseinkommen (ein Anfang).

    XOR
    00
    16.2.2010, 06:52

    wo bleibt denn der Vorstoß von Attac, die Automatik der Meldung von Löhnen und Gehältern an das Finanzamt abzuschaffen? Auf welcher Seite steht denn Attac hier? Auf der der Arbeiter oder auf der der Macht, die nicht wenige Attacler in Staatsdiensten bezahlt?

    XOR
    00
    16.2.2010, 00:56

    ich bin auch gegen den Quellensteuerabzug beim Lohn und die entsprechende Meldung ans Finanzamt. Sie zäumen das Pferd von hinten auf - noch totalitärer.

    didi111
    02
    14.2.2010, 11:22
    Es ist ja GENUG GELD DA...


    Alleine das LAND NÖ zockt derzeit mit über
    5 MILLIARDEN EURO STEUERGELD in London an der Börse. Das scheint augenscheinlich NIEMANDEN zu interessieren (Onkel, Neffe????)

    Daß die Deppen mittlerweile EINE MILLIARDE EURO verzockt haben, sei nur nebenbei erwähnt.

    Schaut man sich weiters an, so versenkte der damalige Finanzminister MOLTERER einen DREISTELLIGEN Millionenbetrag in EURO in der Karibik.

    Gleichzeiitg können wir auf Einnahmen aus der Erbschaft und Schenkung locker verzichten.

    UND da soll noch WER sagen, wir haben kein Geld.

    PS..

    Die Personalkosten machen alleine nach Aussage von Sobotka (nö. Finanzlandesrat) in den Ländern bei ca. 17 MILLIARDEN EURO PRO JAHR aus
    (Verwaltungsreform)!!

    Also, WAS solls???

    Dimple
    02
    14.2.2010, 13:32
    Das spricht aber gegen die Thesen von Hrn. Felber:

    Die Organe des staatlichen Handelns sollen möglichst wenig Geld in die Finger kriegen.

    Da ist ja auch mein allgemeiner Ansatz: Man kann über jegliche Verteilung der Steuerlast diskutieren (Vermögenssteuern, Sozialversicherungsfinanzierung,....), aber die Grundüberlegung ist falsch: Es sollen nicht mehr sondern weniger Steuern eingehoben werden. Bei einer Abgabenquote von über 42% über Steuererhöhungen für manche Gruppen anstatt über Steuersenkungen für manche Gruppen zu diskutieren, ist falsch. Steuergerechtigkeit gerne - aber durch Senkung der Abgaben für die zu stark belasteten Bevölkerungsteile.

    lg
    Dimple

    Wieviel Demokratie ist es bitte?
    01
    14.2.2010, 13:07
    Privat ist Pröll ja sehr sparsam

    Wenn der seinen Mantel zur Reinigung gibt, steckt er noch ein paar Socken und sein Schneuztuch in die Manteltaschen.

    skyrock
    00
    14.2.2010, 11:15
    na das wäre ja ein Programm

    das sich eine Partei auf ihre Fahnen schreiben könnte bei der nächsten Wahl. Ich bin sicher diese Partei hätte einen Zugewinn von mindestens 15%

    Karl Hubert Triernpurg
    42
    14.2.2010, 07:54
    warum ?


    ....warum nimmt das attac-superhirn nicht einen kredit (z.B. 5 % fix für 10 jahre) und veranlagt es nicht zu seinen (risikolosen, garantierten, konstanten) 8%?

    dummes attac-wir machen uns die mathematik wie wir wollen- gewäsch.

    1000 Kopfläuse können nicht irren
    00
    14.2.2010, 14:57
    Nicht sinnlos motzen...

    ... sondern bessere Vorschläge machen!

    eagle13
     
    01
    14.2.2010, 05:07
    So hart es ist! Kann der einfache Bürger einfach sein Land verlassen? Wohl möglich, aber wesentlich schwerer als mit z.B. 500 Mio € in der Tasche. Von daher braucht sich niemand zu fragen, warum die Kapitalisten geschont werden. Wenn die 100

    reichsten Familien Österreichs ihr Geld aus der österreichischen Wirtschaft abziehen würden und zusätzlich das ausländische Kapital entfallen würde, so würde es um Österreich schlechter bestellt sein, als um Griechenland.
    Die Staaten sind Sklaven des Kapitals und können nur im Rahmen der ihne vom Kapital gesteckten Grenzen "regieren". So hart es klingt für jemanden, der von Hartz IV oder ähnlichem lebt, aber die welche ihr Geld in der Schweiz haben, sind nur die Unterschicht der Oberschicht, weil die anderen drohen gleich mit einem Wegzug aus dem Land und der Verlagerung von Arbeitsplätzen und schon findet man ein "legales" Steuerschlupfloch für sie im Finanzministerium. Wenn diese geschlossen würden, könnte man viel Geld erwirtschaften.

    Martha B.
    00
    19.2.2010, 13:18
    Es gibt jede Menge Staaten, wo es weniger

    Steuern zu zahlen gibt - warum sind nicht schon alle dort? Warum kaufen Sie nicht ausschließlich beim billigsten Supermarkt, tanken nicht ausschließlich an der billigsten Tankstelle etc.? Weil es noch was andres gibt - trotz aller Geldgier, wie z. B. Bequemlichkeit, Heimat, subjektive Vorlieben, Sentimentalitäten, familiäres Umfeld, eine ausgezeichnete Lebensqualität, gute medizinische Versorgung etcpp

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