Wenn es an's Sanieren geht, ist meist relativ schnell klar, was man selber machen kann/möchte, und was nicht
Welche Sanierungsmaßnahmen würden die Österreicherinnen und Österreicher am ehesten selbst durchführen? Diese Frage wollte die RWA AG - besser bekannt als "Raiffeisen Lagerhaus" - beantwortet haben, und beauftragte eine Umfrage.
Das Ergebnis: Mit 84,4 Prozent wurde "Garten adaptieren bzw. gestalten" von den Befragten an die erste Stelle gereiht. Im Umkehrschluss würde dafür also etwa nur jeder Sechste einen Profi beauftragen. Mit knapp 80 Prozent folgen die "Malerarbeiten" an zweiter Stelle in der von marketagent.com durchgeführten Online-Umfrage.
Schon etwas weniger, aber mit knapp 70 Prozent immer noch deutlich mehr als die Hälfte der Befragten zählte auch "Böden verlegen" und "Balkon/Terrasse adaptieren/gestalten" zu den Dingen, die am ehesten selbst erledigt werden könnten.
Für alle anderen abgefragten Tätigkeiten werden demnach eher die Profis geholt: "Entfernen von Wänden" (49,3 Prozent), "Aufstellen von Wänden" (41,1 Prozent), "Neue Küche" (37,5 Prozent), "Wärmedämmung" (32,5 Prozent).
Immerhin rund ein Viertel würde auch einen Zu- bzw. Ausbau selbst erledigen sowie neue Sanitäranlagen installieren (jeweils 26,6 Prozent). Eine Fassadendämmung (23,8 Prozent), einen Fenstertausch (18,5 Prozent) und eine Dachsanierung (15,6 Prozent) würde kaum noch jemand selbst erledigen, ebenso wie den Einbau alternativer Energiesysteme (10,2 Prozent) und eine Änderung des Heizsystems (9,7 Prozent).
Interessanterweise halten sich die NiederösterreicherInnen und BurgenländerInnen offenbar für etwas geschickter als der Durchschnitt: In gleich sechs Kategorien sei in diesen beiden Bundesländern ein signifikant höherer Anteil der "Selfmen" als im bundesweiten Durchschnitt registriert worden, berichten die Studienautoren. (red)