Libanesischer Präsident Lahoud: Aggressoren wollen Berichterstatter ausschalten

9. April 2003, 11:00
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Syrischer Journalistenverband kritisiert Invasionstruppen im Irak

Der libanesische Staatspräsident und amtierende Vorsitzende der Arabischen Liga, Emile Lahoud, hat die amerikanisch-britischen Truppen im Irak beschuldigt, "die Medien zu terrorisieren", um die Berichterstattung über die Kriegsgeschehnisse zu verhindern. "Die Aggressoren wollen keine unabhängigen Beobachter, sondern nur Mediensöldner, die ihre Propaganda verbreiten", erklärte Lahoud am Dienstag in Beirut.

Der syrische Journalistenverband hat am Dienstag die amerikanischen Invasionstruppen im Irak beschuldigt, gezielt auf ausländische Journalisten zu schießen, um die "Wahrheit über die Massaker" an der Zivilbevölkerung zu verschleiern. (APA)

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