Militärarzt: Bergung der Opfer durch nachrückende US-Marines behindert

8. April 2003, 18:39
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Verkehrsstaus in Bagdad hätten "verheerende Aufwirkungen" - Soldaten nehmen Staus gelassen

Bei Bagdad - Bei ihrem Vorstoß nach Bagdad verstopfen die US-Marines die Straßen der Fünf-Millionen-Stadt. Tausende von gepanzerten Fahrzeugen, Geländewagen und Panzer steckten am Dienstag auf den Straßen, die von Osten in die Stadt führen, und auf Brücken fest. Der Militärarzt Tony Garcia sagte, dass sich das unvorhergesehen hohe Verkehrsaufkommen verheerend auf die Bergung von Opfern ausgewirkt habe, die während der nächtlichen Bombardierungen verletzt worden waren: "Die Unmengen von Soldaten, die die Brücken überqueren wollen, halten alles auf".

Viele der stecken gebliebenen Fahrzeuge waren mit persönlichen Botschaften wie "Frühlingsbeginn im Irak 2003" versehen. Ansonsten wirkten die unfreiwillig aufgehaltenen Soldaten auf den Hauptstraßen zur Stadt relativ entspannt. Viele nutzten den Stau zum Schlafen, Kaffee trinken oder Essen ihrer rationierten Marschverpflegung.(APA)

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