Buchmesse bleibt in Frankfurt

8. April 2003, 17:59
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Kosten für die Aussteller sollen sinken

Frankfurt/Main - Die größte Buchmesse der Welt bleibt in Frankfurt. Nach massiven Abwanderungsabsichten beschloss der Vorstand des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels am Dienstag in einer außerordentlichen Sitzung, die Buchmesse nicht nach München oder Berlin umzusiedeln. Damit sei der Verbleib der Buchmesse in Frankfurt bis zum Jahr 2010 gesichert, sagte Börsenvereinsvorsteher Dieter Schormann.

Die Teilnahme an der Frankfurter Buchmesse soll für die Aussteller künftig günstiger werden, hieß es nach der Sitzung. Der Vorstand des Börsenvereins kündigte an, die Kosten schon für das Jahr 2003 "deutlich senken" zu wollen. Die Buchmesse wird von einer Tochter des Börsenvereins organisiert. Der Vorstand des Verbandes der Verleger und Buchhändler besteht aus neun gewählten Mitgliedern.

Der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) hat den Verbleib der Buchmesse in Frankfurt als "Erfolg für ganz Hessen" bezeichnet. Die Diskussion um einen mögliche Abwanderung sei für den Standort Hessen nicht förderlich gewesen. "Frankfurt ist der richtige Standort für diese traditionsreiche Messe", sagte er. Auch die Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) war erleichtert: "Es ist gut, dass die Diskussion mit dieser Entscheidung endgültig beendet ist", sagte sie nach "anstrengenden Wochen". (APA)

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