Farne für Flachländer

13. Mai 2005, 13:23
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Die schroffe Atlantikinsel Madeira erkundet man am besten entlang einem der unzähligen Kanalwege, den mitunter ganz schön abenteuerlichen Levadas

madeiratourism.com
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Auf seiner persönlichen Bestenliste rangierten die Österreicher an oberster Stelle, sagt Mario, der wieselhafte Bergführer, und hält wieder einmal inne. Österreicher wüssten einfach, was Bergsteigen bedeute. Zum Unterschied zu all den Flachländern. Hier, auf Madeira, der zerklüfteten Atlantikinsel 1000 Kilometer südwestlich von Portugal, muss man sich als Alpenbewohner trotzdem erst einmal an das Wort "Bergsteigen" gewöhnen - schließlich beträgt die durchschnittliche Steigung der hiesigen Wanderwege gerade einmal ein Promille. "Sie werden schon noch sehen", sagt Mario, der seit Jahren wanderhungrige Touristen kreuz und quer über die Insel führt und die anfängliche Skepsis mittlerweile mit Gleichmut nimmt: "Von je- nen, die anfangs am lautesten höhnen, hört man später kein Sterbenswörtchen mehr!"

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