Pulitzer-Preise - Erstmals 1917 vergeben

8. April 2003, 15:18
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Der nach seinem Stifter, dem Journalisten und Verleger Joseph Pulitzer (1847-1911), benannte Pulitzer-Preis wurde erstmals 1917 für hervorragende journalistische Leistungen vergeben. Seitdem wurde der Preis immer mehr in Einzelpreise aufgesplittert und auch für Literatur und Musik verliehen. In diesem Jahr vergab die ebenfalls von Pulitzer gestiftete Pulitzer Journalisten-Schule an der New Yorker Columbia Universität Preise in 21 Kategorien.

Sie gelten als große Auszeichnungen, sowohl unter Journalisten als auch unter Schriftstellern. Die Jury, der hauptsächlich namhafte Verleger und Publizisten amerikanischer Printmedien angehören, hat immer wieder künftige Nobelpreisträger für die Auszeichnung herausgesucht, darunter Ernest Hemingway oder Toni Morrison.

Der am 10. April 1847 in Ungarn geborene Joseph Pulitzer war als 17-Jähriger in die USA ausgewandert. Er machte im Laufe seines Lebens mit seinen Zeitungsgründungen ein großes Vermögen. Pulitzer, der als Schöpfer der modernen amerikanischen Tagespresse gilt, hat in seinem Testament eine Viertelmillion Dollar für den jährlich zu verleihenden Preis gestiftet. (APA)

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