ÖJC verurteilt Angriffe auf Journalisten

8. April 2003, 16:49
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"Eigenartiges Verhältnis amerikanischer Militärs zur Pressefreiheit"

Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) hat am Dienstag den Bombenangriff auf das "Journalisten-Hotel" Palestine in Bagdad verurteilt, bei dem ein Kameramann getötet und vier Medienvertreter verletzt wurden. "Das eigenartige Verhältnis des amerikanischen Militärs zur Pressefreiheit", so der ÖJC in einer Aussendung, sei in den vergangenen Tagen schon mehrmals aufgefallen. Während einerseits "gute" Journalisten "eingebettet" in den Streitkräften von der vordersten Front berichteten, würden andere Journalisten nicht einmal zu Pressekonferenzen zugelassen.

Erfreulich sei, dass der EU-Ratspräsident den Angriff auf das Journalisten-Hotel verurteilt habe. ÖJC-Präsident Fred Turnheim forderte die Kriegsparteien auf, unbedingt das Leben der Journalisten im Kriegsgebiet zu schützen und eine freie Berichterstattung zu ermöglichen. (APA)

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