Haffa-Brüder zu Millionenstrafe verurteilt

9. April 2003, 11:27
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Schuldspruch wegen unrichtiger Darstellung von Unternehmensdaten

Das Landgericht München hat die ehemaligen EM.TV-Vorstände Thomas und Florian Haffa am Dienstag zu einer Geldstrafe von insgesamt 1,44 Millionen Euro verurteilt. Die Brüder hätten sich der unrichtigen Darstellung von Unternehmensdaten schuldig gemacht, urteilte das Gericht. Beweise für einen Kursbetrug sah das Gericht dagegen nicht.

Die Staatsanwaltschaft hatte wegen der besonderen Bedeutung von EM.TV eine Haftstrafe von acht Monaten auf Bewährung gefordert. Die Verteidigung hatte dagegen auf Freispruch plädiert.

Ex-Vorstandschef Thomas Haffa muss nach Entscheidung des Gerichtes 1,2 Millionen Euro zahlen, sein Bruder Florian, der Finanzvorstand bei dem Unternehmen war, 240.000 Euro. Der Prozess gegen die beiden ehemaligen Top-Manager lief seit fünf Monaten. Er hatte für besonderes Aufsehen gesorgt, da der Aufstieg und Niedergang von EM.TV als beispielhaft für den mittlerweile eingestellten Neuen Markt gilt. Dort hatten tausende Anleger ihr Geld verloren. (APA/AFP)

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    Die Gebrüder Florian (l) und Thomas Haffa wurden zu einer Geldstarfe von insgesamt 1,44 Millionen Euro verurteilt

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