Windows Media-Komponenten nun auch für Linux

8. April 2003, 14:06
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Software-Hersteller kündigt Portierung an - im Auftrag von Microsoft

Intervideo, unter anderem der Hersteller des Software-DVD-Players WinDVD, hat angekündigt, an der Portierung der Windows Media-Software auf Linux zu arbeiten, und zwar im Auftrag von Microsoft.

Die Schlacht am Unterhaltungselektronik-Markt

Microsoft habe, so Intervideo, die zunehmende Konkurrenz von Linux bei Unterhaltungselektronik-Geräten erkannt und versuche nun auch seinerseits dem bekannten "Embedded Linux" nicht kampflos das Feld zu überlassen. Schon mit der Veröffentlichung des Windows Media 9 zeichnete sich ab, dass Microsoft für seine Software den "Wohnzimmer-Einsatz" erproben würde. Immerhin unterstützt die Software diskreten Surround-Sound und Auflösungen bis hin zu HDTV.

Nur für OEMs

Intervideo hat vor einiger Zeit schon Linux-Versionen der DVD-Engine ("LinDVD") und des Software-MPEG-Recorders ("LinDVR") für OEM-Kunden im Programm und kündigt nun auch Windows Media-Komponenten für Linux für OEM-Kunden an. Für normale Linux-Distributionen dürfte Windows Media allerdings wohl nicht so bald erscheinen, da die Zusammenarbeit zwischen Intervideo und Microsoft bislang ausschließlich auf die Hersteller von digitaler Hardware ausgerichtet ist.(red)

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