Mbeki: Irak-Krieg ist "Warnung" für Afrika

8. April 2003, 13:29
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Südafrikanischer Präsident: Demokratie lässt sich nicht mit Gewalt erzwingen a

Pretoria - Der Irak-Krieg der USA und ihrer Verbündeten ist nach Ansicht des südafrikanischen Staatspräsidenten Thabo Mbeki eine "Warnung" für Afrika. Es könne auch afrikanischen Staaten passieren, dass sie mit Gewalt "zur Demokratie gezwungen" werden sollen, sagte Mbeki am Dienstag auf einer Konferenz in Pretoria. Wenn die Vereinten Nationen keine Bedeutung mehr hätten, bestehe die Gefahr, dass auch Länder Afrikas mit militärischen Mitteln bestraft werden, "wenn wir aus der Reihe tanzen".

Mbeki kritisierte das Vorgehen der USA und Großbritanniens im Irak. Er könne nicht glauben, dass sich wahre Demokratie mit Gewalt erzwingen lasse. Das Vorgehen der Amerikaner erinnere ihn an Zwangsernährung von Hungerstreikenden.(APA/AFP)

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