Neue Tiefstwerte-Rekorde

8. April 2003, 11:25
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Eiseskälte in Westösterreich - Tirol, Pinzgau und Pongau besonders betroffen - Minus 19,7 Grad in Seefeld

Eine Reihe von Kälterekorden hat die Nacht auf Dienstag,in Tirol, im Pinzgau und in Pongau gebracht. So meldete der Flughafen Innsbruck einen Tiefstwert von minus 9,6 Grad Celsius. Die tiefste zuvor in Innsbruck gemessene April-Temperatur stammt aus dem Jahr 1929 mit minus 6,5 Grad, allerdings war damals Messort das Institut für kosmische Physik der Universität. Der am Flughafen bis gestern niedrigste April-Messwert war minus sechs Grad vom 4. April 1952, meldete die Wiener Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).

April-Kälterekorde eingestellt

In Reutte wurden die am 20. April 1969 gemessenen minus 9,1 Grad heute mit minus 11,1 Grad ebenso deutlich unterboten wie die minus 9,8 Grad vom 5. April 1970 in Krimml mit minus 11,8 Grad vom Dienstag. In Orten wie St. Anton/Arlberg (minus 12,9 Grad), Rauris (minus 11,5 Grad) und Badgastein (minus 12,2 Grad) wurden alte April-Kälterekorde nahezu eingestellt.

Minus 19,7 Grad in Seefeld

Besonders tief fiel den Experten auf der Hohen Warte zufolge die Quecksilbersäule in der Nacht auf Dienstag in Seefeld, wo minus 19,7 Grad gemeldet wurden. Hier sind Vergleiche mit früheren Jahrzehnten wegen bedeutender Unterschiede zwischen alten Messstellen und der 1997 installierten jetzigen kaum möglich. Von 1949 bis 1997 war der absolut tiefste Aprilwert minus 13 Grad am 4. April 1952. (APA)

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