"Kimble" kehrt zurück

9. April 2003, 14:21
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Der selbsternannte Hacker-Guru Kim Schmitz meldet sich mit "Trendax - The Money Making Machine"

Kim Schmitz, selbsternannter Hacker-Guru mit rechtlichen Problemen, meldet sich mit einer "Geldmaschine" zurück. Schmitz, unter dem Namen Kimble bekannt, gab aus seiner Webseite "Kimpire" seine neuestes Projekt mit dem Namen "Trendax" - The Money Making Machine" bekannt.

Automatisches Handelsystem

Laut einer Meldung von Heise soll "Trendax" ein automatisches Handelssystem sein, das gleichzeitig die Entwicklungen verschiedener Märkte beobachten kann. Laut Angaben von Schmitz ist "Trendax" auf "alle wichtigen Future-Märkte" spezialisiert und kann Bewegungen in den Märkten analysieren. Auch die Suche nach Daten und Schlüsselbegriffen sowie eine lexikalische und "intelligente Inhaltsanalysen" von Nachrichten ist integriert. Anwender bekommen die Ergebnisse von "Trendax" grafisch aufbereitet geliefert.

Investoren gesucht

Um das Geschäftsmodell zum Laufen zu bringen, sucht Schmitz, seines Zeichens Gründer und CEO von Trendax, noch Investoren, die bei Interesse einen Geschäftsplan zugeschickt bekommen. Laut Trendax würde sich eine Investition von 200.000 Dollar innerhalb der nächsten zehn Jahre auf 1,2 Millionen Dollar vermehren lassen.

Schmitz und das Recht

Kim Schmitz wurde im Mai 2002 vom Amtsgericht München zu 20 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt und musste zudem noch eine Geldstrafe von 100.000 Euro bezahlen. Grund für die Strafe waren Bereicherungsvorwürfe und der Vorwurf des Insiderhandels in Zusammenhang mit Letsbuyit.com. Schmitz hatte dem Vorstandsvorsitzenden des niederländischen Internet-Unternehmens eine 1,15 Millionen Euro Investition zur Abwendung eines drohenden Konkurses in Aussicht gestellt. Dieser sollte im Gegenzug eine positive Ad-hoc-Meldung herausgeben - diese führte zu einem Anstieg der Unternehmensaktien um mehr als 100 Prozent und brachte Schmitz einen erheblichen Gewinn. Ein weiterer Vorwurf der Anklage war, dass Schmitz mit falschen Angaben auf seiner Homepage Investoren anlocken wollte. (red)

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